Festival: Sick Midsummer Austria VII, 09.07.2016, Bäckerberg, Scharnstein

Das lauteste Gipfeltreffen der Welt

Endlich Juli, endlich wieder Sick Midsummer Austria! Nachdem ich letztes Jahr leider berufsbedingt pausieren musste, hatte ich direkt Bergwelt-Entzugserscheinungen. Dementsprechend groß war die Freude, als ich zusammen mit zwei mutigen Piefkes und einem „Quotenösterreicher“ den engen Zufahrtsweg zum Bäckerberg entlang fuhr, um uns einen sonnig-lauten Festival-Nachmittag zu gönnen. Damit uns nicht langweilig wurde (oder gar jemand die Chance bekam, sich den Weg zu merken), benutzten wir dieses Jahr ein anderes Navi mit offenbar anderer Streckenführung („Früher war mehr Bahnübergang!“), das uns zum Festival-Gelände brachte, wo sich an der Zufahrt um kurz nach zwei tatsächlich so etwas ähnliches wie ein kleiner Stau entwickelt hatte! Acht Bands standen auf dem Programm – nicht zu viel, nicht zu wenig, sodass für die 25 Euro, die man an der Abendkasse löhnen musste, ordentlich Lärm geboten wurde, man sich aber nicht gehetzt fühlte und trotz gemütlicher Nahrungsaufnahme auf der grünen Au, inmitten von fast zahmen Hirschen und Rehen und mit dem besten Ausblick, den ein Festival bieten kann, keine Kapelle verpasst hat. So geht das, liebe Festival-Veranstalter!

DSC_0420Schon zu Beginn fielen zwei Dinge auf: Es war zum einen wesentlich mehr los als in den Jahren zuvor. Inwiefern das an den beiden Headlinern Secrets of the Moon und Centinex lag, sei dahingestellt. Zum anderen ließ die (letztes Jahr noch bemängelte) Kuchenauswahl in diesem Jahr keine Wünsche offen – vom gehaltvollen Schokokuchen mit Festival-Logo im Zuckerguss bis hin zu gewagten Kreationen wie grünem Marmorkuchen (sehr lecker!) war alles dabei, was das zuckersüße Metallerherz begehrt, und trotz wiederholter Beteuerungen einzelner Beteiligter, man wäre eigentlich ja eh zu dick, wurde der Stand sehr, sehr regelmäßig frequentiert. Mit zum Verkaufserfolg trugen die eher knapp gehaltenen Dienstmädchenoutfits der VerkäuferInnen bei, die insbesondere das männliche Verkaufspersonal optisch drastisch aufwerteten. Die Stunde, die uns zwischen Einlass und Konzertbeginn blieb, verbrachten wir also naschend und mit der Begutachtung der neuesten baulichen Veränderungen. (War der Innenhof vor der Bühne letztes Jahr eigentlich auch schon gepflastert?)

Prediction_SMF16Musikalisch ist man sich, trotz Kleiderordnung am Kuchenstand und fortschreitender Renovierungsarbeiten, beim Sick Midsummer jedoch treu geblieben: Zehn Stunden Black, Death und Doom standen auf dem Programm, und das Duo Prediction aus Oberösterreich, bestehend aus David Leppen (Gitarre) und Drummer Fabian Ditzlmüller, vom nicht unbedingt zahlreich anwesenden, allerdings dafür umso lauteren Fanclub „Ditzi“ gerufen, hatte ab 15 Uhr die Aufgabe, den geneigten Metaller musikalisch auf das, was da noch kommen sollte, einzustimmen. Im Interview versprachen die Herren ein „Black/Thrash Inferno“ – und genau das bekamen die Besucher dann auch geliefert. Prediction rumpelt ordentlich, kratzt angenehm unangenehm im Ohr und weckt Erinnerungen an die gute alte Zeit, wo man solche Musik nur über ganz dubiose Vertriebswege auf MCD bekommen konnte. Sehr Oldschool und gefühlt ein bisschen mehr Black denn Thrash – gefällt, nicht nur dem Fanclub!

Necrotic_Flesh_SMF16Nach der zwanzigminütigen Kuchen- äääh Umbaupause gehörte die Bühne unseren Landsleuten Necrotic Flesh, die dem Publikum dann auch eine fette Portion grindiges Todesblei in die Fresse ballerten, das extrem viel Spaß gemacht hat. Dementsprechend ging es vor der Bühne auch ab, Sonnenschein und hohe Temperaturen hin oder her, hier blieb keine Matte ungeschüttelt. Die vier Herren aus Kehlheim hatten ebenfalls sichtlich Spaß an der Sache. „Das ist ein Lied für Leute, die gern Scheiße fressen!“ – Jubel im Publikum – „Ah, da sind auch schon zwei davon! Coprophagist!“, und ab ging die Luzie, und das vierzig Minuten lang. Recht viel mehr Material hat das Quartett, das es in der fünfzehnjährigen Bandgeschichte auf gerade einmal zwei Alben (Postmortem Pleasures und Gore Gourmet, beide um die zehn Jahre alt) bringt, auch nicht veröffentlicht, jedenfalls bisher nicht. Nach diesem sehr anstrengenden, aber auch extrem geilen Konzert, das mit „Bestiality“ endet, muss ich diesen Umstand einfach bemäkeln und hoffe, dass die Herren in absehbarer Zukunft Tonträger Nummer drei auf den Markt werfen werden.

Groteskh_SMF16Zwanzig Minuten Pause – Zeit für einen leckeren Kuchen und ein Kaltgetränk, ehe Groteskh die Bühne enterten. Angemalte Gesichter hatte es an diesem Tag schon bei Prediction gegeben, die wesentlich dezenter mit dem Kajal umgegangen waren und weniger kreative Outfits trugen, sodass der Fünfer aus Sankt Veit an der Glan von der ersten Minute an klar machte, was die nächste Dreiviertelstunde gegeben werden würde: vielschichtigen und abwechslungsreichen Melodic Black Metal, dem sich Groteskh seit 2010 verschrieben haben. Auch die Bühnenshow ließ in Sachen Abwechslungsreichtum ebenso wenig zu wünschen übrig wie die Musik: Sänger Christoph „Malthus Holytoxicomaniac“ Klier (der, ebenso wie Drummer T. Martyr auch bei Irdorath aktiv ist) nutzte jeden Zentimeter der doch recht kleinen Bühne aus und kletterte schon mal ein Stück an den Traversen nach oben, was beim Zuschauen richtig Spaß machte, sofern die eigenen, wild geschüttelten Haare nicht den Blick auf die Bühne versperrten. Musikalisch bewegt man sich mit Groteskh irgendwo zwischen (älteren) Mayhem und Carach Angren, eine Mischung, die nicht nur bei mir voll zündet. Auch den spielfreudigen Mannen, die sich trotz bitterbösen Aussehens das ein oder andere Grinsen angesichts des enthusiastischen Publikums nicht verkneifen konnten, machte die ganze Sache sichtlich Spaß.

Während sich die Kollegen am Kuchenstand eindeckten, war es bei mir so weit: Ich musste aufs Klo. Was bei den Herren der Schöpfung bekanntlich ja kein großes Ding auf einem Festival ist, ist für uns Mädels ja immer irgendwie ein bisschen eklig. Tatsächlich ist meiner Meinung nach die Toilettensituation auf dem Bäckerberg das Einzige, was sich seit meinem ersten Besuch 2013 tendenziell verschlechtert hat: Stand damals noch ein unfassbar sauberer Toilettenwagen mit Wasserspülung zur Verfügung, gab es auch in diesem Jahr wieder nur Dixies, die hatten allerdings auch eine Spülung (ja, ja, der technische Fortschritt!). Die kam bei über 500 Besucher, die sich alle um drei Klos prügelten, allerdings schnell an ihre Grenzen – Details erspare ich euch an dieser Stelle. Schon zwei Häusel mehr würden deutlich für Entspannung sorgen (ja, der war beabsichtigt!), und wenn ich einen SMF-Wunschzettel hätte, stünden die ziemlich weit oben drauf.

Maat_SMF16Nach verrichtetem Geschäft ging es leicht und frei zu Maat, allerdings hielt dieses Gefühl angesichts des tonnenschweren Death Metals, mit dem die fünf Berliner das Sick Midsummer beschallten, nicht lange an. Seit 2009 verbindet Maat ägyptische Mythen mit osteuropäisch angehauchter Musik zu einer Mischung, der man einerseits deutlich anhört, dass hier Genregrößen wie Nile und Behemoth Pate gestanden haben, die andererseits auch sehr eigenständig ist und die Nackenmuskulatur ordentlich beansprucht (der Bandname hat also nichts mit Seefahrern zu tun, sondern mit der ägyptischen Göttin). Eine gute Stunde lang gab es ordentlich auf die Fresse, technisch einwandfrei präsentiert und mit einem interessanten orientalischen Einschlag in manchen Riffs, den ich mir jedoch noch etwas deutlicher herausgearbeitet gewünscht hätte. Angesichts der Tatsache, dass Maat vor zwei Jahren ihr Debütalbum veröffentlicht haben, mache ich mir da allerdings wenig Sorgen und hoffe auf das ein oder andere Klangexperiment beim nächsten Album, das hoffentlich bald kommen wird. Den zahlreich vor der Bühne vertretenen Sick-Midsummer-Gästen taugte der fette, volle Sound jedenfalls, und dank des hohen Tempos, niedriger Getränkepreise und immer noch amtlich warmen Temperaturen fiel die ein oder andere Tanzeinlage ungewollt enthusiastisch aus, zumal endlich unser „Lieblingschaot“ (ihr kennt den Typen: zwei Meter groß, eine Matte, auf die Destruction zu besten Zeiten neidisch gewesen wäre, Vollbart, sternhagelvoll, aber saulustig …) endlich da war und die Menge ordentlich aufmischte.

Stormnatt_SMF16Nach so viel Kopfschütteln musste bei uns erst einmal ein Stück Kuchen her, und textile Fandevotionalien sowie Tonträger wollten auch eingekauft werden, ehe mit Stormnatt mein erstes Highlight des frühen Abends anstand. Die drei Wiener haben sich dem Schwarzmetall mit starkem norwegischem Einschlag verschrieben, und ich hätte schwören können, dass die Temperatur während des Konzerts um mindestens zehn Grad gesunken ist, so bitterböse sind die Riffs, so wütend die Drums, so kalt das Gekreische. Auch hier wurde, wie nicht anders zu erwarten, an Theaterschminke und Kunstblut nicht gespart, um den zur Musik passenden optischen Eindruck zu erzeugen. Die ist herrlich Oldschool, ein bisschen unsauber, ein bisschen dreckig, ein bisschen knarzend, die Gitarre klar im Vordergrund und fast durchgehend Blastbeats, dazwischen ordentliche Nackenbrecher-Passagen – so macht man mich richtig glücklich! Wo Groteskh manchmal zu verspielt sind, herrscht hier kalte Kompromisslosigkeit, die mich an Bands wie Isvind oder Curse erinnert, um ein paar jüngere Vertreter dieser speziellen schwarzen Zunft zu nennen. Trotzdem hat man bei Stormnatt nie das Gefühl, dieses oder jenes Lied schon einmal gehört zu haben, auch wenn die Band auf musikalische Experimente bisher anscheinend verzichtet hat. Für mich hieß es fast eine Stunde lang: Augen zu, Musik genießen, Kopf schütteln – tolle Band, tolles Konzert, tolle Platten, von denen gleich zwei ihren Weg in meine CD-Sammlung fanden.

Psychonaut_4_SMF16Nach dem nächsten Stück Kuchen stand der heimliche Headliner auf dem Programm: Psychonaut 4 aus dem metallisch eher exotischen Georgien. Dementsprechend hoch war die Dichte an Bandshirts und -pullis im Publikum, als sich die Umbaupause dem Ende neigte und die sechs Herren aus Tiflis die Bühne enterten. Ein „Psychonaut“ ist, so Sänger Dawid Graf von Baphomet, jemand, der, in der Regel unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen, die Tiefen der eigenen Psyche erforscht, was die Band in ihren Liedern mache. Besagte Substanzen waren dem Anschein nach an diesem Abend ebenfalls im Spiel, und so sorgten die Georgier mit ihrem Depressive Black Metal für einen ordentlichen Downer bei mir. Es ist nicht so, dass ich die Musik schlecht finde – Psychonaut 4 sind musikalisch sehr eigenständig, haben einen hohen Wiedererkennungswert und warten mit mehrsprachigen Lyrics auf, die geheult, gekreischt oder clear gesungen (wie beispielsweise bei dem sehr hörenswerten „Personal Forest“, das auch gegeben wurde) präsentiert werden. Das langsame Tempo lässt einen fast schon automatisch mit gesenktem Kopf mitnicken. Das Gesamtpaket stimmt, vorausgesetzt, man kann mit dieser suizidal-depressiven Spielart etwas anfangen. Aber ich muss in der Stimmung für diese Musik sein, was nach einem fantastischen Sommertag tatsächlich ziemlich schwierig ist. Normalerweise schließe ich dann die Augen, um mich besser in ebenjene Stimmung bringen zu können, aber nachdem ein kleines, braunes Glasfläschchen ohne Etikett, das von der Bühne geflogen kam, kaum einen Meter neben mir detonierte, fiel diese Option aus. Die begeisterten Fans weiter vorne bekamen das volle Programm geliefert: Rotzen und Spucken, Bierduschen – auch das mit dem Anstoßen klappte nicht ganz, weil sich der Herr Graf die hochgereckte Flasche kurzerhand aneignete, ehe er scheinbar mitsamt Mikrofonständer kollabierte. Die Zugabe-Rufe wollten nach dem Konzert kein Ende nehmen, und man sah nach der Orgie in Moll erstaunlich viele glückliche Gesichter.

Centinex_SMF16Der musikalische Kontrast zwischen Psychonaut 4 und den Schweden von Centinex, die wir uns nach dem nächsten Stück Kuchen zu Gemüte führten, hätte größer nicht gewesen sein können: der beinharte Death Metal klang nach den Georgiern beinahe überbordend fröhlich. Das wurde auch vom restlichen Publikum so empfunden, das beim Opener „When Bodies are deformed“ förmlich ausrastete und sich eine Stunde lang im wildesten Circle Pit aller Zeiten, dirigiert von Chefgrunzer Alexander Högbom, gepflegt die Fresse polieren ließ. Wer danach noch stehen konnte, hatte die Möglichkeit sich in die Polonaise einzureihen, die sogar an grinsenden Schweden vorbei über die kleine Bühne hüpfen durfte. Centinex hatten in der Tat allen Grund zum Grinsen, denn das lang erwartete neunte Studioalbum Doomsday Rituals war Stunden zuvor erschienen, und das musste natürlich amtlich gefeiert werden. So gab es für die ersten Reihen nicht nur eine Runde Schnaps, der vom Frontmann persönlich gereicht wurde, sondern auch ein paar Exemplare des schönen Silberlings, von dem unter anderem „Dismemberment Supreme“, „Exist to Feed“ und „Generation of Flies“ gegeben wurden. Der Gassenhauer „Dead, Buried and Forgotten“ vom Vorgänger Redeeming Filth brachte die Menge schier zum Ausrasten, und wer sich bis dahin noch irgendwie in Zurückhaltung hatte üben können, schüttelte spätestens hier eifrig das Haupthaar. Hin und wieder legten Centinex kleine Zwangspausen ein, die dem ein oder anderen aus dem Publikum sicherlich sehr gut getan haben, und auch der Band gefiel mit Sicherheit die begeisterte Antwort auf die Frage, ob man denn von vier blonden Typen aus Schweden ordentlich angetörnt werde, ehe sie sich mit „Moist purple Skin“ verabschiedeten. Alles in allem haben Centinex genau das geliefert, was ich von ihnen erwartet habe, und das durchgeknallte österreichische Publikum den Rest, den ich nicht erwartet hatte – auch deswegen komme ich immer wieder gerne auf den Bäckerberg!

SotM_SMF16Nach dem letzten Stück Kuchen stand dann auch, inzwischen mit einiger Verzögerung, die letzte Band des Abends auf dem Programm: Secrets of the Moon sorgten mit ihrem eher ruhigen Sound dafür, dass sich der Kreislauf nach Centinex wieder etwas beruhigte – ein Konzept, dass die Österreicher schon auf den vorangegangenen Festivals perfektionierten. Wem es zu ruhig wurde, wanderte in die Chillout-Scheune nebenan ab, um mit den Schweden an der Bar weiterzufeiern. Wer blieb, erlebte Secrets of the Moon quasi im Wohnzimmer. Mangels Couch setzten wir uns auf den gepflasterten Hof, um uns die monumentalen Klangwelten der Osnabrücker in aller Ruhe zu geben und gepflegt runterzukommen. Die zelebrierten auf der Bühne ihren tonnenschweren, doomigen Sound wie eine Messe, und die Fans gingen noch ein letztes Mal in die Vollen, mitgerissen von der faszinierenden Musik. Mich beamten die Niedersachsen nach und nach mit „Dirty Black“, „Hole“ und „Man behind the Sun“ vom aktuellen Album Sun, auf dem Vocalist sG vor allem mit Cleargesang glänzt, oder „Ghost“ von der Antithesis, in ganz eigene Welten, ehe wir nach dem letzten Stück, „Lucifer Speaks“, in die Nacht entlassen wurden. Ein fantastisches Konzert zum Abschluss eines wunderbaren Tages!

Das, was das Sick Midsummer für mich persönlich ausmacht, ist neben der einmaligen Location die grandiose und irgendwie familiäre Stimmung. Hier geht keiner in der Masse unter, hier wird man nicht abgezockt, hier kriegt man ordentliches Essen, ein gescheites Bier und guten Kaffee – mit wie viel Aufwand hinter den Kulissen das verbunden ist, will ich gar nicht wissen, aber ich bin sehr dankbar, dass sich die Damen und Herren diesen Aufwand jedes Jahr machen, damit Menschen wie ich einen entspannten und großartigen Festival-Tag haben. Vielen, vielen Dank dafür allen Beteiligten! Außerdem sind Glückwünsche angebracht: In diesem Jahr konnte das Sick Midsummer zum ersten Mal die „magische Marke“ von fünfhundert Besuchern knacken. Das lässt hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr Anfang Juli wieder auf dem Bäckerberg zusammenkommen werden!

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Mehr Konzertfotos findet ihr auf Flickr.

P.S.: Die Rückfahrt nach München gestaltete sich dann unerwartet schwierig, da der treue Golf Variant mitten im Wald aufgab. Abschleppdienst? Kein Problem – so in zwei bis drei Stunden, sagte der freundliche Gelbe Engel am Telefon. Ist ja Stau auf der Autobahn und der kleinen Landstraße irgendwo zwischen Aying und München. Wie gut, dass wir noch nen halben Kasten Bier im Kofferraum hatten! Was sehr leicht zu einer dreistündigen Nervenprobe hätte werden können, wurde dank der besten Mitfahrer der Welt, denen es weder etwas ausmachte, stundenlang dasselbe Gebüsch anzustarren, noch sich von gefährlichen Insekten die Laune verderben ließen, zu einer erstaunlich kurzweiligen und unterhaltsamen Angelegenheit! Bis Ende der Woche sollte das treue Ross wieder laufen, es kann also 2017 wieder einen Sick-Midsummer-Bericht geben! (Ich hätte allerdings auch nichts dagegen, gefahren zu werden …)

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Konzertfotos: The Doc; zusätzliche Bilder: Tobi

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