Dark Sarah – „Melancholica“

Neues aus dem schönen Finnland! Am 17.Juli kommt das neue Album Grim von Dark Sarah in die Plattenläden. Wer die Band direkt unterstützen möchte, kann sich das Album im offiziellen Onlineshop von Dark Sarah vorbestellen. Um sich ein wenig einzustimmen, ist endlich die erste Single „Melancholica“ draußen – viel Spaß beim Hören.

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JE T’AIME – „Merry-Go-Round“

Im Mai 2019 brachten JE T’AIME ihr selbstbetiteltes Album raus, unsere Redaktion war begeistert (Review hier): „Aus New und Cold Wave und Post Punk kreieren sie einen ganz eigenen und abwechslungsreichen Sound. Sie scheuen sich nicht, vielfältige Einflüsse aus den Achtzigern aufzunehmen und diese dann aber modern und eigenständig zu verarbeiten“. Mit ihrem neuen Video zu „Merry-Go-Round“ könnt ihr euch selbst im besten Sinne ein Bild machen.

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PALAST – „Oh, Pretty Woman“

Das Berliner Elektro-Rock /-Pop-Duo PALAST, bestehend aus Sascha Pace und Marc Engel (vielen bekannt von den Electro-Punks Rabia Sorda), verfolgt seit jeher einen sehr anspruchsvollen Kurs in seiner Musik, so auch im jüngsten Output der Hauptstädter. Für den Clip zu „Oh, Pretty Woman“ zeichnet Pace sich als Regisseur verantwortlich. Das Video transportiert dabei eine Aussage. Eine sehr ernste. Roy Orbison schwebte diese Düsterheit vermutlich nicht vor in seinem 1964 erschienenen Welthit. Auch der 30 Jahre alte Hollywood-Blockbuster „Pretty Woman“ (1990) schloss selbstredend mit einem Traumfabrik-üblichen Happy End ab. Aber PALAST adressieren in ihrer Interpretation ein bitteres Thema. Der Clip für sich ist bereits ein Statement. Sascha Pace erklärt den Hintergrund: „Natürlich bedient der Filmklassiker aus 1990 das Happy End, wo die Hauptdarstellerin einen traumhaften Ausweg aus der Prostitution findet. Mich aber ließ ein Artikel, den ich las, hierzu nicht mehr los: Dort ging es um Human Trafficking, um Menschenhandel und Sklaverei. Und das ist leider blutige Realität: man schätzt, dass ca. 54% der Menschenhandels-Opfer als hilflose Sexsklaven enden. Zwischen 2012 und 2014 wurden alleine in der Europäischen Union mehr als 60.000 Opfer gezählt, während die Dunkelziffer hoch auf bis zu 21.000.000 zumeist sehr junge Menschen geschätzt wird! Dagegen ist der Hollywood-Film doch ein sehr weichgezeichnetes Bild der Wirklichkeit.“
Daher beschlossen PALAST die andere Lebensrealität aufzuzeigen: „Mit dem gleichen Song, aber in einer tiefen, dunklen Moll-Version. Dadurch erhält der Text eine komplett andere Wirkung in Verbindung mit dem Thema! Es zeigt die Gräueltaten der Täter, die sexuelle Ausbeutung für jedweden Gewinn, während sich die „Kunden“ dieser Sklaverei meistens tatsächlich nicht bewusst sind. Die Verfolgung ist extremst schwer, da die Straftaten selten aufgedeckt werden können.“

“Oh, Pretty Woman” ist Vorbote einer Serie von Singles, die PALAST nun veröffentlichen werden. Diese Strecke folgt den Veröffentlichungen des selbstbetitelten Debüt-Albums (Review hier) und der EP „Hush“ (Review hier). (Quelle: Out of Line)

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Tragul – „The Hummingbird“

Die Symphonic Metaller Tragul veröffentlichten Ende April ein neues Video des Songs „The Hummingbird“ aus dem 2019er gleichnamigen Album. Ein hausgemachtes Quarantäne-Video mit den Bandmitgliedern Zuberoa Aznárez (Gesang), Adrian Benegas (Keyboard), Diego Bogarin (Gitarre ) und Oliver Holzwath (Bass).

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Moran Magal – „Always something“

Wir können wohl alle mehr oder weniger zustimmen, dass dies herausfordernde Zeiten sind. Nicht rausgehen zu können oder zu dürfen, keine Freunde zu treffen, Hobbys auszuüben und Ablenkung zu finden, kombiniert mit der Sorge um Angehörige, die Zukunft, was sowohl den Job als auch das Privatleben angeht, und nicht zuletzt die eigene Gesundhit. Das ist eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht, physisch und mental. Und dann gibt es die, die schon zuvor psychische Schwierigkeiten hatten und z.B. mit Depressionen oder Suizidgedanken kämpfen. Die nachdenkliche und engagierte israelische Singer-Songwriterin und begabte Pianistin Moran Magal hat sich noch nie davor gescheut, schwierige, bewegende und eher dunkle Themen in ihrer Musik zu behandeln. Es ist also keine Überraschung, dass das in Berlin lebende Multitalent nun erneut die elementare Kraft des Dark Metal nutzt, um die aktuelle Situation zu reflektieren und eine Botschaft der Hoffnung an all diejenigen zu senden, die sie am meisten brauchen – mit Under Your Beds Opener “Always Something”.

Hinter diesem Song steckt eine besondere Geschichte, die, wie Moran Magal sagt, den Menschen Kraft geben soll. Hier ist ihre persönliche Mitteilung dazu:
“Always something“ handelt vom Umgang mit Depressionen, davon, in einem Teufelskre[i]is zu stecken und nicht herauszukommen. Es geht auch um die Menschen, die unter psychischen Krankheiten leiden. Leider fragen nicht alle von ihnen nach Hilfe, sie fühlen sich allein und schämen sich, oder haben Angst, Hilfe zu suchen. Die Geschichte des Videos basiert auf der echten und tragischen Geschichte meines Cousins. Im Video wollten wir ein positives Ende schaffen, indem die Person, die unter der Krankheit leidet, nach Hilfe sucht und sie auch findet.” (Text: Sonja Schlicht/cmm GmbH)

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