Buch: Sabine Vöhringer – Die Montez-Juwelen

Juwelen aus der Vergangenheit – ein Grund für Mord und Verdächtigungen

Montez Juwelen_VoehringerDer vor kurzem in München angekommene Tom Perlinger, der bis vor seinem Sabatjahr in Düsseldorf als Hauptkommissar ermittelte, ist zurück im Schoß der Familie. In München im Hackerhaus in der Sendlinger Straße ist er aufgewachsen, hier wohnt er auch wieder und wird in seiner Heimatstadt erneut seinen Dienst beim Morddezernat antreten. Gleich am ersten Abend nach seiner Rückkehr nimmt ihn seine Schwägerin mit zu einer Schmuckpräsentation in die Hofstatt, es gilt die erst kürzlich wiederentdeckten Montez-Juwelen zu bewundern. Die Pretiosen waren ein Zeichen der Liebe und Leidenschaft, König Ludwig I. schenkte sie seiner Maitresse Lola Montez. Mit der Zurschaustellung werden in den darauffolgenden Tagen Begehrlichkeiten, Irrungen und Angst geweckt, außerdem wird ein Toter im Fischbrunnen entdeckt – Tom Perlinger und seine Familie befinden sich mitten drin im Geschehen. Weiterlesen

Buch: A. K. Benedict – Die Seelen von London

Die Schatten der Toten

Seelen von LondonDie blind geborene Maria King kennt ihr London von ganz anderen Seiten und auf eine intimere Weise als es uns jemals möglich sein wird. Sie findet sich bestens zurecht, auch ohne ihre Umgebung sehen zu können. Das ändert sich jedoch schlagartig, als sie in das Visier eines perfiden Stalkers gerät. Maria erhält Unterstützung von Detective Jonathan Dark, der seinen Namen nicht nur seinem dunklen Gemüt zu verdanken hat. Während er noch mit sich selbst und seinen Zweifeln zu kämpfen hat, bekommt Jonathan Zugang zu einer ganz neuen Welt – eine Welt, in der die Toten die Antwort kennen. Doch kann ihn das wirklich weiterhelfen an diesem Punkt, an dem er niemandem mehr trauen kann? Weiterlesen

Buch: Ingrid Werner (Hg.) – Mordsmäßig Münchnerisch

In München wird gemordet!

Moerderisches MuenchenIngrid Werner legt mithilfe von 20 Autoren mit Mordsmäßig Münchnerisch eine Blutspur durch München. Es geht in nördliche, westliche, südliche und östliche Stadtteile der Landeshauptstadt, und es scheint, dass es sich nirgends raffinierter morden lässt.

Zum Beispiel erzählt uns Martin Arz einen sehr perfiden Mord in der Isarvorstadt mit eigener Situationskomik, Joachim Biedermann lädt uns zur netten, alten Frau in ihren Rosengarten ein, nur langsam entblättert sich, was dahinter steckt – einer meiner Lieblingskrimis aus diesem Buch. Weiterlesen

Buch: Miguel Fernandez – Das Anti-Fitness-Buch

Slim fit vs. schlimm fit

das-antifitnessbuchIhr wollt nicht am nächsten Stadtlauf teilnehmen? Ihr seid nicht scharf darauf, die neueste Boulderwand zu erklimmen? Und vor allen Dingen kann euch das erst kürzlich eröffnete Fitness-Center nicht von der Couch locken? Dann habe ich da einen witzigen Comic mit hochwertigen Zeichnungen für euch, den man auch mal den sportbegeisterten Freunden als süffisantes Geschenk überreichen kann: Das Anti-Fitness-Buch! Weiterlesen

Buch: Rick Yancey – Der letzte Stern

Große Erwartungen, nicht ganz erfüllt

Yancey_RDer_letzte_Stern_3_168616Erst kamen die Dunkelheit und die Fluten, dann die Seuche, die den größten Teil der Menschheit vernichtete. Seit Cassie nach dem Ausbruch der 4. Welle und den Silencern, die das Bewusstsein von Aliens in sich tragen, allein durch die menschenleere Ödnis Amerikas irrte und dachte, sie sei der letzte Mensch auf der Welt, ist viel passiert. Sie hat ihren Schulschwarm Ben Parish wiedergefunden und, viel wichtiger, ihren kleinen Bruder Sam. Doch nichts ist dadurch einfacher oder erträglicher geworden: Ben und Sam wurden vom Militär zu Soldaten gemacht, was ihre Beziehung zu beiden belastet. Und dann ist da noch Evan Walker, der Silencer mit dem Gewissen. Der Alien, in dem sich menschliche Gefühle regen. Und neben all dem ist auch die Invasion längst nicht zu Ende – ganz im Gegenteil; um die wenigen übrigen Menschen zu zerstreuen und aufs Land zu vertreiben sollen Bomben auf sämtliche Städte der Erde abgefeuert werden, und Cassie und die anderen haben nur wenige Tage, um sich etwas richtig Gutes einfallen zu lassen.

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Buch: Michael Muhammad Knight – Taqwacore

Punk und Islam

taqwacoreTaqwacore ist eine Wortschöpfung aus dem arabischen Taqwa für Gottesehrfurcht und der Punkrichtung Hardcore, und damit ist der Kern der Sache schon beschrieben.
Yusef, ein durchschnittlicher Muslim und amerikanischer Collegestudent mit pakistanischen Wurzeln, lebt in Buffalo in einer Hausgemeinschaft muslimischer Punks. Dementsprechend ist dieses Haus mit allerlei schrägen Typen bevölkert. Da ist der Junkie Amazing Ayyub, der immer sein riesiges „KERBELA“-Tattoo auf der Brust präsentiert. Jehangir Tabari trägt einen 30 cm langen gelb gefärbten Irokesenschnitt und betrinkt sich regelmäßig bis zur Besinnungslosigkeit. Fasiq Abasa hat orangefarbene Stacheln auf dem Kopf und raucht Joints, während er den Koran liest. Der Sudanese Rude Dawudd ist ein glühender Ska-Anhänger, Anzug, Krawatte und Pork-Pie-Hut. Muzammil ist offen homosexuell und stellt sich die Frage, ob er während des Fastenmonats Ramadan beim Blowjob schlucken darf. Weiterlesen

Buch: Jamie Brenner – Die Hochzeitsschwestern

Ja, ist denn Heiraten ansteckend?

Hochzeitsschwestern

Die drei Schwestern Meg, Amy und Jo, benannt nach Figuren aus dem amerikanischen Klassiker Betty und ihre Schwestern, träumten schon im Kindesalter von einer romantischen, weißen Hochzeit.
Meg, die Älteste, steht nun kurz davor. Ihre Mutter Meryl ist total damit beschäftigt, die Familien bei einem Dinner bei sich zu Hause zusammenzuführen. Dies ist sehr wichtig, denn Meg heiratet einen stinkreichen Schnösel aus prominenter Familie. Seine Eltern hat Meryl gegoogelt. Dabei hat sie gesehen, dass seine Mutter keineswegs eine liebreizende ältere Dame ist, sondern jemand, der schon frühzeitig und dann regelmäßig mit Botox Bekanntschaft gemacht hat. Das setzt ihr etwas zu, denn Meryl ist ganz einfach bodenständig und normal. Unterstützung bekommt sie nicht viel. Die Großmutter der drei jungen Frauen will keine liebreizende Granny sein, sie ist eine störrische alte polnische Zuwanderin, die keineswegs um der lieben Enkelinnen willen ihr Fernsehprogramm unterbricht. Auch Meryls Mann ist ihr keine Hilfe. Er ist und bleibt ein – zwar liebenswerter – Eigenbrötler, der sich aber lieber seinen Büchern und Schülern auf dem College widmet als Hochzeitsvorbereitungen.

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Buch: H. Appelhagen, H. Fischer – Chemiewende – Von der intelligenten Nutzung natürlicher Rohstoffe

Zwischen Hanfkarosserien und Mikroorganismen

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Dass den Menschen langsam das Erdöl ausgeht, weil wir viel mehr im Jahr davon verbrauchen, als sich tatsächlich in einem Jahrdot wieder regenerieren kann, sollte uns allen zu denken geben. Es ist Zeit jetzt umzudenken, meinen Hermann Fischer und Horst Appelhagen. In ihrem Buch Chemiewende – Von der intelligenten Nutzung natürlicher Rohstoffe nehmen sie den interessierten Leser mit auf eine Reise, die auch sehr gut ohne Fracking oder Produkten aus Erdöl zurechtkommen soll.

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Buch: Leonie Swann – Gray

Bad Romance

Swann_LGray_173380Leonie Swann ist den meisten wohl mit ihrem Erstlingswerk Glenkill, einem Schafskrimi, in Erinnerung. Mit diesem ist ihr ein Überraschungserfolg gelungen, der sich millionenfach verkauft hat und in dreißig Sprachen übersetzt wurde. Nach dessen Fortsetzung Garou wechselte sie mit Dunkelsprung die Thematik. Im Mai ist mit Gray ihr viertes Buch erschienen, das wieder im Krimibereich angesiedelt ist, in dem allerdings ein Graupapagei eine wichtige Rolle spielt.

Elliot ist tot. „Zermatscht“, wie sein Graupapagei mit Namen Gray dazu sagt, denn Elliot ist vom Turm der Chapel seines Colleges im altehrwürdigen Cambridge gestürzt. War es ein Unfall, wie zunächst allgemein angenommen wird? Dr. Augustus Huff, ein Dozent von Elliot, beginnt daran zu zweifeln. Umständehalber nimmt er sich dem verwaisten Graupapagei an, nicht wissend, was da auf ihn zukommt, denn zum einem ist Gray anspruchsvoll, zum anderen leidet Huff an Zwangsstörungen. Doch wenn es kein Unfall war, war es Mord oder Selbstmord? Weiterlesen

Buch: Stefan Ulrich – Die Morde von Morcone: Toskana-Krimi

Sieben Todsünden

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Die Toskana ist ein wundervoller Ort für einen gestressten Münchner Anwalt. Robert Lichtenwald hat sich hier mit seiner Frau und Tochter ein altes Bauernhaus gekauft und nach seinen Vorstellungen umgebaut. Doch als es annähernd fertig ist, verlässt ihn seine Frau, scheinbar grundlos. Dennoch kommt der Endvierziger gerne hierher, genießt Speis und Trank, gartelt leidenschaftlich und freundet sich mit den Nachbarn an, die sukzessive den „Tedesco“ akzeptieren, weil er sehr interessiert am Leben in der Gegend ist, viel über Italien liest und auch die italienische Sprache lernt.
Aber: Auch in Morcone, der kleinen mittelalterlichen Stadt in der Maremma, gibt es Mord und Totschlag. Robert Lichtenwald stolpert beim Spaziergang mit einem Nachbarn regelrecht über eine nackte Leiche. Dieser – halb Mann, halb Frau – wurde ein L auf die Brust geritzt.

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