News: Lord Of The Lost goes America

Die Hamburger Goth-Rocker Lord of the Lost wollen nun endlich über den großen Teich und Amerika mit ihrer Musik erobern. Ermöglichen sollen das die Fans, denn Mama Trash – Veranstalterin des Trash Fests in Helsinki und Ersatzmami für zahlreiche Musiker – hat eine Aktion gestartet, bei der jeder spenden kann. So soll das Budget für die Amerikatour zusammenkommen. Natürlich kann man Shirts, CDs und mehr durch eine Spende kaufen. Das Quintett macht fleißig Werbung und hoffentlich heißt es dann 2014: Lord of the Lost entern die USA. Spenden kann man hier. Weiterlesen

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Rezension: Alex Bledsoe – Das Schwert des Königs

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Für den Schwertkämpfer und Privatermittler Eddie LaCrosse klingt es zunächst nach einem ganz normalen Auftrag: Er wird angeheuert, den Mord an dem Kronprinzen des Nachbarlandes aufzuklären. Der Vater des Kindes, König Philipp, ist ein Jugendfreund von Eddie, und so erhält der Auftrag eine persönliche Note.
In der Hauptstadt Arentia angekommen, wird Eddie gleich vom König empfangen. Finstere Zeiten sind über das Königreich hereingebrochen, denn niemand geringeres als Königin Rhiannon wird für den Mord an dem kleinen Prinzen verantwortlich gemacht. Sie soll das Kind in einem blutigen Ritual getötet und anschließend in einem Kessel gekocht haben, so dass von dem Leichnam nur noch Knochen übrig waren. Schnell findet Eddie jedoch heraus, dass es sich bei den Überresten nicht um die eines Säuglings, sondern um die eines Affen handelt. Der Prinz lebt also noch. Hoffnung keimt in König Phillip auf. Weiterlesen

CD-Review: SHRIKE: Hinab in die vertraute Fremdheit (VÖ: 14.06.2013)

Der Herr der Schmerzen

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Eine deutsche Black-Metal-Band namens SHRIKE? Nun, ich war im Januar diesen Jahres sehr sehr intensiv mit Herrn Simmons (nein, nicht Gene – Dan!) beschäftigt und eigentlich der Ansicht, ich hätte meinen Shrike-Soll für 2013 schon erfüllt. Denn, soviel Erklärung sei für Uneingeweihte noch hinzugefügt, das Shrike ist in Dan SimmonsHyperion-Gesänge eine mysteriöse und sehr bedrohliche Wesenheit auf dem Planeten Hyperion. Es kann zwischen verschiedenen Zeitebenen wechseln, besteht scheinbar aus Metall und ist überall mit Klingen und Dornen gespickt. Seine Opfer werden an einen Baum genagelt, wo sie nicht sofort sterben, sondern zunächst die vollen psychischen und physischen Todesqualen durchleiden müssen. Und – immerhin handelt es sich bei SHRIKE ja um eine Black-Metal-Band – das Shrike kann die sogenannte Kruziform, das Markenzeichen der Priester der Zukunft, entfernen, was eigentlich unmöglich ist, da diese mit seinem Träger verwächst.
Alles in allem also eigentlich keine schlechten Voraussetzungen für ein gutes Stück Schwarzmetall. Der Vollständigkeit halber sei noch kurz erwähnt, dass es die Band seit 2006 gibt und Hinab in die vertraute Fremdheit das zweite Album der fünf Herren Uwe (Gesang), Jul (Gitarre), Xaver (Gitarre), Fabi (Bass) und Moe (Drums) ist. Weiterlesen

450 Jahre Alter Südlicher Friedhof in München

Wo München Ruhe findet

In der ehemaligen Karmeliterkirche in München wurde vom 10. Mai bis 7. Juni 2013 eine Ausstellung zur Geschichte der Sepulkralkultur sowie zum 450. Bestehen des Alten Südlichen Friedhofs in München gezeigt. Für mich eine gute Gelegenheit mehr über diese kulturhistorische Stätte zu erfahren.

suedl-fh-aussstIm früheren Kirchenschiff der Karmeliterkirche waren Stellwände mit Informationen zum Lesen aufgestellt sowie im hinteren Teil eine 3D-Animation mit Kopfhörer, die Informationen zur Entstehung und Entwicklung des Alten Südlichen Friedhofs boten. Aufgrund dieser Darstellungen konnte man sich München im 16. Jahrhundert vorstellen:
Hier lebten ca. 15.000 Einwohner und innerhalb der Stadtmauern gab es fünf kleine Kirchenfriedhöfe, um den Verstorbenen ihre letzte Ruhestätte zu gewähren. Nachdem der Platz für die Toten aber immer knapper wurde, kauften die Pfarreien St. Peter und Unserer Lieben Frau ein Grundstück vor dem Sendlinger Tor und somit außerhalb der Stadtmauer. Unter dem Namen „ferterer Freythof“ wurde dieses Areal am 12.04.1563 geweiht; das ist der erste Abschnitt des heutigen Alten Südfriedhofs. Hier wurden vorerst allerdings nur die Armen und Pestopfer der Stadt München beigesetzt – ein Grund für die Bevölkerung, sich weiterhin auf den Kirchfriedhöfen beisetzen zu lassen.

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Band der Woche Seelennacht

2008 erweckte Marc Ziegler das Projekt Seelennacht zum Leben.
Die Musik, die er erschafft, ist Ausdruck seiner Gedanken- und Gefühlswelt. Die tiefgründigen Texte, gepaart mit elektronischen Rhythmen, haben Marc und Livekeyboarder Matthias Lasowski bereits eine steigende Fangemeinschaft beschert. In München sind Seelennacht zusammen mit Icon of Coil am 20.07.2013 in der Garage zu sehen, und einen Einblick in seine Gedanken gab uns Marc im Rahmen der Rubrik Band der Woche. Weiterlesen

CD Review: HIM – Tears on Tape (VÖ: 26.04.2013)

Schmachtplatte

Ende der neunziger Jahre hatten die finnischen Musiker der „Love-Metal“-Gruppe HIM ihren internationalen Durchbruch. Mit Razorblade Romance und Deep Shadows and Brilliant Highlights veröffentlichten sie zwei Alben, die ihnen Anerkennung und jede Menge Fans einbrachten. In den letzten zehn Jahren ist es etwas ruhig um die Band geworden. Alben folgten, diese konnten jedoch an die großen Erfolge nicht wirklich anknüpfen. Mit der neuen Platte Tears on Tape versuchen sie im Jahr 2013 die Charts erneut zu erobern.

Ein Kassettenrecorder öffnet sein Fach, die Kassette wird eingelegt und der Startkopf gedrückt. Das Tape legt mit ruhigen, spielerischen Keyboardakkorden los, es fehlen nur noch die Tränen. Wie sich herausstellt, werden diese später noch folgen. Nach dem recht sanften Intro schlagen die Gitarren zu und Ville Vallo seufzt sich durch das erste Stück. Genauso hatte ich es befürchtet. Der Rock wurde in die hintere Ecke verbannt, von Metal nicht wirklich eine Spur, dafür stehen Liebeskummer, Leid und Glück an erster Stelle. Und da kommen dann auch bei mir die Tränen. Die Finnen setzen mit diesem Album auf eine sichere Nummer, gingen kein Risiko ein und sind um einiges softer geworden als sie es noch vor 15 Jahren waren. Weiterlesen

Rezension: Ana Riba – Coco – Ausbildung zur O

Die andere Seite der Lust

Coco - Ausbildung zur O

Coco braucht dringend Urlaub! In der Pariser Galerie ist sie die gute Seele und umsichtige Assistentin von Xavier. Ihr Privatleben leidet darunter, aber sie hat sich damit arrangiert. Nun freut sich Coco auf ihre freie Zeit in einem herrlichen altmodischen Anwesen in Aquitanien mit Full-Service.
Nach ihrer Ankunft stellt sie erschrocken fest, dass dies ein Hotel mit besonderen Qualitäten ist, hier geht es nicht um Wellness, Sauna und Co., sondern hier gehen Frauen wie Männer ihren sexuellen Leidenschaften nach. Beim Abendessen stellt sich Coco ihr Begleiter für die nächsten Tage vor, der auch ein Bestandteil ihrer Buchung ist – sie hätte doch das Kleingedruckte in der Buchungsbestätigung lesen sollen! Baptiste beschert Coco erlebnisreiche Tage: Vom besonderen Geschlechtsverkehr am Strand bis zu einer Entführung in die Katakomben des Hotels mit einer BDSM-Vorführung, bei der Coco sich von Baptiste verwöhnen lässt und gleichzeitig einen Sexpartner hat. Dies sind viele neue Erfahrungen, eine neue Welt, und viel Befriedigung für Coco. Ihre Gefühlswelt ist köstlich auf den Kopf gestellt, doch irgendetwas stört sie auch an diesen Spielen. Sie kann sich noch keinen Reim darauf machen, aber die Neugierde ist geweckt und sie lässt sich am nächsten Abend auf neue Spielweisen des BDSM ein.
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Danksagung von In Strict Confidence

In Strict Confidence - Justice _ Cover

Als großes Dankeschön für die Treue und Unterstützung in den letzten Jahren verschenken In Strict Confidence ihre neue Single „Justice“.

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