Everybody move!

Grey Scale – Graustufen: Unter diesem Motto veranstaltet GL Concerts seit einiger Zeit in München Konzerte mit Künstler*innen, die verschiedene Graustufen des gothisch-darkwavig-elektronisch-technoiden Musikspektrums abdecken, eine Mischung aus liebgewonnenen und auch regelmäßig zu sehenden Künstler*innen sowie Acts, die durchaus auch mal ungewöhnlich oder selten auf deutschen/Münchner Bühnen zu Gast sind. Letztes Jahr fand dann die fulminante Festivalpremiere statt, mit Publikumslieblingen wie Rue Oberkampf, Lebanon Hanover oder Selofan. Dieses Jahr legen die Veranstalter noch eine Schippe drauf: mehr Bands, mehr Aftershowparty, mehr Festival! Vor allem mit der Ankündigung des schwedischen Duos Kite geht ein Freudenschrei durch die Münchner Szene, aber auch die Verpflichtung der 80er-Legende The Human League sorgt für schnelleren Puls. Große Namen wie Schwefelgelb und Ellen Allien sind für die Aftershowparty angekündigt, und auch das sonstige Programm kann sich sehen lassen. Mit dem Muffatwerk hat man auch wieder eine bewährte und wirklich schöne Location gewählt, die auch Festivalfeeling verbreiten kann. Nichts wie hin also, oder?Dass dann ausgerechnet Kite einen Tag vorher wegen Krankheit ihren Auftritt absagen müssen, ist großes Pech für alle Beteiligten, zumal die Schweden vor einigen Jahren schon mal einen Gig in München canceln mussten (bzw. die gesamte Tour). Aber was hilft’s, krank ist krank, und wenn mit Rue Oberkampf ein mehr als würdiger Ersatz in buchstäblich nächster Nähe ist, machen wir uns alle trotzdem eine schöne Zeit, zumal Rue O auch noch einen brandneuen Song ankündigen. Auch wenn Kite für viele der Hauptgrund war, das Festival zu besuchen, aber vielleicht lässt sich der Auftritt ja nachholen. Also, Kameratasche gepackt, Stiefel geschnürt und los.
Als ich nach einem sehr netten Warm-up bei Freund*innen dann etwa eine Dreiviertelstunde vor Festivalbeginn auf dem Muffatgelände eintreffe, liegt schon eine wunderbare Festivalstimmung in der Luft, überall Schwarzvolk – aber nicht nur, das Publikum ist jetzt auch etwas gemischt, hier treffen sich mehrere Szenen, merkt man recht bald, und das ist schön. Auch hört man jetzt schon verschiedene Sprachen und sieht unbekannte Gesichter, es sind wohl einige angereist. Sehr cool! Vor dem Ampere sind Tische und Bänke aufgebaut, noch hält das Wetter und lädt zum entspannten Sitzen und Quatschen ein. Das Young & Cold-Label aus Augsburg hat im Muffatcafé einen großen Verkaufsstand aufgebaut, später wird hier auch noch aufgelegt werden.
DSC_4111-Verbessert-RRLos geht’s um halb sechs mit dem belgischen Duo Skemer, hinter dem sich Kim Peers (die auf der Aftershowparty noch auflegen wird) und Mathieu Vandekerckhove (Amenra) verbergen. Vor allem bei Amenra werden einige aufhorchen, die in der Post-Metal-Szene geradezu kultisch verehrt werden. Skemer konzentrieren sich allerdings eher auf elektronische Tanzbarkeit und düster-wavige Verführung statt brachiale Soundwände, wobei Mathieus Gitarre trotzdem ab und zu zum Einsatz kommt. Der Auftritt beginnt noch recht ruhig und atmosphärisch, Kim (mit pink-leuchtender Perücke) und Mathieu (noch an der Gitarre) sind auf der Bühne in blaustufiges Düsterlicht getaucht, „Eyelashes“ und „Seen“ vom zweiten Album Toasts & Sentiments geleiten das Publikum im Ampere in ein immer mitreißenderes und später auch noch elektronischeres Set, das auch Songs vom Debütalbum Benevolence umfasst (z. B. „Heartbreak“). Schon bald herrscht ordentlich Bewegung vor der Bühne, die Mischung aus coldwavigem Gesang, tanzbaren Beats und darunterliegender Melancholie kommt sehr gut an und ist ein perfekter Festivalopener.
DSC_4292-Verbessert-RRParallel dazu geht es in der Halle schon weiter, hier eröffnen Die Selektion den Abend, mit Prosecco, Trompete und viel fiebriger Energie auf der Bühne. Vor ein paar Monaten erst waren Luca Gillian und Hannes Rief beim Katzenclub zu Gast, und es ist schön, sie schon so bald wiederzusehen. „Was übrig bleibt“ vom aktuellen Album Zeuge aus Licht setzt die Messlatte gleich mal richtig hoch, Luca wetzt über die Bühne und steht wie gewohnt keine Sekunde still, und das Publikum weiß, was es zu tun hat: tanzen. Auch eine kleine technische Panne wird souverän – und mit einem Schluck aus der Prosecco-Pulle – überbrückt, bevor der „Zeuge aus Licht“ ertönt und die Party weitergeht. Die Selektion transportieren mit ihrem „Techno Goth/Prosecco Wave/Arena EBM“, so die akkurate Eigenbeschreibung auf Bandcamp, viele Emotionen auf der Bühne, Spaß am Leben, Tanzen, Trinken, Melancholie (die Trompete!), den Blick nach vorn und noch so vieles mehr, was sicher auch individuell verschieden ist. Durch die deutschen Texte, die Luca unverwechselbar ins Mikro ruft, wird der Sound von Die Selektion sehr nahbar. Nahbar ist auch Luca, der bei „Zeuge aus Licht“ plötzlich in den Graben springt und in die erste Reihe singt. Schöner Moment! Nach „St. Leonard“ muss ich leider schon weiter nach nebenan, wo Korine bald anfangen werden, nehme die begeisterte Stimmung in der Halle und die Energie von der Bühne aber im Herzen mit.
DSC_4351-Verbessert-RRMorgy Ramone und Trey Frye aus Philadelphia haben sich in den letzten Jahren auch in Europa immer größere Bekanntheit erspielt, unter anderem mit einem Auftritt auf dem WGT 2022. Nach den zwei weitgehend elektronischen Acts ist der poppige, aber auch oft leicht punkig nach vorn gehende Wave-Indie (um mal ein paar Genres in einen Topf geworfen zu haben) eine hervorragende Abwechslung, und es macht richtig Spaß, Morgys energiegeladener Performance hinterm Mikro und an Gitarre/Synths zuzusehen, während Trey an Bass und Synths den nicht minder spannenden Ruhepol auf der Bühne gibt. Die Setlist bietet einen guten Querschnitt durch das bisherige Schaffen des Duos, vor allem die letzten beiden Alben Tear und The night we raise werden berücksichtigt, und schon nach kurzer Zeit herrscht im Ampere auch im Publikum ordentlich Bewegung – wenn auch die Haare nicht ganz so energisch geschüttelt werden wie von Morgy auf der Bühne, schade eigentlich.
DSC_4576-Verbessert-RRDann muss ich aber auch schon wieder rüber in die Halle, wo gleich Rue Oberkampf auftreten werden, die man in München in den letzten Jahren sehr regelmäßig live gesehen hat, und es ist schön, dass die Tradition aus „mindestens 1x Rue O im Jahr“ nicht unterbrochen wird. Auch wenn sie, wie Julia gleich am Anfang sagt, gern Kite live mit uns bejubelt und nicht „gearbeitet“ hätten. Aber dem Jubel, der dafür ihr und Oliver (und Geistha als Verstärkung auf der Bühne) entgegenschallt, nach zu schließen, freuen sich doch sehr, sehr viele der Anwesenden, „unsere“ Passauer Münchner heute zu sehen. „La course“ eröffnet den Gig phänomenal, der Song ist vertraut, und viele folgen dem hypnotischen „Schließ die Augen“ – doch nicht zu lange, denn mit „89 degrees“ gibt es gleich darauf einen brandneuen Song zu hören, den man sich auch ansehen sollte. Schlag auf Schlag geht es danach, Rue Oberkampf fackeln ein wahres Hit-Feuerwerk ab, alles tanzt zu „Hope and fear“, dem bezaubernden „Negativraum“ und „Moths“, der hypnotisch-technoiden Kollaboration mit Geistha, bevor das wunderschöne „Deine Augen“ einen Moment zum Innehalten bietet. Mit ihrem brachialen Remix des The-Irrepressibles-Songs „Dominance“ demonstrieren Rue O noch einmal ihre Dominanz, bevor ich dann leider wieder rüber ins Ampere muss. Merci!
DSC_4598-Verbessert-RRElektronisch geht es mit General Dynamics weiter, einer relativ neuen Kollaboration zwischen Sarin (der später noch auf der Aftershowparty auflegen wird) und William Maybelline, der im Jahr zuvor mit Lebanon Hanover Teil des Festivals war. Mit seinem Solo-Projekt Qual setzt William ja schon seit einiger Zeit seine Vorliebe für harte elektronische Beats um, und General Dynamics verspricht, noch härter und kompromissloser zu werden. Zuerst einmal wird es vor allem sehr finster, nur der helle Lichtstrahl einer Videokamera, mit der Sarin (mit der charakteristischen Maske) das Publikum filmt, durchschneidet die Düsternis, bis dann William in einem weiten Tarnumhang und Nebelschwaden gehüllt auf die Bühne kommt. „We are General Dynamics. Welcome to our vortex of pain“, ertönt es, und damit verspricht das Duo nicht zu viel. „Intense and sustained sonic attack“ heißt es auf Bandcamp zum Debütalbum Weaponize your dreams, und das trifft das Spektakel der nächsten Dreiviertelstunde ziemlich gut. Harscher, rhythmischer Elektro, zu dem William gelegentlich die Vocals beisteuert, wenn er nicht neben Sarin (irgendwann ohne Maske) hinter den Geräten steht oder entfesselt über die Bühne springt. Von Song zu Song steigern sich die beiden, die Beats werden immer härter, das Licht/Strobo-Gewitter immer heftiger, das Ampere tanzt kollektiv, und diese „sonic attack“ ist wirklich spektakulär, wenn man auf diese Art Musik steht. Die Nebelmaschine sollte übrigens offizielles drittes Bandmitglied werden, die hat nämlich auch Höchstleistungen vollbracht.
DSC_4733-Verbessert-RRDas absolute Kontrastprogramm wartet danach mit Molly Nilsson in der Halle. Die Schwedin, die schon seit vielen Jahren in Berlin lebt, kommt allein auf die Bühne, nur mit Getränk und Mikro bewaffnet, die Musik wird eingespielt, und überzeugt vom ersten Moment an mit großer Persönlichkeit, lakonischem Witz und fantastischen Düster-Pop-Songs, bei denen sich auch das genaue Lauschen auf die Texte lohnt. Zuerst einmal wünscht uns Molly „Happy midsummer“ – denn es ist ja das Mittsommerwochenende, das in Schweden, wie im gesamten Norden, immer besonders ausgelassen gefeiert wird – und fügt gleich darauf hinzu, dass sie uns das entsprechende Wetter mitgebracht habe (mittlerweile schüttet es draußen, und in Schweden fällt midsommar auch traditionell ins Wasser). Zum Glück hat sie aber auch ein paar Songs mitgebracht, die sie mit hintergründig-launigen Ansagen einleitet, die mindestens genauso cool wie ihre Lieder sind, die aber am Publikum oft ein wenig vorbeizugehen scheinen, schade. „The only planet“, „Fearless like a child“ („a ballad about abortion, free and legal, I love them“) oder „Kids today“, beide vom letzten Album Extreme, zeigen, was für eine faszinierende Songwriterin Molly Nilsson ist. Spätestens beim Song „Absolute power“ („about my other favourite topic, besides abortion“) hat sie die Halle dann auch auf ihrer Seite. Wie durchdacht nicht nur die Show und die Songtexte sind, merkt man auch am Merchstand, zwischen Tonträgern und T-Shirts liegen kleine farbige Gazebeutel mit Pins, auf denen im Stil der „Parental Advisory“-Sticker der Neunziger „Molly Nilsson Empowerment Inside“ steht, und besser kann man es nicht zusammenfassen. Eine vordergründig zarte Popsong-Hülle mit deutlichen, feministischen, tiefgründigen Botschaften. Tusen tack, Molly!
DSC_4803Ganz kann ich den Auftritt leider nicht anschauen, im Ampere stehen nämlich parallel Ceremony aus den USA auf dem Programm, eine frühere und ziemlich legendäre Hardcore-Punk-Band, die mittlerweile etwas eingängigeren Indie-Schrammel-Glam-Wave-Punk macht (am besten selbst anhören). Dementsprechend viele (Alt)Fans der Band sind auch da, die sonst vielleicht nicht unbedingt auf einem schwarzgothischen Festival unterwegs wären, und die gespannt auf die alten Helden warten. Der Jubel ist groß, als es dann mit ein bisschen Verspätung losgeht, Sänger Ross Farrar das Mikrokabel mehr oder weniger kunstvoll aufwickelt und sich alle in „We can be free“ stürzen, vom aktuellen Album In the spirit world now. Vom ersten Moment an herrscht mächtig Bewegung im Publikum, die Songs, die einen Querschnitt durch die letzten Alben bieten und live teilweise deutlich punkiger als aus Konserve gespielt werden, werden leidenschaftlich abgefeiert. Als Anthony Anzaldo (sensationelles Goth-Outfit) sich mit einem trockenen „You like to dance?“ nach einer Weile für „In the spirit world now“ die Keytar umhängt, feiert die Hardcore-Crowd auch das gnadenlos ab. Gitarrist Andy Nelson (komplett in Weiß) macht auf der rechten Seite der Bühne in bester Punkmanier Stimmung und steht keine Sekunde still, während Jasmine Watson am Bass stoisch alles zusammenhält. Der Auftritt ist ein großer Spaß (und wird später auch noch ziemlich wild), die Band mit ihren verschiedenen musikalischen und outfittechnischen Facetten eigentlich DAS perfekte Sinnbild für das Festival. So viele verschiedene Menschen und Strömungen kommen hier zusammen und haben einfach nur Spaß. So soll es sein.
DSC_4983Und dann ist es soweit, der Headliner steht in der Halle auf der Bühne. The Human League, eine DER großen Synthie-Pop-Bands der späten Siebziger- und Achtzigerjahre um Sänger und Originalmitglied Philip Oakey sowie Co-Sängerinnen Joanne Catherall und Susan Ann Sulley. Wer in den Siebzigern oder noch früher auf die Welt gekommen ist, wird The Human League kennen, und nachdem die großen Hits von einschlägigen Partys nicht wegzudenken sind, waren THL auch nach den großen Jahrzehnten nie weg vom Fenster. Bis heute tourt die Band regelmäßig, und so verwundern das komplett durchdesignte Bühnen-Set-up (futuristisch und trotzdem irgendwie Achtziger) und die höchst professionelle Show keine Sekunde. Natürlich gibt es die ganz großen Hits wie „Heart like a wheel“, „Human“, „Love action (I believe in love)“ oder „Don’t you want me“ (die ganze Halle singt glückselig mit) zu hören, aber auch das Yellow-Magic-Orchestra-Cover „Behind the mask“ und andere Songs, die man vielleicht nicht sofort auf dem Schirm hat. Besonders groß ist der Jubel natürlich bei der Zugabe, als „Being boiled“ (in einer etwas experimentelleren Version) angestimmt wird, und es ist wirklich großartig, diesen Übersong einmal live zu erleben. The Human League sind wirklich ein „Soundtrack to a generation“, und überhaupt braucht die Welt mehr Glitzerkleidung.

DSC_5047-Verbessert-RR_Kim-PeersWer nach diesen intensiven Stunden noch kann, pilgert rüber ins Ampere, wo der zweite Teil des Festivals stattfindet, die ebenso hochkarätig besetzte Aftershowparty, bei der die Rote Sonne Mitveranstalter ist. Dementsprechend technoid fällt das Line-up aus, auch das Publikum tauscht sich ein wenig aus, viele Techno/Elektrofans kommen jetzt erst, und schon nach kurzer Zeit ist es brechend voll. Alles tanzt sich zum DJ-Set von Kim Peers warm, um dann beim Auftritt von Schwefelgelb richtig Gas zu geben.
DSC_5106Gas geben auch Eddy und Sid auf der Bühne, wie immer stehen sie einander gegenüber, unzählige Geräte zwischen, die Strobos hinter sich, und reißen die Hütte ab. Anders kann man es nicht ausdrücken. Enorm druckvoll jagt das Berliner Duo seine zugleich harten wie verfrickelten Songs durchs Ampere, und wer nicht gerade völlig erschöpft auf der Empore auf ein Sofa gesunken ist, tanzt sich zu „Vakuum“, „Durch die Haare die Stirn“ oder „Es zieht mich“ die Seele aus dem Leib. Mittendrin statt nur dabei, ist hier das Motto, und nach einer Stunde geht der schweißtreibende Auftritt unter großem Jubel zu Ende.
DSC_5144-Verbessert-RR_Ellen-AllienAm Ende ist der Abend aber noch lange nicht, denn Ellen Allien steht schon am DJ-Pult in den Startlöchern, um für die nächsten zwei Stunden das Energielevel hochzuhalten. Ich muss dann allerdings doch bald gehen und verpasse damit ihr Set und das des darauffolgenden Sarin, was wirklich schade ist, aber jetzt ist die Luft raus, die Beine sind schwer und der Kopf voller Eindrücke.

Vielen Dank an die Veranstalter für dieses abwechslungsreiche und hochgradig spannende Festival, das eine absolute Bereicherung für die Münchner Szene darstellt und hoffentlich im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. Das vielfältige Line-up mit Bands, die man nicht überall sowieso schon sieht, ist ein echter Pluspunkt, das Muffatwerk eine tolle und gut erreichbare Location, die ohne den Regen mit der lauschigen Freifläche noch ein bisschen toller gewesen wäre. Bis auf kleinere Verspätungen hat alles reibungslos geklappt, für Verpflegung war durch den Foodtruck (oder die Restaurants und das Motorama ein paar Meter weiter) gesorgt, der Sound war auch immer gut. Einzig die zeitlichen Überschneidungen der Bands haben für Hektik gesorgt, wenn man alle Acts sehen wollte, und ein, zwei Bands hätte ich persönlich auch gern bis zum Schluss gesehen. Vielleicht lässt sich das im nächsten Jahr ja ein bisschen anders lösen. Ansonsten bitte so weitermachen, es war ein wirklich schöner, abwechslungsreicher Festivaltag!

:mosch: :mosch: :mosch: :mosch: :mosch:

(2021)

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