Film: Aquaman

Game of Thrones meets Arielle, die Meerjungfrau

AquamanEine wunderschöne blonde Frau wird verletzt auf den Klippen vorgefunden. Sie stammt aus dem untergegangenen Königreich Atlantis. Es findet sie der Leuchtturmwärter Tom Curry. Atlanna sollte zwangsverheiratet werden und floh. Mensch und Wasserwesen verlieben sich und bekommen einen Sohn, der schon früh mit den Fischen aller Art kommunizieren kann. Die Schöne muss nach ein paar Jahren des Glücks zurück nach Atlantis, sonst gibt es ein schreckliches Unheil. Ihr Mann und ihr Sohn würden das nicht überleben.
Viele Jahre später. Aquaman (Jason Momoa), mit bürgerlichem Namen Arthur, dürfte als Sohn seines menschlichen Vaters Tom Curry (Temuera Morrison) und seiner atlantischen Mutter Atlanna (Nicole Kidman) den Thron von Atlantis besteigen.

Doch sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson) hat dort die Regentschaft, und er möchte auch die anderen Königreiche der Meere für sich gewinnen, um gemeinsam einen Krieg gegen die Menschen zu führen, die seit vielen Jahren die Meere verschmutzen. Aquaman möchte dieses Erbe eigentlich gar nicht antreten, aber er sieht ein, dass es notwendig ist. Hilfe bekommt er von Mera (Amber Heard) und dem Berater Vulko (Daniel Dafoe). Zuallererst muss der Dreizack des ersten Königs von Atlantis gefunden werden, und danach gilt es viele Abenteuer zu bestehen, das ist nicht leicht, denn Orm, der Ocean Master ist ein Superbösewicht, der um jeden Preis den Thron von Atlantis will. Es ist es ihm sogar egal, ob er dabei die ganze Welt zerstört, die über dem Meeresspiegel und die darunter.

Ja, was soll ich sagen? Dies ist ein Film-Epos mit wilden Action-Szenen, einigen humorvollen Passagen, wie auch Liebe und Romantik. Mal erinnert es zu Recht an die König Artus Sage, hier wird nicht das Schwert gesucht, sondern der Dreizack. Man denkt an Conan, der Barbar, an Game of Thrones, gleichzeitig an Arielle, die Meerjungfrau. Zu putzig anzusehen ist es, wenn die Unterwasserleute auf ihren Seepferdchen reiten. Das ist traumhaft, das ist pure Fantasy. Gleich in der nächsten Einstellung wähnt man sich dann in Das 5. Element. In Aquaman geht es unter Wasser so zu, wie im 5. Element in der Luft, ein Vergleich zwischen der rothaarigen Mena und der damals ebenfalls rothaarigen Mila Jovovic möge erlaubt sein. Die Schauspielerriege ist vom Feinsten, bis in die kleinsten Nebenrollen. Dass Jason Momoa hier eigentlich auch bloß wieder einen „Khal Drogo“ gibt ist doch egal, bei so einem wundervoll in Szene gesetzten Körper, herrlich langen Haaren, gepflegtem Bart und interessanten Tattoos. (Frauen dürfen sowas über Männer schreiben. Das ist eine Tatsache.) Trotz all der unglaublichen Technik und der vielen Action Szenen ist es dennoch eine ganz simple, liebe Geschichte. Ein Märchen mit Szenen, die einen zum Weinen bringen. Was bei mir bedeutet: Anschau-Empfehlung!

Nach Wonder Woman, Superman und Batman erhält mit Aquaman nun ein weiteres Justice-League -Mitglied ein eigenes Spin-off. 2013 fiel schon das erste Mal der Name Jason Momoa im Zusammenhang mit einer möglichen Aquaman Verfilmung. Viele Fans jubilierten. Der hawaiianische Hüne hat einfach als „Khal Drogo“ in Game of Thrones einen zu großen Eindruck hinterlassen.

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Film: Aquaman
Produktionsland: USA
Von: James Wan
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
Starttermin: 20. Dezember 2018, 2 Std. 24 Min.
Cast: Jason Momoa, Amber Heard, Nicole Kidman, Willem Dafoe u.v.m.

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