Interview mit Secrets of Sin

Am 30. August erschien der erste Longplayer von Secrets of Sin: Future Memories. Nach meiner CD-Rezension wollte ich mehr über die Band erfahren, die mit ihrem Metal-Sound gut hörbare Musik abgeliefert haben:

Horusauge: Stellt euch bitte erst einmal vor (Name, Alter, Funktion in der Band, seit wann dabei).
Christina Groner, 24, Vocals, seit 2011 dabei
Michael Schier, 24, Drums & Percussion, Gründungsmitglied
Philipp Eiperle, 23, Piano & Keys, Gründungsmitglied
Niklas Rach, 23, Guitars, Gründungsmitglied
Robert Mansk, 24, Guitars & Vocals, Gründungsmitglied

H.: Hat die Suche nach einem neuen Bassisten schon ein erfolgreiches Ende genommen?
Philipp: Bisher leider noch nicht. Wir hatte zwar einige Bewerber, sind allerdings bisher noch nicht fündig geworden. Wenn also noch jemand Interesse hat, darf er sich gern bei uns melden. Weiterlesen

CD: Covenant – Leaving Babylon

Die schwedischen Soundtüftler sind zurück

mind215-24erBooklet.inddLange mussten wir auf ein musikalisches Lebenszeichen warten, viel hat sich in der Zwischenzeit im Lager von Covenant getan. Joakim Montelius hat sich ganz von der Bühne verabschiedet, ist aber ein festes Mitglied der Band im Studio geblieben. Daniel Myer widmet sich mittlerweile wieder ganz seinen eigenen Projekten, hat zu dieser CD aber noch einiges beigetragen. Daniel Jonasson ist vom festen Live-Knöpfchendreher zum festen Bandmitglied geworden, und ganz neu dabei ist der Komponist und Soundwizard Andreas Catjar, ein langjähriger Freund der Band. Covenant sind nun also zu viert und wieder vollkommen schwedisch – und vielleicht kommt es nur mir so vor, aber schon klingt alles wieder organischer und kompakter. Nicht dass das Vorgängeralbum Modern Ruin schlecht gewesen wäre, beileibe nicht, doch die ganz großartigen Covenant-Momente fehlten darauf meiner Meinung nach. Weiterlesen

CD: F. O. B.: Reap what you sow (VÖ: 05.07.2013)

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Keine Experimente!

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F.O.B. sollten besser nicht mit der amerikanischen Band Fall Out Boy verwechselt werden – mit diesen netten Alternative-Rock-Bubis aus Chicago teilt sich das Metal-Quintett aus Tschechien nämlich nur die Abkürzung des Bandnamens. „Unsere“ Band F. O. B. besteht aus Mára (Vocals), Corbow (Bass), Marty (Schlagzeug) und den beiden Gitarristen Profesor und Daniel Mazanec, wurde Mitte der Neunzigerjahre gegründet, und das nun vorliegende fünfte Studioalbum Reap what you sow zeigt schnell, womit man es hier zu tun hat: energiegeladene Songs mit Mut zum Experiment. Weiterlesen

Buch: Michael Moynihan, Didrik Søderlind: Lords of Chaos

Der Versuch einer Rezension aus der zugegeben subjektiven Sicht eines bekennenden Nichtfans

Warum liest man ein Buch über Black Metal, wenn man die Musikrichtung nicht mag? Nun, einfach aus Interesse an einem der extremsten Auswüchse der Musikgeschichte und wie es zu solchen Auswirkungen wie Kirchenbränden und Mord kommen konnte.

Lords of Chaos wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren von 1994 bis zur ersten Veröffentlichung 1998 erarbeitet. Es setzt sich zu einem Großteil aus persönlich geführten Interviews, unter anderem mit einem der Hauptprotagonisten, zusammen, weitere Interviews mit vielen weiteren beteiligten Personen innerhalb und außerhalb der Szene wurden am Telefon oder per Post geführt; Zeitungsberichte aus den entsprechenden Jahren sind ebenfalls in das Buch eingeflossen. Insgesamt wird versucht, die Entwicklung des Black Metal und die Geschehnisse in seinem Verlauf und die Verbindungen zur politischen Rechten näher zu beleuchten. Auch das deutsche Kapitel des Black Metal mit dem Mord an Sandro Beyer durch Mitglieder der Thüringer Band Absurd wird dabei behandelt. Weiterlesen

CD: Unzucht – Rosenkreuzer (VÖ.: 04.10.2013)

Die Mischung macht es aus!

unzuch_rosenkreuzer_cover_kleinUnzucht legt nach, endlich, für mich hat es viel zu lange gedauert. Nach meinem ersten Konzert der Vier Ende 2012 war ich schon neugierig darauf, wie die Fortsetzung wohl aussehen würde – obwohl Der Schulz damals meinte, derzeit werde noch nicht an einem neuen Album gearbeitet. Aber wen wundert es, dass man zwischen vier unterschiedlichen Touren (zum Beispiel mit Mono Inc. und im Rahmen des Dark End Festivals 2012) nicht auch noch zum Komponieren und Texten kommt.

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Buch: Tanja Meurer – Glasseelen

Gefangen in der Unterwelt Berlins

Camilla und ihre Freundin Theresa werden Zeugen eines grausamen Unfalles. Nach einem Museumsbesuch stürzt sich vor ihren Augen ein Mann vom Dach des Hauses. Das Eigenartige: Die Augenhöhlen des Mannes sind leer, zu Staub zerfallen. Gehört auch dieser Mann zu der Reihe von Morden, die die Stadt Berlin verunsichern? Obwohl sich die beiden Mädchen bei Polizei und Therapeuten sicher fühlen, geraten sie bald ins Visier des Serienkillers.

Die ersten Seiten des Buches lasen sich wie von selbst. Schnell tauchte ich in die Geschichte ein. Die grusligen, schaurigen Stellen zu Beginn weckten die Neugier und fesselten mich an das Buch. Die Autorin schafft es mit ihren sehr genauen und ausführlichen Beschreibungen ein Leben hinter die Buchstaben zu bringen. Weiterlesen

Best of Zeromancer (VÖ: 01.11.2013)

14 Jahre haben nicht nur in den Gesichtern der Mitglieder der Band Spuren hinterlassen, sondern auch auf zahlreichen Alben. Die norwegischen Synth-Rocker von Zeromancer werden im November eine Doppel-CD auf den Markt bringen, die die Bandgeschichte Revue passieren lässt. Ein Best Of, auf dem alte Hits wie „Clone Your Lover“, „Dr. Online“ und „Need You Like A Drug“ natürlich nicht fehlen werden. Auch ein neuer Song wird auf Something for the Pain zu hören sein.

Homepage Zeromancer

Audio CD (1. November 2013)
Label: Trisol Music Group (Soulfood)
€ 15,99 Weiterlesen

Band der Woche: Shenaniganz

Im beschaulichen Haag i. Oberbayern beschlossen vier Jungs eine Band zu gründen, die sich von den übrigen abheben sollte. Allein mit dem Bandnamen Shenaniganz zogen sie die Aufmerksamkeit auf sich und ihre Musik. In den letzten Jahren machten sie sich als Newcomer weltweit einen Namen und gewannen zum Beispiel 2011 den John Lennon Talent Award. Wie sie Altes und Neues miteinander verbinden, erfahrt ihr von der Band selbst.

Wer verbirgt sich hinter Shenaniganz?
Das sind: Daniel Rehbein (Vox, Guit), dessen Bruder Dominik Rehbein (Drums), Toby Reich (Bass) und Georg Raig (Vox, Guit) und ganz viel Schweiß und Tränen

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Die verklebte, abgeranzte Schublade des Alternative Rock, die nach Mottenkugeln und 70s riecht.

Wie würdet ihr einem tauben Mann den Sound von Shenaniganz beschreiben?
Wir würden Ihm erst ein Ticket für ne Achterbahn schenken und dann einen Gutschein für die Erdinger Therme und ne Flasche Bier. Weiterlesen