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Volbeat – Outlaw Gentlemen & Shady Ladies

Outlaw Gentlemen & Shady Ladies ist das mittlerweile fünfte Studioalbum der dänischen „Elvismetaller“ von Volbeat. Elvismetaller deshalb, weil sich bei der Band mehrere Musikrichtungen, darunter Rock, Country, Metal, Blues und die „Elvisstimme“ von Sänger Michael zu einem einzigartigen Sound vermischen, eben dem Elvismetal.

Dass das sehr gut funktioniert zeigt der kometenhafte Aufstieg der Vier-Mann-Kombo seit ihrer Gründung 2001. Die Mischung bietet für alle Fans von elektrischen Gitarren etwas und ich kenne niemanden, der Volbeat nichts abgewinnen kann.

Das wird sich auch beim neuen Album nicht ändern, es folgt nach wie vor dem Volbeat-Konzept. Vielleicht ein bisschen weichgespülter und ohne richtige Höhepunkte. Bis auf „The Hangman’s Body Count“ bringt mich keiner der Songs dazu, auf die „Weiter“-Taste zu drücken, aber mal ehrlich, welches Album hat nicht mindestens einen Titel, den man nicht weiterdrücken will? Gut, das Intro an sich ist ganz nett, hätte man sich aber eigentlich auch sparen können, denn so richtig stimmt es meiner Meinung nach nicht besonders gut auf die kommenden 13 Rocknummern ein.

Bleiben also noch zwölf Titel, die man immer gut hören kann und die sich bestimmt auf jeder (Rock-) Party prima machen werden. Wie gesagt: Eben typisch Volbeat.
Meine Favoriten sind die etwas ruhigere Singleauskopplung „Cape Of Our Hero“ und das Duett mit Sarah Blackwood, „Lonesome Rider“.

Fazit: Wer Volbeat mag, kann hier bedenkenlos zugreifen, wer Volbeat kennenlernen mag, auch.
Bei mir wird die Scheibe einen festen Platz auf dem Smartphone haben, ist die Musik doch perfekt für das Training in der Muckibude.

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Titelliste:

Let’s Shake Some Dust
Pearl Heart
The Nameless One
Dead But Rising
Cape Of Our Hero
Room 24
The Hangman’s Body Count
My Body
Lola Montez
Black Bart
The Lonesome Rider
The Sinner Is You
Doc Holiday
Our Loved Ones

Volbeat – Outlaw Gentlemen & Shady Ladies
2013 Vertigo Records
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