Bandporträt/DEMM: Marduk

Panzerdivision Marduk

Marduk werden 1990 im schwedischen Norrköping von Morgan Steinmeyer Håkansson mit dem Ziel gegründet, die satanischste und blasphemischste Band aller Zeiten zu werden. Morgan übernimmt die Gitarre, der Sängerposten ist in den folgenden Jahren immer wieder unterschiedlich besetzt, darunter lange Zeit von Erik „Legion“ Hagstedt. Marduk – nach der babylonischen Stadt selben Namens – veröffentlichen in rascher Folge die Alben Dark endless, Those of the unlight und Opus nocturne – dieser fast jährliche Veröffentlichungszyklus hält bis heute an.

Die Band erlangt schon früh große Bekanntheit, tourt im Lauf der Neunzigerjahre mit Immortal und anderen Größen des Black Metal und spielt auf nahezu allen namhaften Festivals. Ganz ohne Kontroversen um die politische Ausrichtung vor allem Morgans geht es nicht ab, was jedoch schon bald in Vergessenheit gerät; er distanziert sich auch im Lauf der Zeit von einigen unbedachten Äußerungen. In den Zweitausenderjahren nimmt Marduks Karriere richtig Fahrt auf, die Band ist nahezu ständig auf Tour, spielt in Europa und Latein- sowie Südamerika. Diverse Alben werden veröffentlicht, außerdem drei DVDs. Der internationale Siegeszug von Marduk hält auch in den darauf folgenden Jahren an, sogar auf der 70 000-Tons-of-Metal-Kreuzfahrt tritt die Band im Jahr 2011 auf.

Marduks musikalischer Stil ist in den ersten Jahren, fast schon Jahrzehnten von immenser Brutalität und Schnelligkeit geprägt, Vergleiche mit Slayers Reign in blood bieten sich vor allem beim Album Panzer Divsion Marduk an. In den letzten Jahren ist Marduks Stil etwas variabler geworden, hat aber nichts von der ureigenen Durchschlagskraft verloren. Thematisch rankt sich alles um Satanismus und Kriegssymboliken.

Marduk sind wirklich eine Legende des skandinavischen Black Metal und wälzen vor allem live alles nieder. Der Auftritt beim Dark Easter Metal Meeting wird ganz sicher eines der Highlights dieses wie immer absolut hochklassig besetzten Festivals!

Alben:
1992: Dark Endless (Wiederveröffentlichung 2004)
1993: Those of the Unlight (Wiederveröffentlichung 2004)
1994: Opus nocturne (Wiederveröffentlichung 2004)
1996: Heaven Shall Burn … When We Are Gathered (Wiederveröffentlichung 2004)
1998: Nightwing (Wiederveröffentlichung 2008 mit einer DVD)
1999: Panzer Division Marduk (Wiederveröffentlichung 2008)
2001: La grande Danse macabre (Wiederveröffentlichung 2006 als auf 3000 Stück limitiertes Box-Set)
2003: World Funeral (Wiederveröffentlichung 2006 als auf 3000 Stück limitiertes Box-Set)
2004: Plague Angel (Wiederveröffentlichung 2009 als auf 2500 Stück limitiertes Box-Set)
2007: Rom 5:12
2009: Wormwood
2012: Serpent Sermon
2015: Frontschwein

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Marduk_(Band)

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  1. […] Zeit für eine Verschnaufpause, denn pünktlich um neun Uhr rollt die Panzerdivision an: Marduk haben eine knappe Stunde, das Werk in einen Hexenkessel zu verwandeln, und die Todesmaschine aus […]

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