Band der Woche: Unzucht

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Am 30.11.2013 feiert nicht nur Barbados wieder einmal den Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien, sondern vier kleine Äffchen, genannt Unzucht, werden diesen Tag mit ihrem Publikum im Backstage stimmungsvoll begehen. Oder wie heißt es so schön im Song Rosenkreuzer: „Wir kommen mit euch durchzudrehen“.
Zur Einstimmung gibt es hier einen kleinen Einblick in das unzüchtige Treiben der Herren, die wir euch als Band der Woche vorstellen:

Wer verbirgt sich hinter Unzucht?
Fuhrmann: Vier kleine Äffchen.
Der Schulz: … die auf unseren Rücken sitzen und uns irrwitzige Ideen zuflüstern.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Fuhrmann: Dark Rock.
De Clercq: Unzucht heißt die Schublade!
Der Schulz: Genau, jemand hat Gothic, Dark Rock, Industrial, Metal und ein paar geheime Zutaten in die Schublade geworfen, es ein paar Tage mit einer ordentlichen Prise „Wille zum Wahnsinn“ ziehen lassen – und raus kam die Unzucht.

Wie würdet ihr einem tauben Mann den Sound von Unzucht beschreiben?
Fuhrmann: Stell dir vor, du klemmst dir richtig böse die Finger – aber kurz darauf kommt die erotischste Frau, die du je gesehen hast, um die Ecke und pustet.
De Clercq: Nen feinen Ohrensessel inmitten der Bühne, ein ausverkaufter Club, ne Unzucht Show bei gefühlten 50 Grad im Schatten und der taube Mann mittendrin!
Blaschke: Erotisch trifft es schon ganz gut!

Aus welcher Sorte Panik heraus ergeben sich die genialsten Lieder?
Fuhrmann: Aus Panik ergeben sich Lieder?
Der Schulz: Klar, wie beim Panikorchester (lacht). Nein, die Songs ergeben sich eigentlich mehr aus Momenten, in denen die Panik nachlässt – und zu kreativem Wahnsinn wird.

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Unzucht-Album zu hören sein?
Fuhrmann
: Dudelsack.
De Clercq: Nasenpfeife und Querflöte.
Der Schulz: Eindeutig Arschgeige.

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Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mädchen von gestern Nacht noch im Bett liegt?
Fuhrmann
: Wenn man verkatert ist Spain – „The Blue Moods Of Spain“, sonst Atari Teenage Riot – „1995“.
De Clercq: Anathema – „Weather Systems“ oder wahlweise Meshuggah – „Destroy, Erase, Improve“.

Von welchem Song wünscht ihr euch, dass ihr ihn geschrieben hättet?
Fuhrmann: Nine Inch Nails – „The Great Below“.
De Clercq: Stone Sour – „Through Glass“.
Der Schulz: Nine Inch Nails – „Right Where It Belongs“.
Blaschke: Deftones – „Passenger“.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Fuhrmann
: Long Island Ice Tea – aber nur, wenn ihn Dino Bontempi gemixt hat. Der hat, als ich noch in Münster wohnte, eine Zeit lang an der Bar im Skaters Palace gearbeitet. Dino, wo bist du?
De Clercq: Nach drei Tequilas sind die geistigen Probleme weg, aber innerlich werd ich davon aufgefressen.
Der Schulz: Ein guter Gin oder irgendwas gut Gemixtes mit Havana Club.
Blaschke: Wodka Lemon … aber nur in Fuhrmanns Gesellschaft! Da vergisst man alles!

Woran erkennt man einen Freund?
Fuhrmann: An den Augen.
De Clercq: An dem, was er tut – und nicht, was er sagt.
Der Schulz: An dem, was er tut, wenn er glaubt, man kriegt es nicht mit.
Blaschke: An seinem Dasein, obwohl er abwesend ist.

Wer war der Held eurer Kindheit?
Fuhrmann: Batman.
Der Schulz: Mein Vater.
Blaschke: Dagobert Duck.

Sind wir allein im Universum?
Fuhrmann: Auf keinen Fall!
Der Schulz: Glaube ich auch nicht – so seltsam, wie sich das erlauchte Führungspersonal unseres Planeten verhält, müssen entweder die oder wir von einem anderen Planeten stammen.

Was steht als nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Fuhrmann
: Tour! Tour! Tour!
De Clercq: Mehr!
Der Schulz: Die zweite Runde im unzüchtigen Karussell – nur noch intensiver und schneller, damit das Kitzeln im Bauch nicht nachlässt!
Blaschke: In dem Karussell sitze ich im Feuerwehrwagen!

 

 

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