Band der Woche: DELVA

DELVA Gestalt II

Diese Woche haben wir wieder mal etwas Regionales für euch: DELVA, gegründet 2013 in München. Wer weiß, ob diese Band in der Konstellation ohne das Soloprojekt von Eric Fish überhaupt entstanden wäre, Bandgründerin Johanna folgte seiner Einladung zu seiner Solotour und so entstand ihre Band. Johanna nahm sich die Zeit, unsere Fragen zu beantworten:

Wer verbirgt sich hinter DELVA?
DELVA bedeutet aus dem Altkeltischen überliefert Gestalt. Die drei Gestalten sind aktuell:
Johanna Krins: Gesang, Perkussion, Piano, Whistles und Lyrics
Judith Krins: Violine, Crotta
Michael Löwe: Gitarre, Gizouki, Banjo …

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?delva
Müsste man das tun, wäre das wohl etwas Ähnliches wie „Singer-Songwriter mit Folkelementen und dunkelromantischem Einschlag“.

Beschreibt euren Sound mal außerhalb aller Genre-Schubladen: Die Musik von DELVA klingt wie …?
Eine experimentelle Mischung aus Songs, die zum Nachdenken anregen und dynamische, von Genres und Weltmusik aller Art inspirierte Klänge. Unsere eigenen Lieder sind deutschsprachig und für offene Ohren und Herzen gemacht. Unsere Musik ist modern und wandelbar, geheimnisvoll und romantisch.

Aus welcher Stimmung heraus ergeben sich die besten Lieder?
Aus einer spontanen, ungezwungenen Situation heraus – beeinflusst von verschiedensten Gefühlslagen, wie zum Beispiel Glück, Verlust, Angst und Optimismus oder auch durch einfaches Beobachten der Mitmenschen.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem DELVA-Album zu hören sein?
Naja, man sollte niemals nie sagen, das wäre ja dumm. Vielleicht vertut man so die Chance auf ein ganz besonderes ungeahntes Projekt. Unsere Musik ist offen und sicherlich theoretisch mit vielem kombinierbar. Nicht mal eine Trompete könnte ich ausschließen, schließlich haben unsere Kollegen von Die KAMMER ja auch schon die erste Gothic Tuba der Welt eingeführt.

Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mächen / der attraktive Mann von gestern Nacht noch im Bett liegt?
Wohl am besten eine CD der Lieblingsband des Bettpartners – oder aber eine einer verhassten Band, wenn man denjenigen rausschmeißen will (lachen).

Die gute Fee steht plötzlich vor euch und sagt, ihr hättet einen Wunsch frei. Was wünscht ihr euch?
Mehr Bereitschaft der Menschen für das Neue und die Vielfalt! Zum Beispiel mehr verschiedenartige Musik im kommerziellen Radio anstatt die Ohren der Masse auf den immer gleichen Sound zu drillen. Das könnte noch viel in der Kulturszene bewegen.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Keine! Aber mit Sekt, Wein und Whiskey kann man sicher nichts falsch machen.

Woran erkennt man einen Freund?
An der Fähigkeit, empathisch zu sein oder sich in bestimmten Momenten ehrlich für dich freuen zu können. Daran, dass es ihm ein Anliegen ist, jemandem etwas Gutes zu tun. Und natürlich daran, dass er Respekt vor dir als Mensch hat.

Wer war der Held eurer Kindheit?
Pumuckl!

Was ist die peinlichste/überraschendste CD in eurem Regal?

Keine. Wir hören alle ziemlich viel unterschiedliche Sachen. Der eine mehr Jazz, die andere mehr Folk und härtere Sachen, oder aber auch Klassik …

delva IIWas steht als Nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Vorerst liegt der Fokus auf unserer neuen CD The Raven´s Prophecy, die am Freitag den 13.01. erschienen ist und auf der wir uns ganz der Musik der schönen grünen Insel hingeben. Diese wollen wir natürlich auch live zu Gehör bringen, Termine dazu folgen. Parallel arbeiten wir kontinuierlich an neuen Songs für unser nächstes Album. Wann wir damit genau ins Studio gehen können, steht noch nicht fest. Wir hoffen auch wieder auf einige schöne Festival Termine!

 

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