Adventskalender – 18. Türchen

 

Lussekatter – Schwedische Advents- und Weihnachtsspezialität

In Schweden isst man in der Adventszeit kiloweise „lussekatter“, schneckenartig geformtes Safran-Hefegebäck – unverzichtbarer Bestandteil jeder Weihnachtsfeier, aber auch im Supermarkt jeden Tag frisch gebacken erhältlich, wenn man nicht selbst seine Küche in feinste Safrandüfte hüllen mag oder kann. Ursprünglich wurden sie anlässlich des Lucia-Festes (13. Dezember) gebacken; auch der Name „lussekatt“ („Luciakatze“) wird oft daher abgeleitet. Eindeutige Nachweise für die Herkunft gibt es aber leider nicht. Ist auch egal – sie schmecken trotzdem!

torshammare_schwed-gebaeck

Zutaten (für etwa 30 – 40 lussekatter):
Grundteig:
50 g Hefe (ein 42 g-Frischhefewürfel reicht auch)
125 – 150 g Margarine oder Butter
5 dl Milch (1 dl = 100ml und in etwa 100g)
0,5 TL Salz
1 dl Zucker (etwa 100 g)
etwa 850 g Weizenmehl

dazu noch:
Safran: mindestens 0,3 g (gibt es in 0,1 g-Döschen im Supermarkt)
150 g Margarine oder Butter
1 dl Zucker
1 dl Rosinen (wenn man sie auch im Teig haben möchte, ansonsten weniger zur Dekoration)
1 oder 2 Eier zum Bestreichen vor dem Backen

Hefe in einer Schüssel zerkrümeln. Margarine (aus beiden Rezeptteilen) in einem Topf schmelzen, Milch dazugeben, alles auf Fingerwärme (etwa 37 Grad, nicht zu heiß werden lassen) erwärmen. Die Hefe mit ein wenig der Milch-Margarine-Suppe zu einem flüssigen Kleister verrühren. Mehl in eine große Schüssel geben, Kuhle in die Mitte drücken, Rand mit Salz bestreuen. Darum herum den Zucker (aus beiden Rezeptteilen) streuen, die flüssige Hefe in die Kuhle gießen. Den fein gemahlenenen Safran mit ein wenig Milch und einem Esslöffel Zucker verrühren und alles in die Milch-Margarine-Suppe einrühren. Diese dann nach und nach ins Mehl gießen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (klebrig, aber am besten doch mit der Hand machen).
Teig 30 Minuten zugedeckt stehen lassen. (Rosinen am besten vor dem ersten Gehen lassen in den Teig einarbeiten, wenn sie gewünscht sind.)

Wenn der Teig im besten Fall ein großer fluffiger Hefeklops geworden ist, diesen ordentlich auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Für eine normale Schnecke ein etwa golf- bis tennisballgroßes Stück abtrennen, noch mal durchkneten, zu einer etwa 20 cm langen Schlange rollen, diese dann wie auf dem Bild zu Schnecken formen. Auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech nicht zu eng nebeneinander legen. Rosinen als Verzierung darauf drücken, mit Ei bestreichen.

Im auf etwa 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen etwa 5 bis 10 Minuten backen, bis sie leicht bräunlich sind.

 

„God Jul!“ wünscht uns torshammare – Vielen Dank!

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2 Antworten
  1. grausame67maus
    grausame67maus says:

    Mann, da bekomm ich sofort Fresstrieb.
    Auf jeden Fall probiere ich das Rezept aus, es klingt soooo lecker.

    Danke Torshammare

Kommentare sind deaktiviert.