Kultur: ARTMUC und STROKE, München, 10.-13.5.2018

Vier Tage, drei Locations, zwei coole Kunstevents

 

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Viele hatten ein langes Wochenende, und es gab doch einige, die sich nicht dem Vatertag mit dem Bollerwagen hingaben, sondern sich der Kunst widmeten. Die ARTMUC und die STROKE fanden zeitgleich statt und zwar an vier Tagen an gleich drei tollen Locations.
Mit einem Kombiticket konnte man sich die Events für 18 Euro auf drei Tage aufteilen.

Gestartet habe ich mit der STROKE im Werksviertel am Ostbahnhof. Die etwas mehr ins Urbanere, auf die Street Art eingehende Ausstellung war hier gut untergebracht.

Eine starke Umgebung, im Umbruch begriffen, alte und neue Graffitis auf dem Weg, da war es gar nicht so leicht, auf Anhieb den Weg zu finden.

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Leicht skurril anmutende Wegweiser bestätigten einen aber, richtig unterwegs zu sein. Die Halle hatte den Charme einer langen Party- und auch Graffititradition, überall ein bisschen Loomit und andere Münchner Graffiti-Relikte. Nett, gleich beim Eingang, ein Spot für verlorene Gegenstände, hübsche Ecken, um zu verschnaufen, bisschen was zu trinken und draußen leckere Food-Stände.

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Manche Künstler waren vor Ort, und draußen konnte man bei Live-Painting Kunstwerke beim Entstehen beobachten.

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Ein sehr gelungener Auftakt für mein Kunst-Wochenende!

 

Auf der ARTMUC war ich dann zwei Tage später auf der Praterinsel. Dadurch, dass die STROKE woanders stattfand und die ARTMUC auf gleich zwei Locations verteilt war, der Praterinsel und dem Forum auf der Museumsinsel, war das Ganze etwas entzerrt. Bei weitem nicht so viel Gedränge wie sonst gab es hier, aber auch kein Live-Painting, nicht so viel Flair im Innenhof und hinter dem Gebäude.

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Peintre X

Doch innen war es wie immer vom Feinsten. Sehr viel Schönes gesehen, Künstler, die gesprächig und spendabel waren, und einem bei Interesse voller Freude Kunstkarten geschenkt haben.

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Helmut Eding

 

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Betty Mü

 

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The sinking world of Andreas Franke

 

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Gabor A. Nagy

Ein bisschen Gastronomie und ein DJ, was will man mehr. Mäandernd über den just an diesem Wochenende neu eröffneten Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen ging es zur zweiten Location am Isarforum im Deutschen Museum.

So ein großes Loft, das wär doch was, da könnte man das eine oder andere große Kunstwerk stilvoll in Szene setzen. Ach ja, und das nötige Kleingeld für die Kunst, und … naja, träumen wird man ja noch dürfen!

Bis zum nächsten Mal, im November dann!

www.artmuc.info

www.stroke-artfair.com

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