Richtig kranker Scheiß

Corpus-OffalDie 2016 in Seattle gegründeten Cerebral Rot sorgten gehörig für Aufsehen im Death Metal Underground, lösten sich aber nach nur zwei gefeierten Alben und einer EP 2024 schon wieder auf, sehr zum Leidwesen der zahlreichen Fans. Doch die beiden Gitarristen der Band, Ian Schwab und Clyle Lindstrom, wetzten sofort wieder das Todesmetall und gründeten mit Corpus Offal eine neue Band mit Ian als Sänger. Ergänzt wird diese durch Jason Sachs (ex-Demoncy) am Bass und Jesse Shreibman (auch Autophagy, Bellwitch) am Schlagzeug. Weiterlesen

Zeitgenössische Architektur und Kunst

Ein schöner Augusttag im Osten von München. Erst Urbanart am Münchner Ostbahnhof (s.a. Link) und dann mit dem Bus Richtung Berg-am-Laim Straße. Die Macherei steht auf dem Plan. Hier wurde zeitgenössische Architektur für Menschen und Unternehmen entwickelt, die etwas Neues schaffen wollen, und eine Statue, die Interesse weckt.

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Velatine melden sich mit einem eindringlichen Statement zurück. Mit „Oh See Me – The Siren“ setzen Loki Lockwood und die neue Sängerin Holly Purnell ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Frauenfeindlichkeit in den sozialen Netzwerken. Der Song kleidet Wut, Verletzlichkeit und Widerstand in einen vielschichtigen, düsteren Sound, der tief berührt.

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Ein fast perfektes Café



Das Trafohäuschen am Wensauerplatz habe ich an einem recht schönen, sonnigen Tag aufgesucht. Doch nach ein paar wenigen Minuten hat es leicht zu regnen angefangen, genau als ich an der Seite mit der Aufschrift „Café Exter“ stand. Schade, dass dieses süße Häuschen kein echtes Café war, das wäre perfekt gewesen! Weiterlesen

Herbsttraurigkeit statt Urlaubsfeeling

Visions_In_Clouds_Leave_MeDas Grundgerüst der 2015 gegründeten Band Visions In Clouds aus dem schweizerischen Luzern bilden Sänger und Gitarrist Pascal Zeder und Drummer Simon Schurtenberger. Bereits mit ihrer EP Levèe en masse hatten sie mich begeistert (Link zur Review). Für das neue und mittlerweile dritte offizielle Album Leave me, das bei Icy Cold Records erschienen ist, haben sie außerdem Leandra Reiser und Florian Estermann zur Unterstützung ins Boot geholt. “Don’t leave me” oder “Leave me alone”, das kann vielfältig interpretiert werden. Weiterlesen

Immer des G‘schiß mit dem Wiesn-Tisch!

Da ist es wieder! Das alljährliche Wiesnbild der ADKCREW, „Der blaue Vogel“, ist da. Seit etlichen Jahren bringen die Blauen Vögel eine Art satirisches Gemälde über die bevorstehende Wiesn, mit aktuellem Bezug, an die Wand. Dieses Mal ist allein schon die Art und Weise, wie sie das Bild präsentieren, äußerst witzig: Das Bild ist dargestellt an der Mauer wie ein großes Bild im goldenen, verschnörkelten Rahmen, wie er in der Alten Pinakothek hängen könnte.

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Diese Woche begeben wir uns ins beschauliche Baden-Württemberg und wollen euch Skull & Crossbones vorstellen. Zusammengefunden haben sie sich bereits 2019 und stehen mit ihrem zweiten Album in den Startlöchern. Time wird ab dem 14.11.2025 überall erhältlich sein. Auf Tour sind sie auch noch. Sänger Tobi hat sich unseren Fragen gestellt.
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Der Engel von Augsburg

Von Agnes Bernauer hat man meist irgendwann in der Schulzeit mal gehört. Wer war sie? Sie war eine Baderstochter aus Augsburg, die den bayerischen Herzog Albrecht III. liebte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, heirateten sie heimlich. Albrechts Vater, Herzog Ernst, sah die Erbfolge des Herzogtums durch die Verbindung zu einer unstandesgemäßen Frau gefährdet. Er befürchtete, dass Agnes die politische Ordnung stören könnte. Nach einem Streit zwischen Vater und Sohn und der Ankunft von Agnes in Straubing ließ Herzog Ernst Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 durch Henker von einer Brücke in die Donau stoßen. Sie ertrank.

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Leere Menge – das sind Deborah Morgenstern und Aarnav Bos, ein Darkwave/EBM-Duo aus Berlin. Zwischen atmosphärischen Flächen, treibenden Electronic-Beats und eindringlichen Gitarrenlinien bewegen sie sich frei von festen Mustern und öffnen einen Klangraum, der von Kontrasten und Gegensätzen lebt: Intensität und Zerbrechlichkeit, Licht und Dunkelheit, Distanz und Nähe.  Im Interview sprechen Deborah und Aarnav über ihre künstlerische Begegnung, die Bedeutung von Authentizität und Sehnsucht in ihrer Arbeit und wie ihre Single „Durch den Raum“ entstanden ist.

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Dancing in the night

Traditionell gibt es beim Free & Easy ja auch immer mindestens einen schwarzen Abend samt dementsprechender Aftershowpartys, und genauso traditionell sind dabei Solar Fake immer wieder gern gesehene Gäste. Vor zwei Jahren waren sie mit Future Lied to Us dabei (Review hier), heute haben sie mit Days of Sorrow und Gulvøss zwei spannende und für München neue Opener dabei, die aber alles andere als Unbekannte in der Szene sind. Die Zeichen für einen Abend mit bester Synth-und-mehr-Musik stehen also gut, und wer danach noch weitertanzen möchte, kann das bei DJ Schwedler auf der Aftershowparty mit Depeche Mode und Anverwandtem tun. Wenn das mal nicht ein starkes Programm ist! Weiterlesen