Band der Woche: Delirium

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Delirium sind eine 2006 gegründete Formation aus dem schönen Frankenland, das auch einen zentralen Platz in der Musik des Quintetts einnimmt: Inspiriert durch die geschichtsträchtige Vergangenheit Frankens, wachsendes Interesse an Germanen- und Heidentum sowie an nordischer Mythologie, die schöne Landschaft ihrer Heimat und natürlich durch das Kennenlernen neuer Bands verschrieben sich Delirium ganz dem Franconian Pagan Metal. Nach ihrem 2011 erschienen Debut Frankenblut gibt es dieses Jahr in Form einer EP, Das Erbe der alten Zeit, ein musikalisches Lebenszeichen. Bevor es aber wieder auf die Bühnen dieser Welt geht, standen Simon Dittrich (Schlagzeug), Steffen Schultheiß (Gitarre), Tobias Herrmann (Gitarre), Björn Bayer (Bass) und Manuel Hiller (Gesang) für unsere Rubrik Band der Woche Rede und Antwort.

Wer verbirgt sich hinter Delirium?
Simon – Schlagzeug
Tobias – Gitarre
Steffen – Gitarre
Björn – Bass
Manuel – Stimme

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Alle: Es ist schwer, uns direkt in Schubladen zu stecken. Ich würde sagen, wir spielen eine gesunde Mischung aus Pagan Metal, Death Metal und Black Metal mit Hang zur Melodie. Auch die Lyrics sind eine Mischung aus heidnischen und historischen Themen. Wir bezeichnen uns deshalb als „Franconian Pagan Metal“.

Wie würdet ihr einem tauben Mann den Sound von Delirium beschreiben?

Alle: Ist es nicht schwer, einem Tauben etwas zu beschreiben? (grinst)
Ich würde ihm Bilder von einer Morgendämmerung, von unser schönen fränkischen Landschaft, einem Heer fränkischer Krieger, einige der germanischen Gottheiten und zum Schluss die Edda und ein Geschichtsbuch zeigen. Somit wüsste er, um was es bei uns geht. Vom Sound her wüsste er, dass unser Klangspektrum von sehr ruhig und melodieverliebt bis hin zum Toben und Tosen reicht.

Aus welcher Sorte Panik heraus ergeben sich die genialsten Lieder?
Alle: Also, Panik verspüren wir selten bis nie beim Schreiben neuer Songs … eigentlich ist bei uns mehr Euphorie ein Einfluss … Sobald eine Grund-Idee steht wird daran gefeilt.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Delirium-Album zu hören sein?

Alle: Also, so wirklich ausschließen können wir eigentlich kein Instrument … Denn es kann schon durchaus vorkommen, dass in dem ein oder anderen Intro, wenn es sich gut anhört, auch mal untypische Instrumente verwendet werden.

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Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mädchen von gestern Nacht noch im Bett liegt?

Björn: Irgendeine von Steel Panther
Simon: Stephen LynchLion oder 3 Balloons
Tobi: Creedence Clearwater Revival Best Of
Manuel: Eher sowas wie Faun, Falkenstein oder Sonne Hagal

Von welchem Song wünscht ihr euch, dass ihr ihn geschrieben hättet?
Björn: Metallica – Enter Sandman
Simon: Amon Amarth – Twilight Of The Thunder God
Tobi: Primordial – The Coffin Ships oder Pearl Jam – Yellow Ledbetter
Manuel: Minas Morgul – Der Sonne entgegen oder Riger – Irminsul

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?

Björn: Likör 43 mit O-saft
Simon: Whiskey Cola
Tobi: Hefeweizen …
Manuel: Da ich eher selten Alkohol trinke, sag ich einfach mal: Cola-Weizen.

Woran erkennt man einen Freund?
Björn: Immer ein offenes Ohr.
Simon: Er ist auch da, wenn’s einem scheiße geht.
Manuel: Am Bart … Nein, ernsthaft: An seiner Loyalität, Ehrlichkeit und daran, dass er zuhören kann.
Tobi: Wenn man zwei Minuten nach einem miesen Zoff wieder zusammen lacht.


Wer war der Held eurer Kindheit?

Björn: Spiderman und Ash Ketchum
Simon: Freddy Krueger und Robert Craven (Hexer von Salem-Buchreihe von Wolfgang Hohlbein)
Tobi: Ich hatte/habe keine Helden.
Manuel: Kindheit, hm … schwer zu sagen … aber in der frühen Jugend auf jeden Fall die Turtles.

Sind wir allein im Universum?
Björn: Keine Ahnung.
Simon: Ich denke nicht, aber aufgrund der Größe des Universums ist ein Kontakt wohl ausgeschlossen.
Tobi: Ich schließe mich Simon an.
Manuel: Es wäre schon fast ignorant und überheblich, das zu behaupten, aber passend zur Rasse Mensch.

Was steht als Nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?

Alle: Erst mal die anstehenden Auftritte absolvieren und natürlich auch neue Songs für ein neues Album schreiben.

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Live könnt ihr die Mannen aus Franken übrigens beim Fimbul-Festival bewundern!

(Quelle Fotos: Band)

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