Spannender Fantasy Noirbledsoe_adas_schwert_des_koenigs_125358

Für den Schwertkämpfer und Privatermittler Eddie LaCrosse klingt es zunächst nach einem ganz normalen Auftrag: Er wird angeheuert, den Mord an dem Kronprinzen des Nachbarlandes aufzuklären. Der Vater des Kindes, König Philipp, ist ein Jugendfreund von Eddie, und so erhält der Auftrag eine persönliche Note.
In der Hauptstadt Arentia angekommen, wird Eddie gleich vom König empfangen. Finstere Zeiten sind über das Königreich hereingebrochen, denn niemand geringeres als Königin Rhiannon wird für den Mord an dem kleinen Prinzen verantwortlich gemacht. Sie soll das Kind in einem blutigen Ritual getötet und anschließend in einem Kessel gekocht haben, so dass von dem Leichnam nur noch Knochen übrig waren. Schnell findet Eddie jedoch heraus, dass es sich bei den Überresten nicht um die eines Säuglings, sondern um die eines Affen handelt. Der Prinz lebt also noch. Hoffnung keimt in König Phillip auf. Weiterlesen

Die Magie von Bildern und Worten

MalfuriaICatalina, die bei einem alten Kartenmacher in der Lehre ist, hält sich für ein ganz normales Mädchen. Zumindest so normal, wie jemand sein kann, der mit dem Wind sprechen kann. Dennoch – ihr Leben zieht gemütlich dahin. Sogar das Lachen hat sie nach dem Tod ihres Vaters wieder gelernt.
Auch für Jordi, den Sohn des Leuchtturmwärters, scheint die Welt bunter zu werden, als er sich entschließt, den jahrelangen Prügelattacken seines betrunkenen Vaters zu entfliehen.
Doch die Idylle währt nicht lange, denn als eine schwarze Galeone am Himmel erscheint und im Hafen von Barcelona anlegt und plötzlich Schatten durch die Straßen der singenden Stadt wandeln, treffen die Schicksale der beiden aufeinander, um sofort wieder auseinandergerissen zu werden. Für Catalina und Jordi beginnt eine atemlose Flucht vor den Schatten und die scheinbar endlose Suche nach den Dingen, die sie verloren haben. Weiterlesen

01.06.2013 in der Münchner Stadtbibliothek im Westend: Peter Probst liest anlässlich des 50. Geburtstags der Bibliothek und des jährlichen Nachbarschaftstags aus seinem Krimi Blinde Flecken. Der Autor sowie Schreiber von Drehbüchern, unter anderem für Tatort und Polizeiruf 110, hat die Handlung des Buches im Westend angesiedelt.

Blinde Flecken2004: Tim Burger ist im Auto seiner Mutter unterwegs. Im CD-Player läuft Rammstein. Die Wut auf seine Freundin, auf Fremde und Juden lässt ihn diese Amokfahrt durch München machen. Zudem findet er passende Opfer für seine Aggression: Jugendliche des Sportclubs Blau-Weiss 57, ein jüdischer Verein; er rast auf sie zu, Blutspritzer verteilen sich auf der Frontscheibe.

2008: Der Privatermittler Anton Schwarz erwacht aus einem Traum, er vermisst seine Frau. Da klingelt es an der Tür. Der Rechtsanwalt Loewi erteilt ihm den Auftrag, den Fall Tim Burger neu zu untersuchen. Diese Amokfahrt ist dem ehemaligen Polizisten noch gut im Gedächtnis. Der Häftling Burger steht kurz vor der Entlassung, aber da gibt es laut Loewi noch so manche Ungereimtheiten. Schwarz ist für diesen Auftrag der Richtige. Ihn interessieren keine Überwachungen von untreuen Frauen etc. Man weiß, dass er der Mann ist, dem man Fälle anvertraut, um die Schuld oder Unschuld von Verurteilten zu beweisen. Vielleicht kann der private Ermittler dazu beitragen, dass die Freilassung von Burger verhindert wird?
Tim Burger ist im Knast gefürchtet, er trainiert hart und hält sich von den anderen Häftlingen fern. Seine Zeit wird kommen. Weiterlesen

Polit-Thriller mit TiefgangHomeland

Amerika wird angegriffen. Mal wieder. Dieses Mal haben Terroristen ein Virus freigesetzt, das in wenigen Tagen zum Tod führt und dessen Sterberate 90 % beträgt. Die Doktoren Laura Reagan und Ari Musa haben einst für das CDC (Center for Disease Control and Prevention) ein Heilmittel gegen das Virus namens „Zorro“ entwickelt, das aus Beständen der ehemaligen Sowjetunion stammt, und geraten nun ins Visier der Terroristen, die äußerst gut organisiert sind, denn offenbar haben sie einen Insider innerhalb der amerikanischen Regierung.
Ari Musa wird das erste Opfer der Verschwörer, und auch Laura Reagan ist nicht sicher: Sie wird nach einer Veranstaltung in einen Van gezerrt und entführt. Doch nicht von den Verschwörern – die unter der Kontrolle der Homeland Security stehen –, sondern von drei abtrünnigen Regierungsbeamten. Die drei Männer haben von der Verschwörung gegen die amerikanische Bevölkerung erfahren und auch, dass Laura darin verwickelt ist, ohne es wirklich zu wissen. Nun versuchen sie alles, um die Frau zu schützen und das Virus aufzuhalten, das auf eine äußerst perfide Weise verbreitet wird. Weiterlesen

Bitterböser Höllenspaß

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Rashen ist ein Dämon. Besser gesagt, er war ein Dämon. Denn nun fristet er ein Dasein als Oishine, ganz unten in der Hierarchie der Hölle. Oishine können von Menschen gebannt werden und müssen ihnen dann für 22 Tage, 22 Stunden, 22 Minuten und 22 Sekunden dienen und sieben Wünsche erfüllen. Dazu muss der Bannende nur sieben Geheimnisse über sich in das Buch der Oishine schreiben. Von diesem Buch gibt es fünf Exemplare. Eines davon fällt in die Hände der Engländerin Claire Cockswell, die daraufhin Rashen beschwört und bannt. Und damit beginnt der Ärger für den einst leuchtenden Stern am Höllenhimmel. Weiterlesen

 Klub- und Party-Review: Melodrom Kaufbeuren

Melodrom Klub Review

Das Melodrom in Kaufbeuren sollte den Meisten eigentlich bekannt sein, denn in dieser einzigartigen Mischung aus Kino und Klub werden bereits seit Ende der 80er Jahre schwarze Partys abgehalten, was es meines Wissens nach zur dienstältesten noch existierenden Location dieser Art in Bayern macht.Grund genug für ein Review. Weiterlesen

Embrace the dark, Jackie …

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Jackie Estacado hat alles, was ein Mann sich wünschen kann: eine Menge Geld, ein großes Haus, eine wunderschöne Frau und eine süße Tochter.
Doch hinter der friedlichen Fassade bestimmen Gewalt und schmutzige Geschäfte sein Leben. Denn Jackie ist das Oberhaupt eines großen Mafia-Clans in New York City. Überdies gebietet er über eine gewaltige Macht, wodurch er nahezu unbesiegbar ist.
Denn Jackie ist der Träger der Finsternis, eines von 13 übernatürlichen Artefakten, die ihren Trägern Fähigkeiten jenseits jeglicher Vorstellungskraft verleihen. Sollten alle Artefakte zusammengeführt werden, so haben sie das Potential, das gesamte Universum zu vernichten. Weiterlesen

Das Kupferherz

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Landsberg, eine Insel mitten im Nirgendwo, eine schwebende Scholle. Wir sehen, wie Landsberg im Licht einer warmen Sonne seinen Schatten wirft. Dann nähern wir uns, zuerst dem Königreich Januskoogen, das an der westlichen Seite der Scholle gelegen ist. Weiter auf die Stadt Schierling und das Stadtviertel Brombach. Und dort sehen wir ein Dach, bestückt mit einer seltsamen Gerätschaft. Davor steht ein Mann und kontrolliert Anzeigen. Wir erfahren auch seinen Namen: Heinrich Lerchenwald. Er klettert wieder vom Dach herunter, scheint seine Arbeit beendet zu haben und zumindest einigermaßen zufrieden zu sein. Er füttert seine Fische, alles ist ruhig…
Bis plötzlich seine Tür zersplittert und ein Trupp Soldaten in Rüstung und mit Gesichtsmasken seine Wohnung stürmt. Sie überwältigen den schlanken Mann fast sofort. Es gibt nur eine Frage, die sie interessiert:

Wo ist das Herz?

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Kaltes Wetter und beständiger, ziemlich unangenehmer Nieselregen. Es gibt besseres Wetter, um in die richtige Stimmung für ein Konzert zu kommen. Andererseits, wenn man vor der Halle steht und weiß, es geht auf ein Ensemble aus durchweg genialen Musikern zu, die unter Federführung eines Mannes eine Liveshow des Projektes „Avantasia“ geben werden, kann man eigentlich nur guter Stimmung sein. Denn seit mehr als zehn Jahren, genauer seit 2001, steht „Avantasia“ und sein Schöpfer, Tobias Sammet, für eine Versammlung phantastischer Sänger und Musiker und epische Musikstücke. Und auch an diesem verregneten Freitagabend ist jedem klar: Es wird eine lange Nacht, vollgepackt mit Power Metal vom Feinsten aus den mittlerweile fünf Studioalben.

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Deutschland muss sterben, damit wir lesen können!

Lesung des Schweizer Journalisten Daniel Ryser mit einem Akustik-Gig von SLIME

Nachdem man die Bandmitglieder von SLIME schon vorher ohne Berührungsängste oder Starallüren durch das Publikum hat schleichen sehen, kommt Daniel Ryser  pünktlich um 21:00 Uhr auf die Bühne. Mit grünem T-Shirt, Jeans und roten Turnschuhen sieht er weder aus wie der typische Nadelstreifen-Journalist, noch wie ein Punk, noch wie ein Gangster-Rapper – das Musik-Genre, aus dem er nach eigener Aussage eigentlich stammt. Er wirkt wie der Junge von nebenan, und das macht ihn spontan sympathisch.

Er sei sehr aufgeregt, sagt er, auch wenn man ihm das nicht so ansehe, und beginnt mit einer Anekdote von der Lesung in Wiesbaden, wo ein Besucher ständig „Wann gibt‘s endlich Mucke!!!“ rief. Das passiert in München glücklicherweise nicht, das Publikum lauscht gespannt den zahlreichen kleinen Geschichten und Legenden um Deutschlands radikalste und kompromissloseste Punkband und quittiert diese mit Schmunzeln, Lachen und auch mal Zwischenapplaus. Weiterlesen