Rezension: Claudia Brendler – Eiertanz

Landleben mal anders

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Georgina Fernande Zuhlau – genannt Gina – wird von ihrer Chefin Christiane, der Leiterin einer Künstlerbetreuungsagentur, von Köln aus ins tiefste Oberbayern geschickt, um im Haus ihrer verstorbenen Tante nach dem offiziellen Testament zu suchen, das Christiane zur Alleinerbin macht und damit befugt, Haus und Grundstück zu verkaufen. Mehr oder weniger fehlerfrei geleitet von Navigationssystem Bruce, das gerne auch mal beleidigt reagiert, wenn Gina seinen Anweisungen nicht folgt, gelangt sie schließlich ins beschauliche Neuenthal und sieht sich gleich mit dem ersten einer langen Reihe fundamentaler Probleme konfrontiert: Die Einheimischen sprechen eine ihr vollkommen unverständliche Sprache, so dass sie sich mit einem beherzten „Do you speak English?“ behelfen muss, um schließlich zu ihrem Ziel zu kommen, dem alten und riesigen Bauernhaus der verstorbenen Mirl. Geschafft, und so ein Testament finden kann doch auch nicht so schwer sein.
Was Gina nicht weiß: Die gute Mirl war ein Messie, und das alte Bauernhaus ist bis unter den Dachstuhl mit den absurdesten Dingen vollgestopft, so dass Gina hier systematisch vorgehen muss. Leider wird diese Arbeit durch den zweiten Teil des Erbes erschwert: Graupapagei Picco, der Besucher äußerst liebevoll mit „Picco hat oan fahrn lassn, hehehe! Brunza! Schau, dass d’ Land gwinnst! Brunza!“ begrüßt und das Haus als sein ureigenes Revier betrachtet.
Ganz klar – Gina braucht Hilfe. Diese findet sie in der patenten Nachbarin Therese, die neben ihrem Café, dem Lodenmodenladen und einer Tauchschule auch sanften Tourismus in Form von Kuhkuscheln anbietet, dem äußerst knackigen Tauchlehrer und Tierarzt Quirin und sämtlichen anderen Dorfbewohnern, die sich dieser seltsamen, aber irgendwie auch amüsanten Großstädterin annehmen. Da fallen der missglückte Haarschnitt, den Gina im kombinierten Metzgerladen/Friseursalon/Nagelstudio bekommt, oder der quasi nie geöffnete Edeka (die Leiterin Franzi hat einfach immer vui zvui zdoa) kaum mehr ins Gewicht, vor allem als schließlich auch noch Ginas Kollegin und beste Freundin Julia anrückt, ihren aktuellen Lebensabschnittsgefährten Lutz, genannt „das Karöttchen“ im Gepäck, einen veganen Koch, was im hochgradig unveganen Bayern auf blankes Unverständnis stößt. Schließlich ist hier die Devise: „Wie, koa Fleisch ned? Aba a Wurscht dann scho, oda?“
Und natürlich dürfen auch die Liebeswirren nicht fehlen – Gina ist unsterblich in ihren Klienten Mirko verliebt, aber da ist ja dann auch noch der fesche Quirin …

Was auf den ersten Blick wie eine schon hundertmal gelesene, äußerst oberflächliche Chicklit-Story klingt, entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als ein hochamüsantes und richtig gut geschriebenes Buch, das ich innerhalb kürzester Zeit las und wobei ich mich kringelig lachte. Neben den toll angelegten Hauptpersonen Gina, Quirin, Therese und vor allem Papagei Picco überzeugt das Buch vor allem mit einer Fülle an skurrilen und liebevollen Details. Angefangen beim bereits erwähnten Kuhkuscheln, das gestresste Großstädter entspannen soll, und wo auch Gina bei Kuh Regula zwei offene Ohren, ein geduldig kauendes Maul und einen verständnisvoll schwingenden Schwanz für ihre Liebeswirren findet. Eine große Rolle spielt auch der bayrische Dialekt, der sehr, sehr gut wiedergegeben wird (ohne jetzt für einen Nicht-Bayern komplett unverständlich zu sein) und die humoristische, aber respektvolle (Über-)Zeichnung der Dorfbewohner, z.B. der Edeka-Leiterin Franzi, die nebenberuflich als Model für die farbenfrohen Kleiderkreationen ihres Liebsten Özcan arbeitet, seines Zeichens Döner24-Inhaber, oder dem Barbetreiber Nat Wildmoser mit seinem Männer-Chor, der a cappella Rocksongs zum Besten gibt. Nicht zu vergessen die Touristengruppe aus Sachsen, allen voran Judda und Üwe, die nach und nach auch in das Dorfleben integriert werden (auch hier ist der Dialekt sehr gut getroffen).

Dieses Buch lebt natürlich vor allem vom Kulturclash stöckelschuhbewehrte Großstädterin versus skurril-beschauliches Landleben, das ist nichts Neues, aber hier soll das Rad auch nicht neu erfunden werden. Wichtig sind sympathische Hauptpersonen (Gina und Quirin), amüsante Nebenfiguren (Julia und das Karöttchen, Judda und Üwe, Therese und Kuh Regula und und und), eine nicht unbedingt realistische, aber noch nachvollziehbare Handlung und eine Fülle von Gags (Piccos Auftritte, Karöttchens Versuche, eine vegane Schweinshaxe zu kreieren, die spätere Hausbesetzung, bei der sich Therese „wia damois in Wackersdorf, wegtrogn miaßt’s mi!“ ankettet, und die unerwartete Aussprache zwischen Gina und Chefin Christiane, bei der sie einträchtig an den starken Rücken von Kuh Regula gelehnt eine Flasche Wein teilen), die so ein Buch zu einer äußerst kurzweiligen, aber in keinster Weise oberflächlichen Lektüre machen. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

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Claudia Brendler ist Musikerin, Autorin und Teil des Comedy-Duos Queens of Spleens und lebt in Frankfurt. Eiertanz ist ihr erster Roman, weitere sollen folgen (natürlich mit Picco).

Verlag: Knaur HC
Format: Klappenbroschur, 332 Seiten (inklusive Glossar mit den wichtigsten bayrischen und sächsischen Ausdrücken)
Preis: € 14,99 (eBook: € 12,99)

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Verlag

Rezension – Maxime Chattam: Alterra. Die Gemeinschaft der Drei

Wo wirst du sein, wenn die Welt untergeht?

Cover

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Ein Orkan bricht wie aus heiterem Himmel über New York herein und legt die ganze Stadt lahm. Dem Sturm folgen blaue Blitze, die alles, womit sie in Berührung kommen, auflösen. Als das Unwetter sich gelegt hat, müssen Matt und sein Freund Tobias feststellen, dass der Schaden weitaus größer ist als angenommen: Die Erwachsenen sind verschwunden, die beiden Teenager allein in einer Welt, die ihnen über Nacht fremd geworden ist. Weiterlesen

Rezension: Colin Meloy – Wildwood

„… und ich möchte, dass du dort
nie, nie hingehst.“

Die 12jährige Prue traut ihren Augen kaum, als ihr kleiner Bruder Mac auf dem Spielplatz plötzlich von einem Schwarm Krähen in die Luft gehoben und in Richtung Wald getragen wird. Der Wald, den niemand aus dem verschlafenen Nest St. Johns je betreten hat, den man hier nur die „Undurchdringliche Wildnis“ nennt und über den allerhand merkwürdige Geschichten kursieren. Für Prue ist sofort klar: ihren Eltern kann sie diese Geschichte nicht auftischen. Genauso wenig kann sie ohne ihren Bruder nach Hause kommen. Also ist die einzige Möglichkeit, die ihr bleibt, in den Wald zu gehen und Mac allein zurück zu holen. Auf dem Weg dorthin schließt sich ihr ein etwas nerviger Klassenkamerad namens Curtis an, der weder besonders mutig noch sonst irgendwie von Nutzen scheint. Und natürlich werden die beiden auch prompt getrennt, als sie ein Rudel sprechender Kojoten in Uniformen beobachten – Prue kann entkommen, Curtis wird von den Kojoten gefangengenommen und in ihr Lager verschleppt. Im unzivilisierten Wildwald wird er ihrer Herrin, der bezaubernd schönen und freundlichen Alexandra übergeben und unter ihre Fittiche genommen. Sie macht ihn zum Soldaten, und an ihrer Seite kämpft er gegen die Wildwaldräuber, die seiner Retterin und ihren Kojoten immer wieder das Leben schwer machen wollen.
Prue stolpert derweil direkt in die politischen Verstrickungen der Tiere und Menschen des Waldes, muss sich gegen die korrupte Regierung von Südwald wehren und findet Verbündete im Vogelfürstentum und in Nordwald – und erhält überraschende Hilfe von den Wildwaldräubern…
Bald bemerken beide, dass sie in eine viel größere und bedeutendere Geschichte geschlittert sind, als ihnen lieb wäre, und beinahe gerät Macs Rettung etwas in Vergessenheit angesichts der Ausmaße des Übels, das hier bald geschehen soll.

Meloy wirft den Leser mitten ins Geschehen hinein, baut Spannung auf und fällt dann in einen ruhigeren Erzählstil, der die Möglichkeit gibt, sich erst mal mit der Geschichte auseinanderzusetzen und hineinzudenken. Dann geht es aber Schlag auf Schlag weiter. Mit seiner sehr blumigen Sprache unterstreicht er die zauberhafte Wildheit seines Waldes, ohne je kitschig zu wirken. Die aussagekräftigen Bilder, die er mit seinen Worten zeichnet, helfen auch der faulsten Fantasie auf die Sprünge und machen die strategisch platzierten Zeichnungen von Meloys Frau Carson Ellis beinahe überflüssig. Diese muss man wohl mögen, ich tu es nicht, aber da es hier um das Buch geht, soll die Kritik nicht an den Bildern hängen.
„Wildwood“ spielt geschickt mit der Erwartungshaltung und den Klischees des Lesers, verunsichert ihn dann aber immer wieder in seiner Einteilung von Gut und Böse. Man findet sich in einem erstaunlich komplexen Machtgefüge innerhalb des Waldes wieder, in dem es nur schwer gelingt, sich ein klares Bild über die Motive und Charaktereigenschaften der Figuren zu machen, bis man mit der Nase darauf gestoßen wird.
Mitten in der Geschichte schlägt das Buch, an einer Stelle, wo man sich als Leser fragt, wie es jetzt überhaupt noch weitergehen könnte, dann plötzlich einen gewaltigen Haken. Es verwandelt sich von einer bloßen Geschichte in ein Märchen. Die Undurchdringliche Wildnis, die anfangs auf merkwürdige Art und Weise wie ein Spiegelbild der „Außenwelt“ wirkte, bekommt einen Hauch von Magie, der äußere Schein lichtet sich ein wenig und gewährt Einblick auf etwas größeres, das dahinter versteckt lag. War Prue anfangs nur ein „Außenweltmädchen“, das in den Wald kam, um ihren Bruder zu retten, erfährt sie plötzlich, dass die Geschichte viel größere Kreise zieht, bis weit in die Vergangenheit vor ihrer Geburt, und bis hin zu ihren Eltern. Auch Curtis bekommt mehr und mehr das Gefühl, kein dummer Junge aus St. Johns zu sein, sondern irgendwie nach Wildwald zu gehören. Plötzlich fällt alles langsam an seinen Platz und die Welt, die Meloy zeichnet, wird noch etwas zauberhafter und lehnt sich mehr an klassische Märchen und alte Naturreligionen an. Erst ganz am Ende, in der großen Schlacht um Wildwald (die zugegebenermaßen besonders mit dem Eingreifen der Vögel verdächtig an „Der Herr der Ringe“ erinnert) wird endgültig klar, wer auf wessen Seite steht, und wie tapfer die Bewohner des Waldes ihre Kräfte sammeln, um ihre Heimat zu beschützen.
Die Charaktere Prue und Curtis erfahren eine wirklich interessante Entwicklung, die mir so noch nie in einem Fantasy-Roman untergekommen ist. Normalerweise lernt man anfangs den großen Helden kennen, der auch meist der große Held bleibt. Zu Beginn von „Wildwood“ wirkt Prue wie ein fest entschlossenes, tapferes Mädchen, das alles geben würde, um ihren Bruder zurückzuholen. Curtis scheint der lästige kleine Kriecher zu sein, der dem coolen Mädchen nachläuft, um sich ein wenig in ihrem Mut zu sonnen. Es beginnt allerdings eine zunehmend gegensätzliche Entwicklung: Prue wird mehr und mehr müde und ausgelaugt, hat allzu oft den Gedanken, aufzugeben, und knickt schließlich tatsächlich ein, als Alexandra ihr verspricht, ihren Bruder zu finden und zurückzubringen. Zwar kehrt sie in einem zweiten Anflug von Mut und vor allem Zorn zurück und kämpft tapfer weiter, doch diese kleine Schwäche bleibt im Gedächtnis des Lesers. Curtis hingegen mausert sich, manchmal eher zufällig, zum heimlichen Helden, vertritt nach anfänglichen Unsicherheiten zunehmend klarere Standpunkte und kämpft dafür, was er für richtig hält. Natürlich hat auch er als 12jähriger Junge Momente der Schwäche, gibt ihnen jedoch nie nach. Er verwandelt sich vom nervigen Nebencharakter in einen wirklich liebenswerten Kerl, der trotz seiner Ängste tapfer an vorderster Front um den Wald kämpft.

„Wildwood“ ist eine wirklich lohnende Lektüre, und man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass es anfangs teilweise etwas wie eine wenig tiefreichende Gutenacht-Geschichte wirkt. Die Erzählung nimmt immer mehr Fahrt auf und Meloy versteht es prächtig, den Leser mitzureißen. An der durchdachten Entwicklung seiner Charaktere kann sich so mancher moderner Fantasy-Newcomer ein Beispiel nehmen. Er schafft es, aus einem beinahe banalen Märchen eine fesselnde und komplexe Geschichte zu bauen, ohne dabei diesen wundervollen kindlichen Charme zu verlieren.
Ich würde mich freuen, wenn es von Colin Meloy – eigentlich Musiker in einer Band aus Oregon – bald neuen Lesestoff gäbe, sein Talent liegt offenkundig nicht nur darin, seine Klampfe zu zupfen und selbstgeschriebene Texte zu schmettern.

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Colin Meloy – Wildwood
Heyne fliegt, Gebunden, 2011
591 Seiten
19,99€

Ebook: 15,99€
Wildwood bei Heyne

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Colin Meloy

CD-Review: Unzucht – Deine Zeit läuft ab (VÖ: 20.04.12)

Unzucht setzen mit Debüt-EP die Welt
in Flammen


Quelle: Unzucht

Wie lange haben die eingefleischten Unzucht-Fans warten müssen, bis sie endlich eine CD der Band aus Hameln in Händen halten können. Nun ist es so weit und die vier Musiker präsentieren nicht ohne Stolz die EP „Deine Zeit Läuft Ab“. Durch ihre Live-Auftritte sind sie bereits einem nicht gerade kleinen Publikum bekannt und bei diesem auch beliebt. So waren sie schon mit Coppelius, Stahlmann, Lord of the Lost und anderen auf der Bühne und begeisterten die Zuhörer.
Was erwartet uns nun? Eine EP mit sechs Songs, davon zwei Remixes, die eine gute Mischung aus Industrial, Gothic und Rock darstellen, die mitzieht.

Der Titelsong beginnt auch sofort mit elektronischen Klängen. Dazu die unverkennbare Stimme, die gleich mal bekannt gibt, dass „wir uns nie wiedersehen“ werden. Bereits hier ist großes Ohrwurm-Potential vorhanden. Die Musik ist eingängig und auch der Refrain ist nur schwer aus dem Kopf zu bekommen.
„Schlag den Nagel in das Fleisch“ ist das erste, was man vom zweiten Lied zu hören bekommt. Ein krasser, blutiger Text, dazu harter Gitarrensound, der den Gesang schön untermalt. Doch Unzucht überraschen mit einem ruhigen Refrain, der im Kontrast zu den Strophen steht. Eine gute Mischung, die zeigt, dass es nicht nur 08/15-Melodien sind.
„Laio“ erinnert ein bisschen an die Kollegen von Mono Inc., ohne dass ich ein konkretes Lied benennen könnte. Doch das schadet nicht, sind die Hamburger doch erfolgreich mit ihrem Stil. Aber auch Unzucht sind hier rauszuhören, denn immer wieder treten elektronische Elemente auf, die wie schöne Unterbrechungen wirken.
Beim folgenden Lied kann ich die Füße nicht stillhalten. Die wippen fleißig mit und auch der Kopf nickt im Takt hin und her. Es bedarf eigentlich keiner weiteren Worte: „Unzucht“ ist Programm. Ein guter Rhythmus, schnell, hart, laut und mitreißend, zwischendurch ertönt ein Schrei und es geht etwas gemäßigter zu.
Der erste Remix von Lord of the Lost ist getragen, ruhig, wundervolle Pianoklänge untermalen den Gesang, der einen verzweifelten Touch bekommt. Vor dem inneren Auge erscheinen automatisch Feuerzeuge, die hin und her geschwungen werden. Der Refrain bekommt instrumentelle Unterstützung. Auch hier wieder eine Zäsur. Das scheint bei den Unzucht-Songs ein immer wiederkehrendes Mittel zu sein, das seine Wirkung nicht verfehlt. Hier könnte das Piano-Solo einer Jane Austen-Verfilmung entsprungen sein, bis der Gesang erneut einsetzt und eine Geige ertönt. Danach jedoch entfaltet sich eine Instrumentenvielfalt, die einen ganz deutlichen LotL-Charme versprüht.
Abgerundet wird die EP von einem sehr gelungenen EBM-Mix des Songs „Fleisch“. Kein geringerer als Funker Vogt hatte hier seine Hände im Spiel und hat das Material grandios umgesetzt. Spätestens hier möchte wohl jeder tanzen.

Die Unzucht meldet sich mit einer tollen EP, die bereits im Vorverkauf bei Amazon auf Platz Eins in den Kategorien Gothic Rock und Industrial geklettert ist. Das Quartett bietet nicht nur zugespitzt auf Genre gute Musik, sondern präsentiert eine Vielfalt, die ganz viel Lust auf mehr macht!

Anspieltipp: Unzucht


Unzucht – Deine Zeit läuft ab (EP)
VÖ: 20.04.12
Label: No Cut
01 – Deine Zeit Läuft Ab
02 – Fleisch
03 – Laio
04 – Unzucht
05 – Deine Zeit Läuft Ab (St. Pauli Sinfoniker Remix by Lord of the Lost)
06 – Fleisch (Körper-Mix by Funker Vogt)

CD-Review: Dystrance – Mindcontrol Vol.1 (VÖ: 28.04.12)

Gelungene EP auf leisen Sohlen

Dystrance ist das Soloprojekt von Dennis K., dem Sänger von FragileChild. Als reines Studioprojekt probiert der leidenschaftliche Musiker hierbei eine vollkommen andere Richtung aus und spielt gerne mit den breitgefächerten Möglichkeiten des elektronischen Sounds.
„Mindcontrol“ ist die erste EP, die in diesen Tagen erscheinen wird. Neun Tracks beweisen die Vielseitigkeit und Kreativität von Dennis. Die Hörer erwartet ein gelungenes Werk auf dem Future-Trance-Pop-Bereich.
Leise beginnt es, als würden nur zwei Saiten einer Gitarre gezupft. Der erste Song verwundert, hat man doch etwas ganz anderes erwartet, mehr Härte, mehr Sound, mehr von allem. Doch bald schon stellt sich ein entspanntes Gefühl ein. Es ist ein Stück zum Abschalten, zum Runterkommen, um sich ganz auf das Folgende einzulassen.
Für „Deep And Beyond“ konnte Dennis seinen Freund und FragileChild-Kollegen Mex gewinnen, der ruhige Gitarrenklänge beisteuert. Auch hier steht wieder der meditative Aspekt im Vordergrund, was gar nicht schadet.
„Le Coeur De La Mar“ kennt man bereits. Der Song wurde im vergangenen Herbst veröffentlicht und bot damals einen ersten Einblick auf die Vorbereitungen für die EP und das im Sommer erscheinende Album „Euphoria“.
Es geht ebenso ruhig weiter mit dem vierten Titel „Akathisia“. Die anfängliche Verwunderung darüber weicht Gefallen. Für Liebhaber des elektronischen Sounds, aber ohne Einschläge von Techno, was dieser Musikrichtung oftmals – und teilweise zu Unrecht – vorgeworfen wird.
Schneller ist nur „Mindcontrol“. Fast schon schrill wirkt die Melodie hier, aber sie zieht mit und rundet die EP gekonnt ab.
Alles in allem eine ruhige Platte, zum Entspannen, zum Verschnaufen, bevor es dann mit härteren Klängen weitergehen kann. Deutlich sind die Vielfalt zu spüren und der Spaß, den Dennis K. an der musikalischen Arbeit hat. Er probiert sich aus, versucht, immer Neues zu produzieren und vermittelt das gekonnt.

Anspieltipp: Mindcontrol


Dystrance – Mindcontrol Vol. 1 (EP)
VÖ: 28.04.12
Label: Schönklang
Tracklist:
01 – The Realms Of Luna
02 – Deep And Beyond (Jazz House Dub)
03 – Le Coeur De La Mar
04 – Akathisia
05 – Night Of Broken Glas
06 – Beneath You
07 – Mindcontrol
08 – The Realms Of Luna (Short Eclipsed)
09 – Mindcontrol (Timeline Mixshow Edition)

Interview mit Mundtot

Mundtot ist eine aufstrebende Münchner Band, die viel zu sagen hat. Sehr kritisch setzen sich die vier jungen Männer mit Politik und Gesellschaft auseinander und wollen zum Nach- und Umdenken anregen. Am 20.04.12 erscheint ihr Debütalbum „Spätsommer“, das man mit Spannung erwarten darf. Bassist und Sänger Tino hat sich die Zeit für ein Interview genommen. 


Ambitionierte Band aus München: Mundtot
Quelle: Mundtot

Kyra Cade: Wer sind die vier Männer, die hinter Mundtot stecken?
Tino: Das sind Cesco, zuständig für die elektronischen Klänge, Flo am Schlagzeug, Davo an der Gitarre und meine Wenigkeit, Tino, am Bass und Gesang.

K. C.: Ihr habt euch 2009 als Elektroprojekt zusammengefunden, seid dann aber klassisch mit Gitarre, Bass und Drums aufgetreten. Warum war euch dieser Gegenpol zu reinem Synthiesound wichtig?
Tino: Auch dem wärmsten Analog-Synthesizer geht dieser organische Klang echter Saiteninstrumente, bzw. echter Drums ab. Zudem ist das klassische Rock-Line-Up audiovisuell einfach eine komplett andere Liveerfahrung. Egal wie bescheiden die PA ist, ein echtes Schlagzeug knallt, solang der Drummer reinhaut und eine E-Gitarre kracht einfach nochmal ganz anders als ein Sequencer.

K. C.: Warum nennt sich eine Band, die doch so viel zu sagen hat, „Mundtot“?
Tino: Der Name ist eben in unserer heutigen Zeit Programm. Das erschien passend.

K. C.: Wie viel Wut und Frustration stecken in euren Songs?
Tino: Frustration klingt immer nach Kapitulation. Mit Gejammer soll das jedoch nichts zu tun haben. Es ist uns jedoch auf jeden Fall sehr wichtig, ehrlich zu sein. Es gibt wohl nichts Schlimmeres als gespielte Emotionen.

Mit Leib und Seele hinter der Musik stehen

K. C.: Worauf möchtet ihr die Menschen da draußen aufmerksam machen?
Tino: Ein Handeln ohne Ziel ist ein sinnloses Handeln. Welchen Zielen wollen wir folgen? Gibt es etwas, wofür es sich zu handeln lohnt, oder bleibt am Ende nur die triste Gleichung: Work – Buy – Consume – Die? Das muss jede/-r für sich entscheiden.

K. C.: Was macht Mundtot aus?
Tino: Ein Zuschauer kam nach unserem letzten Auftritt zu mir an den Merchandisestand und sagte mir, dass wir ihm an diesem Abend am besten gefallen hätten. Auf meine Frage, wieso das so sei, antwortete er, dass es bei uns einfach nicht so scheint, als würden wir vier nur eine Rolle auf einer Theaterbühne spielen, sondern wirklich mit Leib und Seele hinter unserer Musik stehen.
Das fand ich ein sehr schönes Kompliment, weil es das ausdrückt, wie wir vier uns selbst sehen.

K. C.: Welche Künstler haben euch am meisten geprägt?
Tino: Das ist schwierig zu sagen, weil wir sehr verschiedene Einflüsse haben. Flo hört zum Beispiel überwiegend Metal und Funk, aber auch elektronischere Bands wie Project Pitchfork. Davo hingegen hört sehr viel Rock a la Pink Floyd, aber auch Punkbands und ist ein großer Rammsteinfan. Cesco mag es gern hart und laut (Industrialrock a la Marilyn Manson), aber auch ganz konträr dazu Klassik. Und ich höre sehr viel elektronische Musik (DnB, Minimal, Dubstep), aber auch gitarrenlastigeres, was dann von Killing Joke bis Slipknot reichen kann.

K. C.: 2010 war ein tolles Jahr für euch: Support für Mono Inc. und beim Regensburger Gothic Treffen u.a. mit Clan of Xymox und Combichrist auf der Bühne. Was war für euch das Highlight?
Tino: Ganz klar der Support für Mono Inc. München gilt ja eher als schwieriges Publikum, vor allem für Newcomer. Das Publikum an diesem Abend war aber einfach nur gut. Die Leute waren offen für neue Musik und sofort dabei, wir hatten unglaublichen Spaß auf der Bühne.

Headliner, Debütalbum und neuer Musikclip

K. C.: Dieses Jahr seid ihr sogar Headliner beim RGT. Macht das stolz? Erwacht da das „Wir haben alles richtig gemacht“-Gefühl?
Tino: Stolz macht es auf jeden Fall. Es freut uns unheimlich, dass wir dieses Jahr Headliner auf diesem schönen Festival sein dürfen.

K. C.: Am 20.04. bringt ihr euer Album „Spätsommer“ raus. Was erwartet uns?
Tino: Ein Album, in dem wir in elf Songs versucht haben, mit Hilfe elektronischer Sounds, Rockgitarren und deutschen Texten, unsere Stimmung in den letzten drei Jahren musikalisch einzufangen.

K. C.: Derzeit arbeitet ihr auch an eurem zweiten Musikclip. Der erste zum Song „Virus Mensch“ ist recht düster, stellenweise an Szenen aus „The Ring“ erinnernd. Spielt ihr gerne mit Abscheu, Ekel, Horror?
Tino: Die Assoziationen zu Filmen wie „The Ring“ waren eher Zufall und haben sich erst im Schnitt so ergeben. Wir haben einfach versucht den Text bestmöglich visuell umzusetzen. Bei diesem Song hat es sich einfach angeboten, mit düsteren Elementen zu spielen.

K. C.: Könnt ihr schon etwas über das neue Video verraten?
Tino: Nur so viel: Wie man auf Facebook schon sehen kann, wird es ein sehr schönes, altes, amerikanisches Musclecar enthalten.

K. C.: Könnt ihr schon sagen, wann der neue Clip zu sehen sein wird?
Tino: Wir planen den Release diesen Sommer.

„Schluss mit den Lügen!“

K. C: Ihr kommt aus München. Derzeit kann man aufFacebook abstimmen, wen man als Goth-Rock-Newcomer auf dem Dark Munich Festival 2013 sehen möchte. Wäre es etwas Besonderes für euch, auf diesem Festival in der Heimat aufzutreten?
Tino: Wir finden es sehr schön, dass es nun auch im Süden immer mehr Festivals für die Alternative- / Gothicszene gibt. Dieses Jahr fand das DMF ja zum ersten Mal statt und es sah schon sehr vielversprechend aus. Daher würden wir uns natürlich sehr freuen, 2013 dort zu spielen, gerade weil es unsere Heimatstadt ist.

K. C.: Mit wem würdet ihr gerne mal zusammenarbeiten?
Tino: Der absolute Traum wäre ein Album produziert von Trent Reznor. Dieser Mann ist pure Kreativität.

K. C.: Wenn ihr drei Dinge verändern könntet, welche wären das?
Tino: Wir würden nur eine Sache ändern: Schluss mit den Lügen, die uns die Medien jeden Tag mundgerecht servieren!

K. C.: Pläne für die Zukunft von Mundtot?
Tino: Weitere Songs veröffentlichen, noch mehr Auftritte und noch mehr Menschen erreichen zu dürfen.

K. C.: Ein paar Worte zum Schluss?
Tino: Danke für das Interview, ich finde es sehr schön und wichtig, dass man sich gerade in Subkulturen gegenseitig unterstützt.

K. C.: Vielen Dank für das Interview!

Interview mit Elandor

Eine junge Band aus Frankfurt am Main veröffentlicht Anfang Mai ein neues Album. Was als Solo-Projekt begann ist seit 2011 ein Trio und hat noch Großes vor. Die Newcomer Elandorlieben und leben Musik. Derzeit kann man für sie auf Facebook abstimmen: Es geht um die Teilnahme am DMF 2013. Bis dahin aber wird das Album „Dark Asylum“ veröffentlicht und es warten noch einige Auftritte auf die drei. Sie haben sich die Zeit für ein Interview mit uns genommen.


Elandor – Gothic-Rock aus Frankfurt/Main
Quelle: Elandor

Kyra Cade: Wer sind Elandor?
Elandor: Elandor sind eine dreiköpfige Alternative-Gothic-Rock-Band aus dem Raum Frankfurt am Main. Markus Kühnel, der Sänger der Band, legte den Grundstein und veröffentlichte in Allein-Regie die beiden ersten Alben „Kiss of Doom“ und „Symphonie of Twilight“ bereits unter dem Namen Elandor. Erst im Januar 2011 stießen Gitarrist Daniel Hawranke und Drummer Jan Ulzhöfer dazu und komplettierten das Trio.

K. C.: Ihr macht Gothic. Eine bewusste Entscheidung, oder hat sich das ergeben, beispielsweise weil ihr selbst gerne diese Musik hört?
E: Als Markus das Projekt Elandor startete war es definitiv eine bewusste Entscheidung für den Gothic-Rock gewesen. Einerseits waren hier natürlich die persönlichen Vorlieben in Sachen Musik entscheidend, andererseits war es Markus seinerzeit auch wichtig gewesen, Musik mit Charakter zu machen. Dadurch, dass diese Musik womöglich nicht unbedingt die breite Masse anspricht, ist dieses Kriterium definitiv gegeben. Es ist und bleibt eine Szene-Musik.
Zudem spielten die musikalischen Veranlagungen von Markus bei der Findung eines Genres ebenfalls eine Rolle. Durch seine tiefe und klare, beinahe schon „Tenor-artige“ Singstimme fielen ihm die gothic-typischen tiefen Gesangspassagen leicht, ohne aber in der höheren Singstimme zu eingeschränkt zu sein. Die Entscheidung für ein Gothic-Rock-Projekt fiel dann letztendlich nicht mehr allzu schwer.
Zur Bandgründung im Januar 2011 hat sich der Charakter der Musik nochmals verändert, ohne aber seine Wurzeln zu vergessen. Trotz dem Schritt zur Band blieb man also dem Gothic-Rock treu.

K. C.: Was ist das Besondere an Elandor?
E: Unsere größte Besonderheit liegt wohl darin, dass wir versuchen, melodische und technische Synthesizer mit handgemachter Musik zu paaren. Man kann unsere Musik im Prinzip stets in zwei Schichten aufteilen: Auf der einen Seite haben wir die technischen, teils harten, teils melancholischen Synthesizer, welche hauptsächlich am Computer entstehen und sich auch dort erst richtig entfalten können, auf der anderen Seite haben wir ehrliche, pure und handgemachte Musik in Form eines Drumsets, einer Gitarre und einer Stimme. Diese beiden Ebenen versuchen wir mit unseren Möglichkeiten und unserem Können verschmelzen zu lassen, damit sie ein neues, komplexes Gebilde schaffen.

Von ASP bis Phil Collins

K. C.: Welche Künstler / Bands haben euch beeinflusst?
E: Als Musiker kennt und hört man natürlich auch sehr viel Musik anderer Bands. Hierbei sind natürlich in erster Linie unsere musikalischen Vorbilder im Bereich Gothic zu nennen, beispielsweise ASP, Fields of the Nephilim, Him und The 69 Eyes. Aber unsere Inspirationsquellen erstrecken sich auch noch über die Grenzen des Gothic hinaus: Dazu zählen unter anderem Killswitch Engage, In Flames und Poets of the Fall, aber auch durchaus ältere Musiker wie Metallica, Nirvana, Simply Red und Phil Collins.

K. C.: Elandor war etwa zwei Jahre lang ein Solo-Projekt. Wie kam es zur Bandgründung?
E: Zunächst begann Markus mit dem Covern verschiedener Bands aus dem Bereich Gothic. Um sich selbst musikalisch weiterzuentwickeln löste sich Markus von den Coversongs und begann 2009 mit den Arbeiten an dem ersten Album „Kiss of Doom“, welches er auch 2010 privat veröffentlichte. Motiviert von den positiven Reaktionen in seinem persönlichen Umfeld machte Markus weiter mit den Aufnahmen zum zweiten Album „Symphonie of Twilight“. Diese Arbeiten überschnitten sich mit der Bandgründung im Januar 2011. Markus lernte Daniel und Jan auf einem gemeinsamen Auftritt in ihrer Heimatstadt kennen. Man sprach, machte Musik zusammen und fasste letztendlich den Entschluss, zusammen dass Projekt weiterzuführen.

K. C.: Was bedeutet „Elandor“?
E: Der Name Elandor an sich hat keine spezielle Bedeutung. Eine Freundin der Band schrieb einst eine Geschichte, in der ein Rabe Elandor genannt wurde. Auf Grund des passenden Zusammenhangs mit der Musik entschied man sich für den Namen.

K. C.: Am 04.05.2012 wird euer Album „Dark Asylum“ veröffentlicht. Was erwartet uns?
E: Das neue Album ist komplett von der gesamten Band geschrieben und komponiert. Dadurch, dass Markus vorher viel mit Samples gearbeitet hat, klang das Endprodukt zwar immer gut, aber man merkte, dass es mit dem Computer gemacht wurde. Diese Komponente fällt nun komplett weg, da sowohl Drums als auch die Gitarre manuell im Studio eingespielt wurden. Dies hat zur Folge, dass die Musik nun wesentlich weniger mechanisch klingt als vorher. Zudem, da man nun nicht mehr auf Samples angewiesen ist, ist der Band komplette musikalische Freiheit gegeben. Im Zuge dessen erwartet die Hörer das wohl schnellste, härteste, aber auch abwechslungsreichste Album, was Elandor je produziert haben. Ihr dürft also gespannt sein.


Quelle: Elandor

K. C.: Wer oder was inspiriert euch zu euren Songs?
E: Wir verarbeiten diverse Einflüsse in unserer Musik. Dabei kommen die Inspirationen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Große Inspirationen stellen beispielsweise Probleme in Beziehungen, mit Freunden dar, aber auch größer gefasste Bereiche, wie zum Beispiel auch gesellschaftliche Probleme. Weitere Inspirationsquellen sind aber auch Filme, Bücher, Spiele oder Geschichten. Wir sind immer offen für neue Ideen und gehen offenen Auges durch die Welt.

K. C.: Was ist Musik für euch?
E: Musik ist für uns kein Hobby, Musik ist für uns unser Leben. Unser ständiger Begleiter in allen Lebenslagen, egal ob positiv oder negativ. Musik ist das, was uns alle verbindet.

K. C.: Mit wem würdet ihr gerne mal zusammenarbeiten – und warum?
E: Alleine über unser Label Echozone haben wir natürlich schon gute Kontakte zu anderen Bands, wie beispielsweise Traumtänzer, Leichenwetter, Mundtot und Mystigma. Aber natürlich hat man auch noch persönlich so seine Favoriten, mit wem man ganz gerne mal zusammenarbeiten würde, so unter anderem ASP, Mono Inc., Evanescence, Nightwish, In Flames, Ville Valo von Him, Hannibal, Lahannya, Eisbrecher und auch Rammstein. Alle diese Bands stehen da aus einem Grund: Weil alle grandiose Musiker sind und es eine Ehre für uns wäre, mit diesen Bands zusammenspielen zu dürfen. Auch wenn diese Bands wohl eher allesamt unwahrscheinlich sind. Aber man wird ja noch träumen dürfen.

K. C.: Wo würdet ihre gerne mal auftreten?
E: Hier verhält es sich ähnlich wie bei den Wunschbands, geträumt wird viel. Aber zu einem Auftritt beim Amphi Festival, M’era Luna, Rockharz, Deichbrand, Rock am Ring / Rock im Park, Sonisphere oder Nova Rock würden wir definitiv nicht nein sagen.

K. C
.: Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?
E: Wir hoffen natürlich auf einen erfolgreichen Release unserer neuen Platte „Dark Asylum“ am 04.05.2012 und dann werden wir schauen, was die Zeit so bringt. Wir freuen uns auf jeden Fall auf alle kommenden Aufgaben, die auf uns warten. Fest steht, dass wir nicht nur regional im Rhein-Main-Gebiet, sondern auch überregional in ganz Deutschland unterwegs sein werden. Haltet also die Augen offen und schaut regelmäßig unter der Rubrik Live auf unserer Website www.elandor-band.com vorbei. Da seid ihr immer up to date.

K. C.: Ein paar Worte zum Abschluss?
E: Wir bedanken uns natürlich ganz herzlich bei allen, die uns auf unserem Weg durch die Musikszene begleiten, allen voran Ulf Müller und Jörg Tochtenhagen, Torsten Geyer, Tim Aßmann und all unseren Freunden, die uns hierbei unterstützen. Vielen Dank nochmals dafür.

K. C.: Vielen Dank für das Interview!
E: Wir bedanken uns ebenfalls.

Albrecht Dürer

Albrecht Dürer, Nürnberg.bayern-online.de

Albrecht Dürer, Nürnberg.bayern-online.de

Albrecht Dürer ist ein deutscher Künstler, der zur Zeit der Renaissance lebte und wirkte. Er ist mir schon so manches Mal in der Alten Pinakothek und in Zeitschriften begegnet. Angeregt und unterstützt durch das Buch „Albrecht Dürer – Genie zwischen Mittelalter und Neuzeit“ von Anna Schiener und durch die neuesten Eindrücke aus meinem Besuch in der Alten Pinakothek, versuche ich hier einen Blick auf sein Leben zu werfen: Weiterlesen