Fuck Augenschein: Das ist keine Punk-Band! Sagen sie jedenfalls selbst. Was dann? Hardcore? Rock? Ist es wichtig? Auf jeden Fall ein bandgewordenes Antidot zu „angry white men“, ein musikalisch rabiater Aufruf zu Selbstreflexion, Verletzlichkeit, einem kritischen Bewusstsein der eigenen zufälligen Privilegien, am Ende noch zu Verbundenheit, Liebe und Freude – sie sind da einigermaßen furchtlos. Und was auch immer die Idles nun genau sind oder spielen, sie machen es jedenfalls gut. Ihr zweites und allseits hochgelobtes Album Joy as an act of resistance ist mittlerweile zwei Jahre alt, das nächste soll bald kommen. Am 19. Mai erschien schon einmal die neue Single „Mr. Motivator“ samt Video.

„Mr. Motivator“ ist unschwer als Kommentar zu Lockdown-Peptalks und Isolation-Workout-Videos zu erkennen – und funktioniert dank krasser Energie und fabelhaft uneindeutiger Lyrics (danke für die Bilder im Kopf!) dann irgendwie trotzdem als genau das, was draufsteht. Die Absichtserklärung der Band dazu (laut FB):„[T]o encourage our audience to dance like no one is watching and plough through these dark times with a two-tonne machete of a song and the most beautiful community of scumbags ever assembled. Let‘s go. All is love.“

idlesband.com/
https://idlesband.bandcamp.com/
facebook.com/idlesband/

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