CD/EP: Scurious – Cold Day in Hell

Gekonnte Riffs paaren sich mit großer Stimme

Neue Sängerin, neues Glück.
Lange hatten die Jungs von Scurious nach einer neuen Stimme für ihre Songs gesucht. Mit Natalia hatte die Suche ein Ende, und mit ihren Vocals spielten sie die EP Cold Day in Hell ein. Das Debüt beinhaltet drei Songs, die das Talent und die Vielseitigkeit der Münchner hervorragend zur Geltung bringen.
„Cold Day in Hell“ ist ein schneller und absolut treibender Song. Die Instrumente harmonieren sehr gut miteinander, das sollte auch so sein, denn schließlich sind die Jungs ja seit 2006 ein eingespieltes Team. Die Gitarrenriffs sind wahnsinnig professionell und sehr anspruchsvoll. Sowas bekommt man nur bei sehr wenigen jungen Bands zu hören.
Natalias Stimme haut mich absolut vom Hocker, sehr kraftvoll, spielerisch und tief, teilweise erinnerte sie mich an die Frontfrau der Guano Apes.
„Disgrace“ überzeugt mit der gleichen Qualität und wieder vielen überraschenden und sauber klingenden Riffs.
Mit „By your Side“ zeigen Scurious auch ihre ruhige Seite, die Instrumente werden weicher, Natalias Stimme melancholischer, fast wehmütig. Für mich allerdings zu einschläfernd, mit den rhythmischen und härteren Stücken konnten sie mich mehr überzeugen.

Fazit: Cold Day in Hell wirkt sehr professionell und hat mich sehr überrascht. Es passt alles zusammen, die Musiker ergänzen sich auf vollster Länge. Wie bereits gesagt: Das Talent kommt mit dieser EP absolut zur Geltung, sie brauchen sich damit definitiv nicht zu verstecken, und hoffentlich wird aus der EP bald eine LP, mit noch mehr Kreativität und Gitarrenriffs, denn die haben es wirklich in sich.
Klasse Scheibe!

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Anspieltipp: Cold Day in Hell

Scurious – Cold Day in Hell
Erschienen: Dezember 2013
Gratis Download

Tracklist:
1. Cold Day In Hell
2. Disgrace
3. By Your Side

(1712)

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