Bandporträt: Mgła + Ophis (Dark Easter Metal Meeting 2016)

Zwei Bands, die man auf keinen Fall verpassen darf!

Mgła

Politisch macht Polen ja gerade etwas zwiespältig von sich reden, konzentrieren wir uns daher lieber auf die Musik. Mgła („Nebel“) aus Krakau gehören wie eigentlich alle anderen polnischen Extrem-Metal-Bands zur absoluten Speerspitze ihres jeweiligen Untergenres (man denke nur an Behemoth und Vader). Bereits im Jahr 2000 wurde das Duo von Mikołaj „M.“ Żentara (Gitarre, Bass, Vocals) gegründet, besteht zur Zeit aus ihm und Drummer Maciej „Darkside“ Kowalski und hat bisher neben drei EPs drei Alben veröffentlicht: Groza, With Hearts toward none sowie das hochgelobte Exercises in Futility. Seit 2012 tritt das Duo auch live, unterstützt von Sessionmusikern, auf und hat seinen nihilisten Black Metal dadurch perfektioniert.

 

Gerade die düsteren, abgrundtief schwarzen und entpersonalisierten Auftritte der Band haben viel zu ihrem exzellenten Ruf beigetragen, weswegen man sie sich auf dem Dark Easter Metal Meeting 2016 auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

 

facebook.com/mglaofficial/?fref=ts

Quellen: en.wikipedia.org/wiki/Mg%C5%82a
metal-archives.com/bands/Mg%C5%82a/44722
metal.de/black-metal/review/mga/62800-exercises-in-futility/

Diskografie (Auszug)
Alben: Groza (2008) – With Hearts Toward None (2012) – Exercises in Futility (2015)
EPs: Presence (2006) – Mdłości (2006) – Further Down the Nest (2007)
unveröffentliche Demos: Northwards (2000) – Necrotic (2001)

 

Ophis


Ophis (griechisch für „Schlange“) existieren in der einen oder anderen Form bereits seit dem Jahr 2001. Gegründet wurden sie von Sänger und Gitarrist Philipp Kruppa, das erste vollständige Album Stream of Misery erblickt allerdings erst 2007 das Licht der Welt, nachdem die Band schon mit so namhaften Kollegen wie Primordial, Koldbrann und Endstille getourt und aufgetreten ist.

Danach hat man sich in der deutschen und internationalen Doom-Szene endgültig einen guten Namen gemacht, und das zweite Album Withered Shades aus dem Jahr 2010 bekommt durchwegs hervorragende Kritiken. Hier entwickelt die Band auch ihren eigenen Stil hin zu überaus komplexen Songstrukturen und Songs mit deutlicher Überlänge.

Nach personellen Veränderungen und diversen Tourneen (u.a. mit Ahab und Esoteric) erschien im Herbst 2014 das dritte Album Abhorrence in Opulence, gefolgt von diversen Einzelkonzerten und einer Doppelheadlinertour Anfang 2016 mit Ataraxie.

Ophis’ Version von Doom ist mächtig, mitreißend, erhaben und wirklich eine ganz eigene Klasse für sich – also verpasst die Band nicht auf dem Dark Easter Metal Meeting 2016!

Diskografie
2002: Empty, Silent and Cold (Demo-CD, wiederveröffentlicht 2008 als MC über Karge Welten Kunstverlag
2004: Nostrae mortis signaculum (MCD, Cxxtbxxcher Records)
2007: Stream of Misery (Album, Imperium Productions, wiederveröffentlicht 2015 als Doppel-LP überDisharmonic Records)
2010: Withered Shades (Album, Solitude Productions)
2012: Immersed (Split-CD mit Officium Triste, Memento Mori Records)
2013: Effigies of Desolation (Wiederveröffentlichung von Nostrae mortis signaculum und Stream of Misery mit Bonustracks, Cyclone Empire)
2014: Abhorrence in Opulence (Album, Cyclone Empire)

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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Ophis

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