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Interview mit Unzucht

2012 erschien der erste Unzucht-Longplayer Todsünde 8, am 04.10.2013 legten sie mit Rosenkreuzer nach. Ab dem 12. Oktober beginnt wieder das Tourleben für die unzüchtigen Mannen. Ihr Weg wird sie auch nach München ins Backstage führen (30.11.), das ist erst recht ein Grund, einen Blick auf das zu werfen, was da auf uns zukommen wird. De Clercq, Der Schulz und Blaschke haben sich Zeit genommen meine Fragen zu beantworten:

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Interview mit Tanja Meurer – Autorin von Glasseelen

„Glasseelen“ hat mich so begeistert, dass ich die Autorin Tanja Meurer um ein Interview gebeten habe. Erfahrt mehr über ihre Projekte, ihr Leben und ihre Wünsche!

Likiwing:„Glasseelen“ ist ein sehr interessantes Buch. Wie kamst Du zu der Idee und warum E.T.A. Hofmann?
Tanja Meurer: „Glasseelen“ war ursprünglich ein Auftrag, gestellt von der Agentur, bei der ich vor ein paar Jahren war. Einer der Verlage hatte „Berlin, Museumsinsel und die Berliner Unterwelten“ als Eckpunkte für einen Roman gesetzt. Meine Agentin fragte, ob mir dazu etwas einfiele. Nach zwei Tagen zwischen all den Büchern über Berlin, Museen, Berliner Geschichte (die ich zu Hause hatte) und einigen abgelehnten Ideen, blätterte ich durch den Alt-Berliner Bilderbogen. Das ist ein kleines Büchlein über Berlin, Berliner Originale und bestimmte Größen aus Berlin. Bei „E.T.A. Hoffmann und das Blumenmädchen“ blieb ich hängen.
Die Geschichte gefiel mir, davon abgesehen hatte mir meine Mutter immer viel von Hoffmann vorgelesen, als ich ein Kind war. Bis zu dem Moment wusste ich nicht, dass Hoffmann in Berlin gelebt hatte. Aber es stimmte. E.T.A. Hoffmann lebte und starb in Berlin. Ab 1798 lebte er in Abständen immer wieder dort. Von 1814 bis zu seinem Tod 1822 blieb er dauerhaft in Berlin. Weiterlesen

Interview mit Secrets of Sin

Am 30. August erschien der erste Longplayer von Secrets of Sin: Future Memories. Nach meiner CD-Rezension wollte ich mehr über die Band erfahren, die mit ihrem Metal-Sound gut hörbare Musik abgeliefert haben:

Horusauge: Stellt euch bitte erst einmal vor (Name, Alter, Funktion in der Band, seit wann dabei).
Christina Groner, 24, Vocals, seit 2011 dabei
Michael Schier, 24, Drums & Percussion, Gründungsmitglied
Philipp Eiperle, 23, Piano & Keys, Gründungsmitglied
Niklas Rach, 23, Guitars, Gründungsmitglied
Robert Mansk, 24, Guitars & Vocals, Gründungsmitglied

H.: Hat die Suche nach einem neuen Bassisten schon ein erfolgreiches Ende genommen?
Philipp: Bisher leider noch nicht. Wir hatte zwar einige Bewerber, sind allerdings bisher noch nicht fündig geworden. Wenn also noch jemand Interesse hat, darf er sich gern bei uns melden. Weiterlesen

Interview mit Christoph Marzi

Eine Welt, rot mit weißen Punkten

© Christoph Marzi

© Christoph Marzi

Kaum eine Beweihräucherung, die ich über Christoph Marzi noch nicht zu Papier gebracht hätte, und immer wieder bringt er mich zu neuen virtuellen Kniefällen vor seinen Ideen und seinem Talent, dem Leser mit seinen Worten Bilder in den Kopf zu malen. Anlässlich seines brandneuen Romans Die wundersame Geschichte der Faye Archer (http://www.schwarzesbayern.de/?p=3787) habe ich den Autor um ein kleines Interview gebeten.

Enchi: Beschreibe „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ in einem Satz.
Christoph Marzi: Eine Geschichte, die wie ein güldener Herbsttag ist. Weiterlesen

Interview mit Dagoth (Fir Bolg)

Kein Bling-Bling

firbolg_dagoth

Dagoth

 

 

Heute erscheint das erste Album des französischen Ein-Mann-Projekts Fir Bolg via Schwarzdorn Production: Towards Ancestral Lands heißt der Silberling, und ich kann nur sagen, hier reinzuhören lohnt definitiv, wenn man schnellen, druckvollen Black Metal mit keltischen Einflüssen mag. Solo-Künstler Dagoth hat sich die Zeit genommen, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Nekrist: The Press-Info-Sheet says you want to create your own vision of Celtic Black Metal with Fir Bolg. What vision is this exactly, and where are the differences towards other Celtic Metal Bands, such as Skyclad or Primordial, in your opinion?
Dagoth: It is a rather dark and violent vision, I have a more esoteric and ritualistic approach, without the more joyful folk atmosphere like Skyclad.
I neither use clear vocals like Primordial. Weiterlesen

Interview: Thorngoth

Thorngoth sind eine 2003 gegründete Black-Metal-Kapelle aus Bad Tölz, die soeben mit Schwarz-Karg-Kalt in Eigenregie ihr viertes Album vorgelegt hat. Über die aktuelle Scheibe haben wir ja bereits berichtet, jetzt hat sich Sorath (Gitarre/ Synthies) die Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten.

Nekrist: Vorneweg ganz eigennützig die Frage, die mich am meisten interessiert: Wann und wo kann man euch mal live sehen?
Sorath: Der nächste Gig wird voraussichtlich Anfang September bei uns in der Nähe von Bad Tölz stattfinden. Näheres dazu werden wir auf unseren Webseiten bekannt geben.
Ende des Jahres wird es wohl noch weitere Gigs geben, wobei noch nichts bestätigt ist. Weiterlesen

Interview mit Su Turhan

Bayerisch-türkische Wurzeln

 

af-su-turhan-by-lyn-turhanDer neue Kommissar Pascha (siehe auch Rezension) wurde von Su Turhan ins Leben gerufen. Der Autor und Regisseur wuchs als Kind türkischer Eltern in Deutschland auf und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seine Filme sind tendenziell Thriller, aber seit 04.01.2013 ist sein erster Krimi auf dem Markt. Zwischen April und September ist Turhan auf Lesereise und hat sich dazwischen für ein Interview Zeit genommen:

Horusauge: Anfang dieses Jahres erschien Dein erster Krimi mit dem Titel „Kommissar Pascha“. Wovon handelt er?
Su Turhan: Von einer Dönerqueen und einigen Morden, die um sie herum verübt werden … Im Mittelpunkt steht der bayerisch-türkische Kommissar Zeki Demirbilek. Er wird gegen seinen Willen Leiter des Weiterlesen

Interview: Kaja Evert

So viel in diesem Kopf …

Die fiktive SchwarzesBayern-Bühne betritt: Kaja Evert. Die junge Schleswig-Holsteinerin mit der bunten Fantasie stellt am 2. Mai ihren Debütroman Flügel aus Asche vor und teilt damit eine der vielen Geschichten in ihrem Kopf mit der Welt. Auf meine Rezension müsst ihr noch ein wenig warten, doch ich kann jetzt schon versprechen, dass Flügel aus Asche ein absolutes Must-Read für Fantasy-Fans sein wird. Um die Wartezeit etwas zu versüßen, habe ich Kaja Evert um ein kurzes Interview gebeten, und durfte eine ebenso sympathische wie begabte Autorin kennenlernen, die ihr Handwerk perfekt beherrscht. Weiterlesen

Interview mit Lilith

Auf keinen Fall sich unterordnen

Eine junge Band aus München, die sich dem Metal verschrieben hat: Lilith. Das Quartett geht seinen eigenen Weg mit viel Leidenschaft und einem Hang zu Philosophie und Mythologie. Dabei werden nicht immer nur positive Beispiele gewählt, wie man am Bandnamen bereits erkennen kann. Lilith schöpfen aus dem endlosen Brunnen der Symbolik und bringen eindrücklichen Metal hervor, der mehr ist, als nur stumpfe Härte. Sie haben sich Zeit für ein Interview genommen, in dem sie uns einen Einblick in die Band und das aktuelle Album Carthasis geben.

Kyra Cade: Stellt euch bitte kurz vor.
Lilith: Wir sind Lilith aus München und uns gibt’s seit sechs Jahren in derzeitiger Formation – Bastian an den Drums, Ben an der Gitarre, Niklas an Bass und Backing-Mic und Jens am Gesang. Bisher haben wir eine Demo-CD, The Art Of Metal (2008), und ein Album, Catharsis (2011/12), rausgebracht.

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Interview mit Lord Of The Lost

Die zweite Headliner-Tour zeigt, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Nach bisher drei ausverkauften Venues (Stuttgart, Köln, Frankfurt) können Lord Of The Lost sicherlich schon zufrieden sein. Die Fangemeinde ist definitiv gewachsen und auch Unzucht freuen sich über ein dankbares und begeistertes Publikum. Die zweite Headliner-Tour ist aber auch dazu geeignet, einmal Klartext zu sprechen. Bo Six, Chris „The Lord“ Harms und Class Grenayde haben sich die Zeit genommen, vor dem Auftritt in München am 26.01.2013 ein paar Fragen zu beantworten und aus dem Nähkästchen zu plaudern. Dabei werden auch unschöne und brisante Themen angesprochen, zu denen die drei klar Stellung beziehen und auch manches ins rechte Licht rücken. Während viele Musiker sich zu Gerüchten, Drogen und Familie kaum bis gar nicht äußern, haben Lord Of The Lost in diesem Interview das Schweigen gebrochen. Ein großer und wichtiger Schritt, um auch zu zeigen, wo es Grenzen gibt, wo diese leider von anderen überschritten werden und vor allem: Welche Meinung die Hamburger wirklich dazu haben. Ein offenes Interview, dass Klartext spricht.
Vielen Dank!