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Lang war es still auf dem Herrensitz Coppelius, doch das Leben wird weitergehen! Und nun wird es direkt konkret!
Krabat-Oper in Gelsenkirchen, Festivalsommer und Jubiläumstour 2023!

Opernfrühsommer! – Krabat im Musiktheater im Revier

Coppelius arbeiten eifrig daran, Ihre neue Oper Krabat in diesem Sommer endlich wirklich auf die Bühne zu bringen. Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen wird Coppelius wieder eine Bühne bieten, und wir sind guter Dinge, dass nun nach etwaigen Verschiebungen tatsächlich alles stattfinden kann:
5. Juni 2022 Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier (Premiere)
11. Juni 2022 Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier
12. Juni 2022 Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier
16. Juni 2022 Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier
17. Juni 2022 Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier Weiterlesen

CoppeliusDie edlen Herren bleiben gewohnt mysteriös, erlauben aber nun einen ersten Blick in ihr Kammerarchiv. Viele tiefe Schubladen werden nun weit geöffnet und laden den mutigen Abenteurer ein, sich an geheimen Akten zu ergötzen:

Das Repertoire reicht von Liedern der weltersten Steampunkoper Klein Zaches, genannt Zinnober, über TomWaits-Cover mit Rüdiger Frank bis zu Hits von zum Beispiel Motörhead und Iron Maiden – die natürlich ganz im einzigartigen Stil der Band mit Cello und Klarinette. Natürlich wird es auch neue Eigenkompositionen der Band zu entdecken geben, und auch Songs der erst 2020 Premiere feiernden zweiten coppelianischen Oper Krabat. Fans der ersten Stunde wie auch Novizen werden sich die umfassenden Neuarrangements früher EPs der Band mit Genuss zu Ohr führen – auch diese Akten haben keineswegs Staub angesetzt … Weiterlesen

Ob sie Iron Maiden covern oder ihre eigenen Kompositionen auf die Bühne bringen – der einzigartige Sound von Coppelius bereichert seit Jahren die Bühnen und zieht Metalfans, Mittelalterszene, Steampunk- und Gothicliebhaber gleichermaßen in den Bann. Ihr „Kammerchore“, Metal vom feinsten dargeboten mit Cello und Klarinette, stilecht mit Frack und Zylinder, macht die Band seit langem unverwechselbar. Nach einem Jahr der „Bühnenabstinenz“ sind sie nun zurück – nicht nur auf den Festivalbühnen des Landes, sondern auch auf der Opernbühne!

Coppelius Steampunkoper

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Bühnenabstinenzankündigungskonzertreisenexzerpt

Konzertabstinenz? Das klingt gar tragisch für die hochgradig abhängige Fanatikerschaft der altehrwürdigen Herren von Coppelius. Immerhin, seit 213 Jahren versuchen die Musiker den guten Ton in die Stuben zurückzubringen. Vorerst erklären sie diese Mission als gescheitert und werden sich daher für eine Weile von den Bühnen dieser Welt zurückziehen. Dies ist also die vorerst letzte Chance, einem ihrer fulminanten Konzerte beiwohnen zu dürfen. Der eingefleischte Fanatiker hat sich lange vor der Zeit in die Schlange der Wartenden eingereiht. Der Nachzügler gibt es nicht besonders viele, wenn es doch auch noch einige Karten an der Abendkasse gegeben hätte. Eine Mischung aus Steampunk und Zeitreise präsentieren die wartenden Gäste mit ihrem teils skurril anmutendem Kleidungsstil. Sie hat sich viel Mühe gegeben, diese Fanatikerschaft, um den Herren Coppelius einen würdigen Opernabend zu bereiten. Weiterlesen

Sonne, Rocker und Mittelalterfans auf der Burg in Abenberg

Ich kam bereits am Donnerstag, dem 23.06.2016, im 5000-Seelen-Städtchen Abenberg, Landkreis Roth im Frankenland, zur absoluten Mittagshitze an. Das Zeltaufstellen trieb einem den Schweiß auf die Stirn, jeder Handgriff schien zu viel. Der erste von zwei Zeltplätzen war schon sehr gut besucht, der Zeltplatz für später kommende Besucher bereits großzügig abgesteckt. Ich erfuhr, dass die ersten Festivalteilnehmer schon am Mittwoch angereist waren, um sich den ultimativen Platz zu sichern. Die Zeit konnte man sich mit Flunkyball-Spielen, Schlafen in der Sonne oder einem Bad im Zuber vertreiben. Die Zuber fand man auf dem oberen Zeltplatz und wurden trotz der Wärme rege genutzt. Im warmen Wasser konnte man mit bis zu zehn Personen in einem Fass sitzen. Entweder ging man mit seinen Mitcampern oder lernte einfach neue Leute im Zuber kennen. Badeklamotten waren übrigens auch erlaubt. Wer sich trotz Hitze aufraffte, hatte die Möglichkeit zur Burg zu laufen, da der Mittelaltermarkt schon geöffnet war. Gemütlich schlendernd konnte man  zu mittelalterlicher Marktmusik die Waren bestaunen.

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Bands der Woche

 

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Klangstabil und Psyche spielen unter anderem oder auch nur Synthpop. Schaut euch einmal an, was die Herren in unserem Fragebogen so von sich geben, bevor sie Ende April zum Dark Munich Festival nach München kommen. Lesenswert sind sicherlich auch unsere Informationen zum Festival und zu den bereits hier erschienen Interviews der DMF-Bands.

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Musik

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Luftschiffe, Sternenstaub und andere Kuriositäten

Coppelius waren wieder fleißig, und seit 30.01.15 steht der neue Silberling Hertzmaschine de(2015) Coppelius "Hertzmaschine"r werten Herren in den Plattenläden eures Vertrauens.

Den Anfang macht „Tragisches Ende eines Luftpiraten“, eine A-cappella-Version, die einen mit in die Lüfte nimmt. Dieser Luftschiffpirat ist von einer ganz besonderen Art. Danach folgt das sehr rockig klingende Intro von „Der Luftschiffharpunist“. Die rauchige Stimme Comte Caspars passt hervorragend zum Song, leider scheint diese ab und zu ein wenig im Zusammenspiel mit Cello und Kontrabass unterzugehen. „Moor“ hingegen beginnt sehr beschwingt und hat eine punkige Note. Dieses Musikstück handelt davon, dass eine werte Dame im Morast eingesunken ist und ihr Hilfe geleistet wird.Nach etwas Punk folgt „Harmonie“, hier ist der Name Programm. Langsam und leise schraubt sich der Song ab der Hälfte des Titels mit einer atemberaubende Schnelligkeit in neue musikalische Höhen.

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Es ist eine seltsame Mischung, wenn man die beiden Musiker in ihrer „natürlichen Umgebung“ kennt – dennoch überrascht es kaum, dass sie sich musikalisch zusammengetan haben: Le Comte Caspar vom selbsternannten Kammercore-Sextett Coppelius und Chris „The Lord“ Harms, Fronter der Hamburger Lord of the Lost, standen gemeinsam im Studio. Mit dem Nebenprojekt Harms & Kapelle will Harms musikalisch einen anderen Weg einschlagen und hat ein paar Freunde um sich geschart, um auf Deutsch durchzustarten. Das Debütalbum Meilenstein wird in den nächsten Wochen final eingesungen und sollte eigentlich noch in diesem Jahr in den Läden stehen – vielleicht wird es ja ein Weihnachtsgeschenk. Unter den 14 Songs ist auch die Coverversion von Reinhard Meys „Narrenschiff“. Hierfür hat Harms den werten Klarinettenvirtuosen le Comte Caspar ins Boot geholt. Wie das klingt, wird man hoffentlich in absehbarer Zeit hören können.

Chris Harms ist derzeit mit Lord of the Lost auf Tour, supportet werden die Fünf von Lost Area. Coppelius hingegen geben sich derzeit recht ruhig und bereiten sich wohl auf die traditionelle Jahresendtour im Dezember vor.

Die Piraten sind zurück

2005 beginnen die Abenteuer der Freibeuter namens Vroudenspil. Die Band aus München verschreibt sich sofort der vroudenspilmittelalterlichen Musik und mischt dieser den frischen Atem der Piraterie bei. Durch verschiedene Einflüsse und viel Kreativität prägen sie ihren eigenen Stil und ein ganz eigenes Genre: den Freibeuter-Folk. 2007 wird die erste Demo-CD Flibustier veröffentlicht, zahlreiche Auftritte und noch einige Tonträger folgen.
Nun haben die glorreichen Sieben wieder zugeschlagen und präsentieren ihr brandneues Album Pulverdampf. Weiterlesen

Schuster, bleib bei deinen Leisten

coppelius_extrablattEs ist das vierte Album, das die Berliner veröffentlichen, aber ob sie damit an das Vergangene anknüpfen können, soll später beantwortet werden.
Wer die etwas seltsam anmutende Gruppe Coppelius verfolgt hat, der weiß, dass die Herren eher zurückhaltend sind und sich auch im Umgang mit den Fans außerhalb der Tour schwer tun. Zwar gibt es hin und wieder beliebte Plauderstunden, also Chats mit einem oder mehreren der Musiker, aber es bleiben Ausnahmen. Seit einiger Zeit kann man jedoch eine Wendung beobachten. Bereits 2011 begann die Formation durch Wettbewerbe das Publikum bei Laune zu halten und anzuziehen. Mittlerweile werden vor dem Release mehrere Songs veröffentlicht, ein Videowettbewerb zum neuen Stück „Reichtum“ war ausgerufen und es werden auf Facebook plötzlich Artikel und Fotos geteilt. Eine positive Wendung, sagen die einen; sehr verwunderlich finden es jedoch andere, die eher irritiert sind, woher die plötzliche Fanatikernähe rührt.
Der neue Silberling markiert nur weiter den Wandel der Band. Haben Coppelius einen neuen Weg beschritten, um … ja, um was zu erreichen? Mehr Weltruhm? Möglich wäre es, ob es gut ist, ist eine andere Frage. Weiterlesen