sadosato-1000_2-4SadoSato existiert seit nunmehr drei Jahren, die Musiker rund um Frontmann „Mr. Sato“ und „Xor“, dem genialsten Soundtüftler aus dem Ösiland, kommen aus der Stadt Graz, die mit einer Viertelmillion Einwohner doch schon auch die zweitgrößte City in Österreich ist. Anlässlich des Dark Munich Festivals vom 30. April bis 3. Mai 2015 treten sie in München auf, zur Einstimmung haben sie sich aber trotzdem die Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten:

Wer verbirgt sich hinter SadoSato?
Mr. Sato & Xor, zwei scheißnormale Jungs Anfang der 40er, die sich schon seit der Jugendzeit kennen und vor kurzem zueinander und zu diesem Fun-Projekt gefunden haben.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Für SadoSato gibt es kein Etikett, und wenn, müsste das Genre neu erfunden werden bzw. haben wir´s schon neu erfunden. SadoSato haben seit Anbeginn Ihres Bestehens darauf Wert gelegt, dass sie nur eine Fun-Band sein wollen. Wir verstehen uns als Amateure, auf uns passen die Begriffe Old School/No School, EBM, Electrotrash – wir freuen uns aber auch genauso, wenn wir als Elektroschrotter bezeichnet werden! Neben sinnlosen wie auch lustigen Texten oder Songs wie Fickificki werden aber auch so wichtige Themen wie psychische Erkrankungen oder Rassismus besungen. Dies eröffnet sich dem aufmerksamen Zuhörer oft erst beim zweiten Blick bzw. zweitem Hördurchgang, aber spätestens dann erkennt man die wahnsinnig tiefschürfenden Aussagen und Geschichten in Songs wie sexuell verwahrlost, Borderlinemädchen oder der elektronischen Anti-Rassismus-Hymne Kongomädchen. Somit steckt hinter SadoSato wesentlich mehr als im ersten Moment aufgrund ihres kasperleähnlichem Outfits angenommen werden kann.

Im Mai 2015 besucht ihr anlässlich des Dark Munich Festivals München. Was wisst ihr über München und das bayerische Publikum?
Wir lieben München und hatten auch bereits schon einmal einen Gig in Bayern, die bayrische Gemütlichkeit und das nette und offene Wesen der Münchner erinnert an unser Zuhause. Wir Steirer und die Bayern haben viel gemeinsam, somit ist es für uns immer wieder eine Freude, nicht nur in Bayern, sondern überhaupt in ganz Deutschland auftreten zu dürfen.

Habt ihr die bayerische Hauptstadt schon einmal besucht? Und wenn ja, was ist Euch in Erinnerung geblieben? Welche Sehenswürdigkeit oder Attraktion würdet ihr gerne einmal besuchen bzw. könnt ihr euren Kollegen und den Besuchern des DMF empfehlen?
Auf jeden Fall das Wirtshaus in der Au, wenn es das denn noch gibt, beste bayrische Hausmannskost und große Portionen, wie es sich für Arbeitermädchen und Arbeiterjungs gehört. Wir lieben den Trubel in der Kaufingerstraße, aber auch das Karl-Valentin-Musäum in der Innenstadt ist einen Abstecher wert. In Erinnerung geblieben ist uns München als eine überhaupt tolle Stadt, deren Sehenswürdigkeiten man gar nicht extra anpreisen muss. Die Sehenswürdigkeit ist die Stadt selbst.

Was erwartet uns bei eurem DMF-Konzert?
Der Pro7-Slogan WE LOVE TO ENTERTAIN YOU erwartet euch, und genau das haben wir vor, gemeinsam mit dem Publikum Party zu machen; wir schleudern unsere Energie in die Menge und atmen die uns zurückfliegende Energie in vollen Brustzügen wieder auf. Wenn dieser Punkt erreicht ist, gibt es kein Halten mehr, die Bühne und der Dancefloor sind eins. Wir verschmelzen mit dem Publikum und feiern die größte Spaßorgie, die man sich vorstellen kann.

Was steht als Nächstes bei Euch an: Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Touren machen wir nicht, und nachdem wir mit unserem Spaßprojekt auch nicht weltberühmt werden wollen bzw. diesbezüglich keine Ambitionen verspüren und ja bereits mehr erreicht haben, als wir jemals dachten, sagen wir eigentlich auch 90% aller Auftrittsanfragen ab. Wir treten maximal zwei- bis dreimal im Jahr auf, wenn wir aber wo zusagen, dann wehe, wenn sie losgelassen, und in dieser jeweiligen Stadt bleiben wir auch in Erinnerung! Nach der EP Electronic Body Mädchen und dem Album Electronic Body Mörder planen wir in der Tat ein neues Album, für München werden wir auf jeden Fall bereits einen neuen Song im Gepäck mithaben.

Ein Dialektquiz – finde die richtige Antwort!
1. „Der hat an Bon obusslt“:
a) Er (früherer Papst Benedikt) hat nach der Landung die Heimaterde geküsst;
b) er hat den Boden nur oberflächlich geputzt;
c) er ist mit dem Gesicht voraus hingestürzt.
Richtig ist: a)

2. „Irxnschmoiz“:
a) Brotaufstrich aus ausgelassenem Fett;
b) Kraft in den Armen;
c) Schmiere für die Achse eines Leiterwagens.
Richtig ist: d) klingt wie eine Fangfrage, ist damit Sperma gemeint? Denn aus der Kraft der Arme entsteht oft weiter unten eine Art ausgelassenes Fett, das wir im Ösiland auch liebevoll Lendenhonig nennen.

3. „Bei Eahna gengan Dreimdaiter net“:
a) sagt ein KFZ-Mechaniker, wenn die Blinker am Auto defekt sind;
b) sagt ein Psychoanalytiker, der vor Ihren Träumen kapitulieren muss;
c) sagt ein Arzt, der befürchtet, Sie seien gegen eitertreibende Medikamente allergisch.
Richtig ist: Wir haben nicht die geringste Ahnung, und hier zu googeln wäre ja nicht fair, somit wir müssen passen.

Danke für das Interview! Letzte Worte an eure Fans in Bayern?
Am besten kommt Ihr gleich nur in Springerstiefeln und Badehosen bzw. Bikinis, die aufblasbaren Schwimmtierchen nehmen wie üblich wir wieder mit.

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Ein Ausschnitt aus einem Livekonzert, der eigentlich viel über die Stimmung bei unseren Auftritten aussagt:

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… ein selbstgedrehtes Amateurmusikvideo eines unserer beliebtesten Songs:

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