Band der Woche: Kissin‘ Black – mit Verlosung!

Dunkel, lyrisch und schwermütig fand Horusauge heart over head von Kissin‘ Black (Review). Aber ist der in der Schweiz lebende Italiener, der sich unter anderem dahinter verbirgt, auch so ein melancholischer Typ? Mastrogiacomo steht uns Rede und Antwort im Band der Woche Interview:

Wer verbirgt sich hinter Kissin’ Black?
Die musikalische Reise des Sängers und Texters G. Mastrogiacomo; ein süditalienischer, in der Schweiz lebender Texter. Frontmann einer Rockband, die mit Akustik-Gitarre auftritt, bestehend aus dem Deutschen Thomas Höpfner, dem Schweizer Andy Dormann sowie den Italienern Dr. Spiga & Sandro Stomeo.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Ich weigere mich, in eine Schublade gesteckt zu werden und von Etiketten halte ich erst recht nichts.
Nennt es Dark-Italo-Pop-Swinging-Blues-Country-Goth-Rock. Sozusagen eine Mischung aus Latino-Temperament und Schweizer Sorgfalt (grinst).

Wie würdet ihr einem tauben Mann den Sound von Kissin’ Black beschreiben?
Es ist, als ob du das Schwarze, eine/n Unbekannte/n küssen würdest. Du weisst nicht, was geschehen wird, doch es ist aufregend. Irgendwie dunkel, als würde man das Licht dimmen. Und doch so farbenfroh und voller Hoffnung.

Aus welcher Sorte Panik heraus ergeben sich die genialsten Lieder?
Neben Tod und Trauer sind es bei Kissin‘ Black innere Unruhe und Schlaflosigkeit.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Kissin’ Black-Album zu hören sein?
Grundsätzlich niemals nie sagen. Doch sofern man es überhaupt als Instrument bezeichnen könnte, bin ich mir sehr sicher, dass eine Vuvuzela absolut niemals aufgenommen wird.

Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mädchen von gestern Nacht noch im Bett liegt?
Natürlich „Heart over Head“ (lächelt). Ansonsten empfehle ich Songs von Mila Mar oder „First and last and always“ von Sisters of Mercy.

Von welchem Song wünscht ihr euch, dass ihr ihn geschrieben hättet?
„Break on through (to the other side)“ von The Doors.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Ich würde es über die Menge regeln. In der Zentralschweiz wird häufig das „Flämmli“ (Espressozuckerrest mit Birnenschnaps flambieren) zu Gemüte geführt. Ein Flasche Rotwein (Italienischer versteht sich von alleine) ist natürlich ebenfalls immer wirksam.

Woran erkennt man einen Freund?
Unverblümte, harte Ehrlichkeit, gegenseitig.

Wer war der Held eurer Kindheit?
Meiner war Mr. John goddamn Bon Jovi. Und ja, ja, ja, ich weiss, es ist komisch. Superman und Konsorten haben mich jedoch nie interessiert.

Sind wir allein im Universum?
Darum kümmere ich mich nicht, denn wir sind genug im Hier und Jetzt beschäftigt. Bevor wir das Universum erforschen, sollten die hiesigen Herausforderungen des Zusammenlebens angegangen werden. Doch ich denke, es wäre wirklich vermessen zu glauben, dass wir Menschen alles sind.

Was steht als Nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Vereinzelte Konzerte in der Schweiz, die 3. Single fürs Album, Songwriting für das zweite Album und live spielen in Russland! Anderes gibt es zur Zeit nicht.

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Aber halt! Wir sind noch nicht fertig!

 Als besonderes Schmankerl haben wir von Kissin‘ Black drei mal das Album heart over head für eine Verlosung bekommen! Na? Interesse? Dann schickt bis Freitag 6.3.2015 um 20:00 Uhr eine E-Mail mit eurer Postadresse an enchantress@schwarzesbayern.de und mit etwas Glück flattert diese düstere Perle euch bald ins Haus!

Blogger, Moderatoren und Administratoren von schwarzesbayern.de sind von der Verlosung ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eure Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nur zum Zweck des Gewinnspiels verwendet. Für Verlust oder Beschädigung auf dem Postweg übernehmen wir keine Haftung.

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