Bandporträt: My Dying Bride (Dark Easter Metal Meeting 27.03.2016)

Altehrwürdiger Garant für Melancholie

Die 1990 gegründete Band aus Halifax (England) zelebriert seit nunmehr 26 Jahren den von vielen geliebten Gothic / Doom Metal. Ihr Debüt-Demotape Towards the Sinister, das 1990 erschien, war der etwas Death-Metal-artige Einstieg in die Musikwelt. Es folgten Meilensteine wie The Angel and the dark River (1995) und The Light at the End of the World (1999). Sie haben mit so ziemlich jeder Band schon auf Konzerten zusammen gespielt, seien es Doom-Metal-Dinosaurier wie Cathedral, Anathema oder Paradise Lost, und sind Garanten für feinsten Doom Metal der melancholischen Sorte, teils begleitet von einer Violine und klagendem Gesang. Ich würde ihre Alben unter anderem als Epen der Tristesse bezeichnen.

Das 2011 veröffentlichte dreifach Album Evinta wirkt etwas experimenteller, da dies zum Teil klassisch arrangiert war. Feel the Misery (2015) ist eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Beim diesjährigen Dark Metal Meeting in München ist zu erwarten, dass einige Tracks ihres zuletzt veröffentlichen Albums live gespielt werden, man kann jedoch auch sicher sein, dass Klassiker wie „The Cry of Mankind“ oder „Black Trip“ zu hören sein werden.

Facebook: https://www.facebook.com/My-Dying-Bride-Official-uk-282179138510618/?fref=ts

Discographie:
As the Flowers Withers (1992)
Turn Loose the Swans (1993)
The Angel and the Dark River (1995)
Like Gods of the Sun (1996)
34.788%… Complete (1998)
The Light at the End of the World (1999)
The Dreadful Hours (2001)
Songs of Darkness, Words of Light (2004)
A Line of Deathless Kings (2006)
For Lies I Sire (2009)
Evinta (2011)
A Map of All Our Failures (2012)
Feel the Misery (2015)

(354)