Buch: Antonia Neumayer – Selkie

Von süßen Fabelwesen?

Selkie

Die 17jährige Kate und ihr etwas älterer Bruder Gabriel, genannt Gabe, leben auf einer kleinen schottischen Orkney-Insel, zusammen mit ihrem Vater und ein paar Schafen. Leider mussten sie schon sehr früh lernen, ohne ihre Mutter auszukommen. Sie war eines Tages wie vom Erdboden verschwunden. Da der Vater trinkt und öfters Probleme bereitet, sind sich die beiden Geschwister sehr nah. So schockiert es Kate sehr, dass plötzlich drei fremde Männer kommen, um Gabe mitzunehmen. Dieser geht ohne zu Zögern mit auf ein Schiff, das ihn mit den Fremden von der Insel wegbringt. Wohin, das weiß man nicht. Kate will ihren Bruder unbedingt retten. Er hat doch einen Studienplatz, er muss sie auch mit ihrem Vater unterstützen, niemals kann er einfach so aus ihrem Leben fallen und dies auch noch gut finden. Sie schleicht sich auf das Boot der Fremden, um ihm nah zu sein und bei Gelegenheit zu retten. Doch die Ereignisse überschlagen sich plötzlich.

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Buch: Ben Aaronovitch – Der Galgen von Tyburn

Peter Grant ermittelt zaubert wieder

Galgen von TyburnTyburn. Eine der mächtigsten der Töchter von Mama Themse, High Society Lady mit mehr Einfluss, als man glauben mag, und im Gegensatz zu seiner Freundin Beverly ein Fluss, mit dem Peter sehr, sehr vorsichtig umgeht. Noch dazu wo er ihr, seit sie ihm das Leben gerettet hat, auch noch einen Gefallen schuldig ist. Aber Tyburn ist nicht nur das alles, sondern auch der Ort in London, an dem über Jahrhunderte öffentliche Hinrichtungen am Galgen stattfanden – heute Marble Arch. „Take a ride to Tyburn“ war eine gängige Phrase.
Da ist es nun für Peter ziemlich problematisch, als niemand Geringeres als Lady Tys Tochter Olivia in den Drogentod einer Mitschülerin verstrickt wird, deren Leiche noch dazu Spuren von Magiegebrauch zeigt. Als wäre das noch nicht schlimm genug, scheint auch der unbekannte Gesichtslose Magier, der Peter vor einiger Zeit von einem einstürzenden Hochhaus geworfen hat, in die Sache involviert zu sein. Und Peters ehemalige Kollegin Lesley scheint ihm treu ergeben zu sein.

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Buch: Christian Koch und Axel Krohn – Das kleinste Klo steht in Bordeaux

Europas gesammelte Skurrilitäten

Krohn_ADas_kleinste_Klo_181012Die Reise geht quer durch die europäischen Staaten und beleuchtet skurrile Sehenswürdigkeiten abseits der traditionellen Reiseführer, ungewöhnliche Eigenheiten der Bevölkerung, fragwürdige Delikatessen und erklärt so manche sprachliche Besonderheiten. Auch die kleinen Zwergstaaten wie Andorra, Monaco u.s.w. werden berücksichtigt, und die Besonderheiten des Vatikanstaats werden enthüllt. Während man mit derlei Dingen ja noch rechnen kann, werden aber zusätzlich auch eher unbekannte Mikro-Nationen vorgestellt, oder haben Sie schon einmal etwas von Ladonien, Užupis, Transnistrien oder der Mönchsrepublik Athos gehört?
Und was verbirgt sich hinter der geheimnisvollen Telefonnummer 0046 771 793 336? In diesem Buch findet man die Antwort. Weiterlesen

Buch: Sabine Vöhringer – Die Montez-Juwelen

Juwelen aus der Vergangenheit – ein Grund für Mord und Verdächtigungen

Montez Juwelen_VoehringerDer vor kurzem in München angekommene Tom Perlinger, der bis vor seinem Sabatjahr in Düsseldorf als Hauptkommissar ermittelte, ist zurück im Schoß der Familie. In München im Hackerhaus in der Sendlinger Straße ist er aufgewachsen, hier wohnt er auch wieder und wird in seiner Heimatstadt erneut seinen Dienst beim Morddezernat antreten. Gleich am ersten Abend nach seiner Rückkehr nimmt ihn seine Schwägerin mit zu einer Schmuckpräsentation in die Hofstatt, es gilt die erst kürzlich wiederentdeckten Montez-Juwelen zu bewundern. Die Pretiosen waren ein Zeichen der Liebe und Leidenschaft, König Ludwig I. schenkte sie seiner Maitresse Lola Montez. Mit der Zurschaustellung werden in den darauffolgenden Tagen Begehrlichkeiten, Irrungen und Angst geweckt, außerdem wird ein Toter im Fischbrunnen entdeckt – Tom Perlinger und seine Familie befinden sich mitten drin im Geschehen. Weiterlesen

Buch: A. K. Benedict – Die Seelen von London

Die Schatten der Toten

Seelen von LondonDie blind geborene Maria King kennt ihr London von ganz anderen Seiten und auf eine intimere Weise als es uns jemals möglich sein wird. Sie findet sich bestens zurecht, auch ohne ihre Umgebung sehen zu können. Das ändert sich jedoch schlagartig, als sie in das Visier eines perfiden Stalkers gerät. Maria erhält Unterstützung von Detective Jonathan Dark, der seinen Namen nicht nur seinem dunklen Gemüt zu verdanken hat. Während er noch mit sich selbst und seinen Zweifeln zu kämpfen hat, bekommt Jonathan Zugang zu einer ganz neuen Welt – eine Welt, in der die Toten die Antwort kennen. Doch kann ihn das wirklich weiterhelfen an diesem Punkt, an dem er niemandem mehr trauen kann? Weiterlesen

Buch: Ingrid Werner (Hg.) – Mordsmäßig Münchnerisch

In München wird gemordet!

Moerderisches MuenchenIngrid Werner legt mithilfe von 20 Autoren mit Mordsmäßig Münchnerisch eine Blutspur durch München. Es geht in nördliche, westliche, südliche und östliche Stadtteile der Landeshauptstadt, und es scheint, dass es sich nirgends raffinierter morden lässt.

Zum Beispiel erzählt uns Martin Arz einen sehr perfiden Mord in der Isarvorstadt mit eigener Situationskomik, Joachim Biedermann lädt uns zur netten, alten Frau in ihren Rosengarten ein, nur langsam entblättert sich, was dahinter steckt – einer meiner Lieblingskrimis aus diesem Buch. Weiterlesen

Buch: Miguel Fernandez – Das Anti-Fitness-Buch

Slim fit vs. schlimm fit

das-antifitnessbuchIhr wollt nicht am nächsten Stadtlauf teilnehmen? Ihr seid nicht scharf darauf, die neueste Boulderwand zu erklimmen? Und vor allen Dingen kann euch das erst kürzlich eröffnete Fitness-Center nicht von der Couch locken? Dann habe ich da einen witzigen Comic mit hochwertigen Zeichnungen für euch, den man auch mal den sportbegeisterten Freunden als süffisantes Geschenk überreichen kann: Das Anti-Fitness-Buch! Weiterlesen

Buch: Rick Yancey – Der letzte Stern

Große Erwartungen, nicht ganz erfüllt

Yancey_RDer_letzte_Stern_3_168616Erst kamen die Dunkelheit und die Fluten, dann die Seuche, die den größten Teil der Menschheit vernichtete. Seit Cassie nach dem Ausbruch der 4. Welle und den Silencern, die das Bewusstsein von Aliens in sich tragen, allein durch die menschenleere Ödnis Amerikas irrte und dachte, sie sei der letzte Mensch auf der Welt, ist viel passiert. Sie hat ihren Schulschwarm Ben Parish wiedergefunden und, viel wichtiger, ihren kleinen Bruder Sam. Doch nichts ist dadurch einfacher oder erträglicher geworden: Ben und Sam wurden vom Militär zu Soldaten gemacht, was ihre Beziehung zu beiden belastet. Und dann ist da noch Evan Walker, der Silencer mit dem Gewissen. Der Alien, in dem sich menschliche Gefühle regen. Und neben all dem ist auch die Invasion längst nicht zu Ende – ganz im Gegenteil; um die wenigen übrigen Menschen zu zerstreuen und aufs Land zu vertreiben sollen Bomben auf sämtliche Städte der Erde abgefeuert werden, und Cassie und die anderen haben nur wenige Tage, um sich etwas richtig Gutes einfallen zu lassen.

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Buch: Michael Muhammad Knight – Taqwacore

Punk und Islam

taqwacoreTaqwacore ist eine Wortschöpfung aus dem arabischen Taqwa für Gottesehrfurcht und der Punkrichtung Hardcore, und damit ist der Kern der Sache schon beschrieben.
Yusef, ein durchschnittlicher Muslim und amerikanischer Collegestudent mit pakistanischen Wurzeln, lebt in Buffalo in einer Hausgemeinschaft muslimischer Punks. Dementsprechend ist dieses Haus mit allerlei schrägen Typen bevölkert. Da ist der Junkie Amazing Ayyub, der immer sein riesiges „KERBELA“-Tattoo auf der Brust präsentiert. Jehangir Tabari trägt einen 30 cm langen gelb gefärbten Irokesenschnitt und betrinkt sich regelmäßig bis zur Besinnungslosigkeit. Fasiq Abasa hat orangefarbene Stacheln auf dem Kopf und raucht Joints, während er den Koran liest. Der Sudanese Rude Dawudd ist ein glühender Ska-Anhänger, Anzug, Krawatte und Pork-Pie-Hut. Muzammil ist offen homosexuell und stellt sich die Frage, ob er während des Fastenmonats Ramadan beim Blowjob schlucken darf. Weiterlesen

Buch: Jamie Brenner – Die Hochzeitsschwestern

Ja, ist denn Heiraten ansteckend?

Hochzeitsschwestern

Die drei Schwestern Meg, Amy und Jo, benannt nach Figuren aus dem amerikanischen Klassiker Betty und ihre Schwestern, träumten schon im Kindesalter von einer romantischen, weißen Hochzeit.
Meg, die Älteste, steht nun kurz davor. Ihre Mutter Meryl ist total damit beschäftigt, die Familien bei einem Dinner bei sich zu Hause zusammenzuführen. Dies ist sehr wichtig, denn Meg heiratet einen stinkreichen Schnösel aus prominenter Familie. Seine Eltern hat Meryl gegoogelt. Dabei hat sie gesehen, dass seine Mutter keineswegs eine liebreizende ältere Dame ist, sondern jemand, der schon frühzeitig und dann regelmäßig mit Botox Bekanntschaft gemacht hat. Das setzt ihr etwas zu, denn Meryl ist ganz einfach bodenständig und normal. Unterstützung bekommt sie nicht viel. Die Großmutter der drei jungen Frauen will keine liebreizende Granny sein, sie ist eine störrische alte polnische Zuwanderin, die keineswegs um der lieben Enkelinnen willen ihr Fernsehprogramm unterbricht. Auch Meryls Mann ist ihr keine Hilfe. Er ist und bleibt ein – zwar liebenswerter – Eigenbrötler, der sich aber lieber seinen Büchern und Schülern auf dem College widmet als Hochzeitsvorbereitungen.

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