Letzte Instanz veröffentlichen „15 Jahre Brachialromantik“

Eine der erfolgreichsten und eigenständigsten deutschsprachigen Rockbands feiert Jubiläum!

„15 Jahre Brachialromantik“ werden mit einer randvollen Werkschau inklusive aller Hits, vier Neuaufnahmen und einem brandneuen Song gefeiert.

Das Album erscheint am 23.08.2013 bei Drakkar Records/ Sony Music

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CD-Review: Leichenwetter – Zeitreise

Vergessen und unterschätzt

leichenwetter_cd_zeitreise_download_1440pxMusiker haben keinen direkten Bildungsauftrag und trotzdem kann ein Songtext dazu genutzt werden. Bei Leichenwetter ist das sogar ziemlich einfach. Diese Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, verstorbenen deutschsprachigen Dichtern zu neuem Glanz zu verhelfen. Wer nun glaubt, sie wollen es sich einfach machen, indem sie sich davor drücken selbst zu texten, hat sich noch nie Gedanken darüber gemacht, wie man einem Gedicht musikalisches Leben einhaucht. Viele dieser Texte sind überraschend modern, wenn man sich die Mühe macht genauer auf die Worte zu achten. Sie haben es verdient, gelesen oder, wie in diesem Fall, gehört zu werden. Vereinfacht wird dies dadurch, dass die Musik ins Ohr geht und man Sänger Numen nicht nur gerne hört, sondern er auch einen sehr eigenen Charme besitzt. Weiterlesen

CD-Review: Feuerseele – Erntezeit

Die erste Garbe ist eingebracht

feuerseele_erntezeit_frontcover_1440pxMusik aus dem Mittelalter trifft Metal, daraus wird Mittelalterrock. Nichts Neues sollte man meinen. Trotzdem gibt es immer wieder Bands die versuchen diesen Weg zu gehen. Warum auch nicht? Wenn sie Spaß daran und ein Label gefunden haben, kann keiner sagen, sie hätten etwas falsch gemacht.
Feuerseele sind fünf Recken aus Mönchengladbach, die schon mit ein paar Größen der Szene aufgetreten, auf einigen Samplern erschienen sind und deren Fangemeinde beständig wächst. Im Oktober 2012 veröffentlichten sie mit Erntezeit ihr Debütalbum und noch in diesem Jahr wollen sie einen weiteren Silberling auflegen. Ein guter Grund sie sich mal anzuhören.
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Band der Woche: Delirium

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Delirium sind eine 2006 gegründete Formation aus dem schönen Frankenland, das auch einen zentralen Platz in der Musik des Quintetts einnimmt: Inspiriert durch die geschichtsträchtige Vergangenheit Frankens, wachsendes Interesse an Germanen- und Heidentum sowie an nordischer Mythologie, die schöne Landschaft ihrer Heimat und natürlich durch das Kennenlernen neuer Bands verschrieben sich Delirium ganz dem Franconian Pagan Metal. Nach ihrem 2011 erschienen Debut Frankenblut gibt es dieses Jahr in Form einer EP, Das Erbe der alten Zeit, ein musikalisches Lebenszeichen. Bevor es aber wieder auf die Bühnen dieser Welt geht, standen Simon Dittrich (Schlagzeug), Steffen Schultheiß (Gitarre), Tobias Herrmann (Gitarre), Björn Bayer (Bass) und Manuel Hiller (Gesang) für unsere Rubrik Band der Woche Rede und Antwort.

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News: Neues von den Wölfen

Blood of the Saints hieß das Album, das Powerwolf vor zwei Jahren in die Schlagzeilen brachte. Mit kraftvollen Songs und der Stimmgewalt von Attila Dorn spielte sich die Formation in die Gehörgänge der Metalheads. Nun ist es endlich soweit und Powerwolf präsentieren ihr neues Album Preachers of the Night, das am 19. Juli 2013 erscheinen wird. Dazu gibt es neben der normalen CD noch verschiedene Limited Editions, je nach Geldbeutel. Weiterlesen

News: Lord Of The Lost goes America

Die Hamburger Goth-Rocker Lord of the Lost wollen nun endlich über den großen Teich und Amerika mit ihrer Musik erobern. Ermöglichen sollen das die Fans, denn Mama Trash – Veranstalterin des Trash Fests in Helsinki und Ersatzmami für zahlreiche Musiker – hat eine Aktion gestartet, bei der jeder spenden kann. So soll das Budget für die Amerikatour zusammenkommen. Natürlich kann man Shirts, CDs und mehr durch eine Spende kaufen. Das Quintett macht fleißig Werbung und hoffentlich heißt es dann 2014: Lord of the Lost entern die USA. Spenden kann man hier. Weiterlesen

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Rezension: Alex Bledsoe – Das Schwert des Königs

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Für den Schwertkämpfer und Privatermittler Eddie LaCrosse klingt es zunächst nach einem ganz normalen Auftrag: Er wird angeheuert, den Mord an dem Kronprinzen des Nachbarlandes aufzuklären. Der Vater des Kindes, König Philipp, ist ein Jugendfreund von Eddie, und so erhält der Auftrag eine persönliche Note.
In der Hauptstadt Arentia angekommen, wird Eddie gleich vom König empfangen. Finstere Zeiten sind über das Königreich hereingebrochen, denn niemand geringeres als Königin Rhiannon wird für den Mord an dem kleinen Prinzen verantwortlich gemacht. Sie soll das Kind in einem blutigen Ritual getötet und anschließend in einem Kessel gekocht haben, so dass von dem Leichnam nur noch Knochen übrig waren. Schnell findet Eddie jedoch heraus, dass es sich bei den Überresten nicht um die eines Säuglings, sondern um die eines Affen handelt. Der Prinz lebt also noch. Hoffnung keimt in König Phillip auf. Weiterlesen

CD-Review: SHRIKE: Hinab in die vertraute Fremdheit (VÖ: 14.06.2013)

Der Herr der Schmerzen

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Eine deutsche Black-Metal-Band namens SHRIKE? Nun, ich war im Januar diesen Jahres sehr sehr intensiv mit Herrn Simmons (nein, nicht Gene – Dan!) beschäftigt und eigentlich der Ansicht, ich hätte meinen Shrike-Soll für 2013 schon erfüllt. Denn, soviel Erklärung sei für Uneingeweihte noch hinzugefügt, das Shrike ist in Dan SimmonsHyperion-Gesänge eine mysteriöse und sehr bedrohliche Wesenheit auf dem Planeten Hyperion. Es kann zwischen verschiedenen Zeitebenen wechseln, besteht scheinbar aus Metall und ist überall mit Klingen und Dornen gespickt. Seine Opfer werden an einen Baum genagelt, wo sie nicht sofort sterben, sondern zunächst die vollen psychischen und physischen Todesqualen durchleiden müssen. Und – immerhin handelt es sich bei SHRIKE ja um eine Black-Metal-Band – das Shrike kann die sogenannte Kruziform, das Markenzeichen der Priester der Zukunft, entfernen, was eigentlich unmöglich ist, da diese mit seinem Träger verwächst.
Alles in allem also eigentlich keine schlechten Voraussetzungen für ein gutes Stück Schwarzmetall. Der Vollständigkeit halber sei noch kurz erwähnt, dass es die Band seit 2006 gibt und Hinab in die vertraute Fremdheit das zweite Album der fünf Herren Uwe (Gesang), Jul (Gitarre), Xaver (Gitarre), Fabi (Bass) und Moe (Drums) ist. Weiterlesen