Diese Woche reisen wir zumindest virtuell nach Berlin und wollen euch das Streichquartett Eklipse näher bringen. Ein klassisches Quartett bei uns – wie passt das zusammen? Ganz einfach: Die vier Ladies haben schon u.a. mit Joachim Witt, Versengold oder Lord of the Lost zusammengearbeitet und waren auch schon Vorband von der ein oder anderen Rock- und/oder Metalgröße. Sie covern vornehmlich Songs, sind jedoch jetzt dabei, ihre eigenen Werke aufzunehmen. Sie haben sich unseren Fragen gestellt.

Wer verbirgt sich hinter Eklipse?
Wir sind Felicitas Fischbein, Maline Zickow, Ida Luzie Philipp und Linda Laukamp. Wir sind ein klassisch ausgebildetes Streichquartett.

Was verbindet euch?
Uns verbindet unsere Liebe zur Rock-/Pop- und klassischen Musik. Die Chance und große Freude diese vielen musikalischen Welten verbinden zu können, ist die treibende Kraft hinter unserer Musik.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Es wäre wohl die Schublade der Neoklassik oder des Crossovers, da wir bis jetzt vorrangig covern. Unser eigener Sound, den wir dieses Jahr zum ersten Mal präsentieren werden, wird eine Bandbreite von zarten, intimen Balladen bis zu ausgefeilten progressiven Metalsongs haben.

Beschreibt euren Sound mal außerhalb aller Genre-Schubladen: Die Musik von Eklipse klingt wie …?
Die Musik von Eklipse klingt wie ein ruhiges Sonntagsfrühstück mit den Liebsten nach einer durchtanzten Nacht. Mal verkatert ruhig, mal ekstatisch herzlich …

Aus welcher Stimmung heraus ergeben sich die besten Lieder?
Das kann ganz unterschiedlich sein. Manchmal ist es die Traurigkeit oder Betroffenheit,die inspiriert, aber auch alltägliche Kleinigkeiten, wie ein verregneter Nachmittag, ein Spaziergang mit Freunden oder ein gutes Buch können plötzlich eine Idee initiieren.

Wie sieht das Songwriting bei euch aus? Wie sind die Aufgaben verteilt?
Das Arrangieren von Covern ist die Aufgabe unserer Cellistin Linda. Sie bereitet alles vor, und im Proberaum wird dann noch gemeinsam ausgefeilt. Unsere eigenen Songs sind bis jetzt auch so entstanden, aber natürlich sind die Ideen, die im Proberaum entstehen, bei eigenen Songs viel ausschlaggebender als bei dem Cover. Hier kommt die Kreativität, Expertise und Eigenwilligkeit jeder Musikerin viel mehr zum tragen.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Eklipse-Album zu hören sein?
Da können wir wirklich nichts ausschließen. Und das ist auch gerade das Tolle an dieser Band. Wir als Streichquartett sind vielschichtig einsetzbar und freuen uns immer über Kooperationen mit anderen Bands und Musikern. So wie im letzten Jahr mit Joachim Witt, oder dem Neoklassik-Künstler Jiri Horak oder der Female Fronted Metalband Revolution Eve.

Durch welche Bands / Musik wurdet ihr musikalisch beeinflusst oder geprägt? Was hört ihr gerade am liebsten?
Wir alle sind natürlich geprägt von der klassischen Musik. Darüber hinaus haben wir zum Glück eine sehr ausgeprägte Mischung an unterschiedlichen musikalischen Vorbildern, was das Diskutieren über unsere musikalische Richtung immer wieder erfrischt. Diese Vorbilder sind zum Beispiel: Blind Guardian, Opeth, Lord of the Lost, Versengold, aber auch Periphery, Biffy Clyro, Sia, Lady Gaga, Elektrokünstler wie Carpenter Brut und Komponisten der Film- und Gamesoundtracks.

Woran erkennt man einen Freund?
Daran, dass man sich auch in schweren Zeiten nicht verliert.

Wer war der Held eurer Kindheit?
Pumuckl und Mickey Maus.

Die gute Fee steht plötzlich vor euch und sagt, ihr hättet einen Wunsch frei. Was wünscht ihr euch?
Einen wunderschönen nordischen Backsteinhof mit Studio, Proberäumen und der Möglichkeit, unbeschwert an Projekten zu arbeiten.

Was steht als Nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Wir waren gerade im Studio und bereiten jetzt die nächste Releasephase vor. Leider alles nur in digitaler Form, weil Corona ja immer noch alles lahm legt. Aber es ist auch so genug zu tun: Fotoshootings, Videodreh, Teaser erstellen, Mixe und Master absegnen, Cover erstellen und und und …

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