Im Jahr 2024 machte Faith in Agony von sich reden, indem sie das Finale von drei großen Wettbewerben erreichte: HellFest // The Voice of Hell, Musilac und Guitare en Scène. Auf der Bühne begeisterten sie das Publikum bei Veranstaltungen wie Bridge to Hell, La Belle Électrique, Cabaret Frappé und Destroy Fest. Sie standen bereits mit namhaften Bands wie Ultra Vomit, Infected Rain, Akiavel, Bukowski … auf der Bühne.
Die Band veröffentlichte 2016 und 2017 zwei EPs, gefolgt von ihrem Debütalbum Drowned & Exalted und sechs Musikvideos im Jahr 2021. Im Jahr 2025 veröffentlichte sie zwei Singles, „Fakir” und „Red Pills”, zusammen mit den dazugehörigen Musikvideos. Am 24. Oktober 2025 erschien ihr zweites Album Insight. Weiterlesen
Beiträge
Gefahrengutrock
Und weiter geht’s für Schwarzes Bayern auf dem Free & Easy – im äußerst vielfältigen Programm ist jedes Jahr auch mindestens ein Abend mit Bands aus den Genres Psychedelic/Heavy/Seventies/Stoner vertreten, und auf diesen Abend freue ich mich immer ganz besonders (letztes Jahr waren zum Beispiel The Obsessed da, zusammen mit Siena Root, El Perro und Grand Massive). Vor allem, wenn die wunderbaren Wucan aus Dresden dafür angesagt sind, seit Jahren geliebte Stammgäste im Münchner Backstage (das erste Mal 2016 beim Under the Black Moon II) und live immer wieder ein Erlebnis. Die Opener Lenny Bruce & The Juniors sowie The Delayed sind mir beide noch unbekannt, und ich bin gespannt, was mich erwartet. Also, auf durch den Regen ins Backstage. Weiterlesen

Diese Woche wollen wir euch Future Palace vorstellen, die sich 2018 gründeten. Sie touren derzeit mit Electric Callboy durch die Lande. Obwohl sie ziemlich bussy sind, haben sie unsere Fragen beantwortet.
Eine Gothic-Achterbahn
Bei 1919 muß ich etwas weiter ausholen, denn die Band wird schon 1980 von Gitarrist Mark Tighe und Sänger Ian Tilleard im englischen Bradford gegründet. Schließlich stoßen Bassist Nick Hiles und Drummer Mick Reed noch dazu. Nach einer ersten Single 1982 wird die Band auch von John Peel eingeladen, doch die Band trennt sich 1983 nach Erscheinen des Debütalbums Machine. The Hives und Another Cinema sind die neu gründeten Splittergruppen der Mitglieder. Doch in der Gothic- und Batcave-Untergrund-Szene lebt die Musik von 1919 weiter.
Beim Gothic-Pogo-Festival in Leipzig feiert die Band 2015 ihr Live-Comeback mit dem neuem Sänger Rio Goldhammer. Ich war dabei, war aber wohl nicht richtig in Stimmung dafür und fand das Konzert irgendwie anstrengend, weshalb ich im Anschluss die neuen Alben Bloodline (2016) und Futurecide (2019) nicht verfolgt habe. Zwischenzeitlich sind nacheinander leider Mark Tighe, der ehemalige Bassist Steve Madden und auch der neue Bassist Karl Donner verstorben, doch Gründer Tighe wünschte sich, dass die Band bestehen bleibt. Den Posten übernimmt fortan Simon Archer, der auch bei The Fall, PJ Harvey und Red Lorry Yellow Lorry gespielt hat. Mick Reed hält den Drums nach wie vor die Treue, und Gitarrist Sam Evans ist das vierte aktuelle Mitglied. Mit Citizens of nowhere haben 1919 schließlich bereits im Juni das neue Album bei Manic Depression Records veröffentlicht. Weiterlesen
Der Soundtrack meiner Jugend
Die ungewöhnliche Schreibweise von [di:unruh] beruht auf der Lautschrift und liest sich „die Unruh“, was man entweder auf einen unruhigen Geist oder die Unruh einer Uhr beziehen kann. 2012 wurde die Band in Helsinki gegründet, wobei Sänger und Gitarrist Jan Ferres ursprünglich aus Flensburg kommt. Das lässt mich aufhorchen, weil ich ebenfalls dort aufgewachsen bin. Seine beiden Mitstreiter sind Vesa-Matti Pekkola am Bass und Antti Meriläinen am Schlagzeug. Nach einer 7″ und einer 10″ haben [di:unruh] nun ihre erste offizielle Langrille Misophonia u. a. bei Icy Cold Records veröffentlicht. Weiterlesen
Echter Rock stirbt nicht aus
Funny Love Painful veröffentlichten im Oktober 2019 nach drei vorangegangenen Alben und einer EP ihr Album No shadow without light. Die vierköpfige Band aus dem Raum Aukrug in Schleswig-Holstein spielt mit wechselnden Schlagzeugern seit Mitte der Neunziger zusammen, mit einer Unterbrechung von 2008 bis 2018, und können auf einige Live-Gigs zurückschauen. Mit der neuen Platte, die im heimischen Studio aufgenommen wurde, soll nochmal richtig Gas gegeben werden. Weiterlesen
Rhys Fulber – „Misery whip“
Nach Your dystopia my utopia (2018) hat Soundarchitekt Rhys Fulber (Frontline Assembly, Delerium) sein zweites Solo-Album Ostalgia (VÖ 9. September bei Sonic Groove) angekündigt. „Misery whip“ ist die erste Veröffentlichung daraus. Der Track ist wieder ein dunkles Meisterwerk rostiger und herausfordernder Industrialtechno-Rhythmen, die sich kraftvoll, unaufhaltsam und pulsierend den Weg in die Gehörgänge bahnen. Kopfhörer auf und die intensiven, hypnotischen Rhys Fulber – Klangwelten (laut) genießen! Wem das nicht reicht: am 19.09.19 spielen Rhys Fulber + Priest im Backstage München.
Pays Paix gründeten sich 2015. Laura Boullic (Texte, Vocals), Lucas Valero (Gitarre) und Pablo Valero (Drums) fanden sich in ihrer Heimatstadt Paris zusammen, um Texte und Musik auf ihre eigene Weise zu verbinden. Bald folgten erste Auftritte, seitdem ist die Band in ihrer Stadt und darüber hinaus live sehr aktiv. 2018 veröffentlichten sie einen selbstbetitelten Longplayer auf Soundcloud. Und noch dieses Jahr steht ein ganz neues Kapitel der Bandgeschichte an.
I wish to die
Die Band Joy/Disaster aus dem französischen Nancy existiert bereits seit 2005 und kann also auf eine lange Karriere zurückblicken. Die Band besteht aus Sänger und Gitarrist Nicolas Rohr, Simon Bonnafous als zweiter Gitarrist, Bassist Soupa Rundstadler und Nicolas Giraud am Schlagzeug. Nach ihrem tollen Auftritt beim letztjährigen WGT, bei dem sie das damalige aktuelle Album Resurrection (Link zur Review) vorgestellt hatten, freue ich mich auf das neue und achte Album Æternum, das mittlerweile erschienen ist. Weiterlesen
Can it even get worse than up to now
Wenn man im erweiterten Sinne Punk Rock macht, besteht immer die Gefahr, sich von der Energie mitreißen zu lassen und lauter und schneller als die anderen sein zu wollen, denn dadurch verliert eine Band oft an Originalität und klingt am Ende beliebig und austauschbar. Dass es auch anders geht beweisen die erst 2014 gegründeten The Electric Coast aus Wermelskirchen aus dem Bergischen Land mit ihrem Debütalbum Warming Quilt. Adam Glosniki an der Gitarre und Andreas Krug am Bass kennen sich schon länger von diversen Projekten her, Adam beispielsweise hat vorher auch bei Equal Silence und Madam gespielt. Mit Thorsten von Stein an den Drums ist das Trio komplett. Weiterlesen
