Diese Woche haben wir ein wenig Irish Folk für euch. Rauhbein habe ich auf den Merseburger Schlossfestspielen entdeckt und war begeistert. Sänger Henry hat sich unseren Fragen gestellt.

Wer verbirgt sich hinter Rauhbein?
Keine Geringeren als
Frontmann: Henry Rauhbein
Guitars: Godi Hildmann
Bass: Olli Schmidt
Drums: Dennis Poschwatta
Geige: Justin Ciuché

Müsste man deine Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Ich versuche zu vermeiden Rauhbein so endgültig eine Kategorie zu verpassen, da wir uns doch aus sehr vielen Richtungen bedienen und offen bleiben werden, was unser Songwriting angeht, aber um zu antworten: Folk, Rock und deutsche Texte beschreiben unsere Musik wohl ganz treffend.

Beschreibt euren Sound mal außerhalb aller Genre-Schubladen. Die Musik von Rauhbein klingt wie …?
Ein musikalisches Klassentreffen der Pogues, Iron Maiden und Santiano nach den ersten Runden Freibier.

Aus welcher Stimmung heraus ergeben sich die besten Lieder?
Jede Stimmung kann Lieder erzeugen. Die Kunst ist es, die Stimmung, die dein Songwriting gerade beeinflusst, einzufangen und sie dann später auf der Bühne, im Musikvideo oder auf dem Album wieder rauszulassen. Das macht in meinen Augen gute Musik aus.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Rauhbein-Album zu hören sein?
Das Hydraulophon.

©Tina, schwarzesbayern.de

Welche Musik, welches Buch hat dich vor kurzem beeindruckt?
Ich hab in letzter Zeit wieder viel altes Zeug gehört, unter anderem die Beatles-Alben, und die beeindrucken mich nach wie vor.

Welcher verstorbene Künstler hat dich persönlich am meisten inspiriert und warum?
Stellvertretend nenne ich hier Elvis Presley und Lemmy Kilmister, die beide ihr Leben der Musik gewidmet haben und sie vielfältig geprägt haben. Pioniere, die unermüdlich immer wieder Veränderung gebracht haben und für so viele Menschen eine Inspiration waren und sind.

Die gute Fee steht plötzlich vor dir und sagt, du hättet einen Wunsch frei. Was wünschst du euch?
Weltfrieden, Kiste Bier und ’ne Schüssel von Omas Klößen.

©Tina, schwarzesbayern.de

Wer waren die Helden deiner Kindheit?
Carlo Pedersoli und Mario Girotti … leicht nachzuvollziehen, wenn man sich unser Musikvideo zu „Hoch die Tassen“ anschaut.

Was ist die peinlichste/überraschendste CD in deinem Regal?
Mir ist nix peinlich, dafür bin ich schon zu alt. Von Abba bis Zappa ist alles dabei.

Was steht als Nächstes an – Tour, Studio, Urlaub – oder ganz was anderes?
Tatsächlich geht’s an das Songwriting für Album No. 2, das 2023 erscheinen wird. Der Festivalsommer läuft auf vollen Touren, und die Clubs lassen wir im Herbst wieder beben. Wir haben viel vor und sind nach unserem Debüterfolg höchst motiviert. Urlaub gibt’s dann vielleicht nächstes Jahr.

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