Mit Chord of Souls versucht Sänger und Gitarrist Jens Erkelenz, eine mystische Atmosphäre zu schaffen. Angehaucht mit Gothic und Wave-Elementen spielen die Gitarren melodisch-melancholische, aber stets rohe Passagen, die mal meditativ, mal aufrüttelnd klingen. Weiterlesen
Seit 15 Jahren besteht die Letzte Instanz. In dieser Zeit sind zahlreiche Alben erschienen, Mitglieder kamen und gingen. Zum Jubiläum haben sie sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein Exclusivkonzert mit speziellen Gästen. Dabei sein werden Eric Fish & Frau Schmitt (Subway to Sally), Ally Storch (u.a. Ally the Fiddle, Haggard & ASP), Felix Räuber (Polarkreis 18), Ria (Eisblume), In Legend und eine der Gewinner-Bands des Sound of Dresden 2013: The Smokkings
Die große Show findet am 19.10.2013 im Eventwerk in Dresden statt.
Wer dabei sein will, ordert die Karten bei Extratix.de Weiterlesen
Sie scheinen nicht müde zu werden! Mono Inc. planen auch für dieses Jahr wieder eine Tour durch Deutschland und das mit neuem Album! Lassen wir uns überraschen, was für Reserven sie noch an den Tag legen können und was die Kreativität in so kurzer Zeit hervorbringt. Termine könnt ihr euch im Kalender jedenfalls schon mal vormerken! Weiterlesen
Lex von Megaherz hat zusammen mit zwei Kollegen ein neues Projekt ins Leben gerufen. Cross Notes nennt es sich und baut hauptsächlich auf akustischen Sound. Drei Stimmen, eine Gitarre spielen sich durch das gesamte musikalische, rockige Repertoire der letzten 40 Jahre. Doors, Iron Maiden, Kiss und Nirvana hatten große Hits, die jetzt neu und vielleicht auch ein bisschen anders präsentiert werden.
Spielen wird diese Combo nur in kleinen Lokalitäten, damit eine familiäre und entspannte Atmosphäre garantiert bleibt.
Cross Notes sind:
Lex – Gesang
Yvonne – Gesang
M.A.KI – Gesang und Gitarre
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Irreale Freakshow
Marieluise Fleißer: Fegefeuer in Ingolstadt
Münchner Kammerspiele
Wie kann man am Ende eines an Befremdlichkeiten ohnehin nicht armen Theaterabends ein Publikum noch einmal richtig unruhig werden lassen und Teile davon aus dem Saal treiben? Durch schiere Wiederholung: „Blut Christi tränke mich, Wasser der Seite Christi, reinige mich, Leiden Christi, stärke mich …“, dieses Anima Christi genannte und im Stücktext nicht vorkommende erzkatholische Gebet aus dem 14. Jahrhundert wird zum Schluss von allen Akteuren im Chor deklamiert – nicht einmal, nicht zweimal, sondern ein gutes dutzendmal in immer schriller werdender Tonlage. Religiöse Ekstase, die dem Zuschauer gehörig auf die Nerven geht, und eine vielleicht etwas zu offensichtlich kalkulierte Reizung des Geduldsfadens.
In ihrem 1924 entstandenen Erstlingswerk Fegefeuer in Ingolstadt behandelt Marieluise Fleißer die Konflikte innerhalb einer im konservativen katholischen Kleinstadtmilieu aufwachsenden Gruppe Jugendlicher und verarbeitete damit auch eigene Erfahrungen. Fleißer, die von Brecht gefördert wurde und zu recht als frühe Vorläuferin von Autoren wie Sperr, Faßbinder oder Kroetz gelten darf, nannte es selber ein Stück über „das Rudelgesetz und über die Ausgestoßenen“. In einer Sprache, die eine seltsame Mischung aus bayerischer Volkstümlichkeit und extremer Künstlichkeit ist, schildert sie die Geschichte der ungewollt schwangeren Olga, die von ihrem Freund sitzengelassen wurde und um die sich nun der von allen verachtete, weil ungepflegte und fanatisch religiöse Roelle bemüht, der sich selbst für einen Erlöser hält. Weiterlesen
„10 minutes later we’ve finished the song!“
Zu Beginn fühle ich mich noch absolut „zu jung für den Scheiß“, und obwohl ich die alten Hits kenne, bin ich skeptisch. Schnell merke ich: Bei den ganzen Jungspunden auf den Bühnen traue ich älteren Leuten keine Power mehr zu. Aber dieser Abend soll mich eines Besseren belehren. Weiterlesen
Wenn Seelen in der Kälte verenden

Vom Seelensterben ist eigentlich keine CD. Es ist eher ein Gedichtzyklus, den jemand mit symphonischem Black Metal unterlegt und mit einem grandiosen Artwork bebildert hat.
Aber der Reihe nach: Totengeflüster sind eine noch relativ junge Band, 2007 von Totleben gegründet, die jetzt ihren Erstling komplett in Eigenregie auf den Markt geworfen haben. Musik, Lyrics, Artwork – alles handgemacht, und man merkt schnell, dass hier absolute Profis am Werk sind (insbesondere, was das beeindruckende Artwork betrifft).
Den Hörer erwartet eine Dreiviertelstunde lang kalter, sehr melodischer Black Metal. Und wenn ich eingangs „symphonisch“ sagte, dann meinte ich das auch so: Die Instrumentation kann sich hören lassen, Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Agathodaimon oder auch Imperium Dekadenz hätten es nicht besser machen können.
Das Kupferherz

Landsberg, eine Insel mitten im Nirgendwo, eine schwebende Scholle. Wir sehen, wie Landsberg im Licht einer warmen Sonne seinen Schatten wirft. Dann nähern wir uns, zuerst dem Königreich Januskoogen, das an der westlichen Seite der Scholle gelegen ist. Weiter auf die Stadt Schierling und das Stadtviertel Brombach. Und dort sehen wir ein Dach, bestückt mit einer seltsamen Gerätschaft. Davor steht ein Mann und kontrolliert Anzeigen. Wir erfahren auch seinen Namen: Heinrich Lerchenwald. Er klettert wieder vom Dach herunter, scheint seine Arbeit beendet zu haben und zumindest einigermaßen zufrieden zu sein. Er füttert seine Fische, alles ist ruhig…
Bis plötzlich seine Tür zersplittert und ein Trupp Soldaten in Rüstung und mit Gesichtsmasken seine Wohnung stürmt. Sie überwältigen den schlanken Mann fast sofort. Es gibt nur eine Frage, die sie interessiert:




