Film: Wolverine – Der Weg des Kriegers (Kinostart: 25.07.2013)

Wolverine schwächelt

Im zweiten Weltkrieg rettet Mutant Logan, Wolverine, dem japanischen Offizier Yashida in Nagasaki das Leben.
Nach dem tragischen Tod seiner geliebten Jean verbringt er die Tage in der kanadischen Wildnis, heimgesucht von Visionen, bis ihn die Japanerin Yukio aufgreift. Der alte Yashida liegt im Sterben und möchte sich von Wolverine verabschieden. Doch hinter dem Wunsch steckt mehr, denn der ehemalige Offizier möchte die Selbstheilungskräfte des Mutanten auf sich übertragen. Wolverine lehnt ab! Die Ärztin Yashidas gibt sich damit natürlich nicht zufrieden und flößt ihm eine Flüssigkeit ein, die ihn schwächt. Wolverine nimmt den Kampf auf. Weiterlesen

Konzert: Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Sonntag

Konzert: Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Sonntag

Der letzte Tag des Mediaval begann mit recht traditionellen Klängen: Obscurus Orbis aus Lettland spielten gediegene Spielmannsweisen und erinnerten im Großen und Ganzen an die musikalischen Anfänge von Corvus Corax. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich innovativ.Weiter im Kontext des Nordic Special ging es dann mit Strömkarlen. Das Trio, benannt nach einem nordischen Wassergeist, spielte sehr schönen, melodischen Folk mit Einflüssen aus Pop und Jazz. Sie bezauberten vor allem mit der stimmlichen Vielfalt der Musiker, die sich bei den Soloparts abwechselten und auch mit Chorpassagen glänzen konnten. Perfekt für Spätsommernachmittage! Weiterlesen

Konzert: Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Samstag

Konzert: Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Samstag

Wie jedes Jahr wurde natürlich auch wieder der begehrte „Goldene Zwerg“ an eine der Nachwuchsbands verliehen, die sich während des Festivals dem Publikum und einer Jury stellen mussten. In der Kategorie „Spielmann“ kämpften zunächst am Samstag die drei Bands Brigandu, Saitenweise und Tanzebom um Ruhm, Ehre und die Gelegenheit, auf dem kommenden Mediaval 2014 ein längeres Set spielen zu dürfen. Verliehen wurde der Award schließlich an die Mittelalter- und LARP-Barden von Saitenweise. Der Jury wird die Entscheidung wohl schwer gefallen sein, denn alle drei Bands haben Musik auf einem tatsächlich unerwartet hohen Niveau gespielt. Das fanden auch die glücklichen Gewinner, die in ihrer Dankesrede ihren Zwerg gerne brüderlich teilen wollten. Das hat prompt Bläcky auf den Plan gerufen, der kurzerhand angeboten hat, dann eben ein Dreifachkonzert mit allen Bands nächstes Jahr zu machen – eine wirklich schöne Geste und auf das Resultat darf man dann durchaus gespannt sein.mediaval13-0478

Während zu unchristlich früher Stunde also der „Nachwuchs“ sich am Publikum ausprobieren durfte, spielten parallel die Gewinner des Vorjahres das Konzert, das sie sich redlich verdient hatten. Der deutschsprachige Piratenrock kam auch wieder super an, vor allem, wenn er so vorteilhaft mit irischen Tanzmelodien und einem treuen Publikum verknüpft ist wie bei den Freibeutern von Elmsfeuer. Weiterlesen

Konzert: Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Freitag

Festival Mediaval VI, 6.-8. September 2013, Selb – Freitag

Und was das Besondere an Selb ist, fragt der freundliche Reporter, der einen auf der Suche nach zitierfähigen O-Tönen zielstrebig auf der sonnigen Wiese vor der Hauptbühne angesprochen hat, auf der am Freitag das VI. Festival Mediaval eingeläutet werden soll. Naja, Selb ist Tradition, Selb ist quasi das Familientreffen der Szene, das Ende der Saison, das Ritual, zu dem sich jedes Jahr… – nein, das mit dem Ritual hat vorhin schon jemand gesagt, man möge sich doch etwas anderes einfallen lassen, das fällt sonst auf. Weiterlesen

Filmreview: Da geht noch was! (Kinostart 12.09.13)

Familie kann man sich nicht aussuchen

Conrad (Florian David Fitz) ist ein smarter, erfolgreicher Jungunternehmer, verheiratet mit der attraktiven Tamara (Thekla Reuter), Vater des 13jährigen Jonas (Marius Haas) und plant gerade den Bau eines luxuriösen Eigenheims für seine kleine Familie – alles wunderbar, sollte man meinen, wäre da nicht das angespannte Verhältnis zu seinen Eltern, zu denen er den Kontakt auf ein Minimum zu beschränken versucht. Schuld daran ist sein Vater Carl (Henry Hübchen), ein inzwischen pensionierter hoher Gewerkschaftsfunktionär, den Conrad Zeit seines Lebens eigentlich nur als zynischen und selbstgerechten Familientyrann kennengelernt hat.
Weiterlesen

Band der Woche: Nebelhorde

logo_s

Nebelhorde habe ich nicht musikalisch sondern fotografisch kennengelernt. Ich wurde gefragt, ob ich nicht aktuelle Bandfotos machen könnte. Das habe ich getan und mir etwas später die Jungs auch endlich live angehört und war begeistert. Nebelhorde ist eine Pagan Metal Band aus dem Norden Münchens, die 2010 entstanden ist.

Wer verbirgt sich hinter der Nebelhorde?
Auf der Bühne eine Horde martialischer Rüpel, die Krach machen, saufen, nur von ihren Müttern geliebt werden und Dreck im Gesicht haben. Im echten Leben sind wir meistens gewaschen. Weiterlesen

Solar Fake: Neues Album „Reasons to Kill“ ( VÖ: 25.10.2013)

Vor über zwei Jahren erschien das letzte Album Frontiers von Solar Fake. Grund genug für Sven Friedrich sich ins Studio zurückzuziehen und an einem neuen Longplayer zu basteln. Dieser wird Reasons to Kill heißen, beleuchtet vor allem die Schattenseiten des menschlichen Daseins und erscheint am 25.10.2013.
Bereits beim Dark Munich Festival konnte man mit „Reset to default“ einen Einblick in das neue Album gewinnen. Im Winter gehen Sven und Frank mit den neuen Stücken auf Tour. Am 01.02.2014 machen sie auch wieder in München halt.

Weiterlesen

Konzert: Pyraser Classic Rock Night

Die Classic Rock Night, die gar keine war

Bereits zum fünften Mal hat das Concertbüro Franken zur Pyraser Classic Rock Night geladen. Auch dieses Jahr wieder im Pyraser Brauerei Gasthof, der mal ein etwas anderer Veranstaltungsort war, als man es sonst so gewöhnt ist.
Als Erstes stach einem der große, zentrale Biergarten ins Auge, der auf allen vier Seiten von den Brauereigebäuden umgeben ist. Selbiger hat direkt eingeladen, sich zwischen den einzelnen Auftritten sich mit kühlem Nass und leckerem Essen zu versorgen. Apropos Essen, für ein Festival in der Größe war die Auswahl an Speisen direkt verschwenderisch. Und auf welchem Festival sonst bekommt man zum Beispiel einen Schweinsbraten mit Knödeln und Kraut auf echtem Porzellan mit richtigem Besteck? Ein weiterer Punkt, der dafür gesorgt haben dürfte, dass die Bierbänke quasi komplett belegt waren: Schatten. Den gab es nämlich nur im einseitig offenen Stadl, wo sich auch die Bühne befand, oder eben unter den Sonnenschirmen im Biergarten. Und jetzt der erste große Negativpunkt: die Bühne. Diese war zwar schön und auch angemessen groß, nur, wie meine Begleiter und ich fanden, falsch aufgebaut. Man hätte sie an der Wand, gegenüber der offenen Seite errichten können, sodass alle Besucher, auch die, die noch im Biergarten saßen, etwas hätten sehen können. Leider war sie aber an der Stirnseite aufgebaut, und so konnte man live nur etwas sehen, wenn man sich in den Stadl begab. Das große Problem: In den Stadl passen lange nicht alle Besucher rein, und so ist der Rest gezwungen, sich das Geschehen auf der Bühen via Bildschirm anzusehen. Hat auch nicht allen gefallen, wie man ab und an vor dem Stadl hören konnte.

Weiterlesen