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CD: Anathema – The Optimist (Vö. 09.06.)

Vom Optimismus weit entfernt

cAnathema, das sind 28 Jahre Musikgeschichte. Die 1990 in Liverpool (England) gegründete Band um das charismatische Trio Vincent Cavanagh (Guitars und Keyboards), Danny Cavanagh (Guitars, Keyboards, Piano, Vocals) und dem dritten im Bunde aus der Familie Cavanagh Jamie Cavanagh (Bass). Im Gründungsjahr 1990 veröffentlichte Anathema bereits ihr erstes Demotape namens An Iliad of Woes, das zu Zeiten der abebbenden Trash Metal Welle gehörig für aufhorchen sorgte. Der Sound, der auf dem erwähnten Demo zu hören war, war anders. Er war langsamer, schwerer und mit einer derben Death Metal Note versehen. Es folgten Alben wie The Silent Enigma (1995), Eternity (1996) und das für mich persönlich wegweisendste Werk der Band Judgement (1999). Nach weiteren mehr oder weniger akustischen Veröffentlichungen liegt mir nun ihr neues Werk The Optimist zur Rezension vor, und ich hatte meine helle Freude beim Hören. Weiterlesen

CD: DARKHAUS – When Sparks ignite

Lang erwartete Fortsetzung

darkhaus_-_when_sparks_igniteDrei Jahre nach dem Erscheinen ihres erfolgreichen Debütalbums My only Shelter und zahlreichen Auszeichnungen in den einschlägigen Musikmagazinen als Top-Newcomer melden die Dark-Rocker sich mit ihrem schon sehnlichst erwarteten neuen Album When Sparks ignite zurück. Die Ansprüche an die neue Scheibe waren nach dem Erfolg von My only Shelter recht hoch und DARKHAUS haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Erwartungen zu erfüllen und zu übertreffen. Die Band, bestehend aus dem vielbeschäftigten Gründungsmitglied, Produzenten und Leadgitarristen Rupert Keplinger, der ausdruckstarken Stimme von Leadsänger Ken Hanlon, Schlagzeuger Paul Keller sowie dem zweiten Gründungsmitglied Gary Meskil am Bass, der den Gitarristen Marshall Stephens von Pro-Pain mitbrachte, hat es bereits geschafft, sich mit nur einem Album und einer EP einen Namen in der Dark-Rock Szene zu machen und sind nun mit ihrem zweiten Album dabei diesen zu festigen und auch neue Fans zu gewinnen.

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CD: Katatonia – The Fall of Hearts

Konstanz aus Stockholm

Cover
Eines der mit Sicherheit erwartetsten Alben des nicht mehr ganz so jungen Jahres 2016 dürfte das elfte Album The Fall of Hearts der aus Stockholm stammenden Band Katatonia sein. Gründungsmitglied Jonas Renkse (Drums, Vocals) gründete die Formation 1991 zusammen mit Anders „Blackheim“ Nyström. Im zarten Alten von 14 Jahren fiel mir ihr Demo Jhva Elohim Meth in die Hände, und ihr auf eben diesem Demo gespielter Sound sollte fortan meine musikalischen Hörgewohnheiten maßgebend prägen. Kaum eine andere Band hat es seither geschafft solche Überhits wie „Without God“ oder „The Northern Silence“ auch nur im Ansatz zu erschaffen. In den Medien als Depressive Rock / Metal tituliert, würde ich es eher als Sad Rock bezeichnen. Ihr Wandel vom reinen Death / Doom Metal der Anfangstage hin zum heutigen Sound wird auf dem mir vorliegenden Album The Fall of Hearts die Krone aufgesetzt. Natürlich habe ich mich für euch durchgehört und mein Eindruck folgt: Weiterlesen

CD: Aeon Sable – Hypaerion

Goth Rock Psychedelia

 

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Endlich gibt es eine neue CD namens Hypaerion der 2010 in Essen gegründeten Gothic-Rock-Band Aeon Sable. Bestehend aus Din-Tha Aeon (Guitars, Programming, Production) und Nino Sable (Vocals, Lyrics, Production) veröffentlichten sie bisher vier Alben. Einer ihrer, ja man kann schon mit Fug und Recht behaupten, größten Hits dürfte der Track „Dancefloor Satelite“ sein, welchen ihr auf ihrem 2012 erschienenen Album Saturn Return finden könnt. Album Nummer 5, Hypaerion, erscheint nun unter der Fahne des Labels Solar Lodge, das bereits Bands wie Garden of Delight und Whispers in the Shadow unter Vertrag hat. Da mir die Band musikalisch sehr gefällt, möchte ich euch ihre neue Veröffentlichung vorstellen. Weiterlesen

Band der Woche: The Pussybats

 The Pussybats bewegen sich irgendwo zwischen Rock, Punk und Alternative und wurden 2006 gegründet. Bereits ein Jahr später gewannen sie den Battle Of The Bands des Sonic Seducers, im selben Jahr traten sie auch schon auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf. Zu hären ist das eigenwillige Quartett aus Stuttgart auf zahlreichen Samplern, der EP Miss Purgatory, ihrem Debütalbum Famous Last Songs (2009) und – ganz aktuell – ihrem neusten Silberling Pussy Pussy Bang Bang. Euch allen bekannt dürfte ihr White Town-Cover „Your Woman“ sein, der auch in unseren Gefilden in den Clubs rauf und runter gespielt wurde. Likiwing stellt euch das schwäbische Quartett vor:  

Wer verbirgt sich hinter The Pussybats?
Also wir sind vier Bubens: Hol2y an der Gitarre, Mike an den Drums, Marple am Bass und Sid singt und spielt auch so’n bisschen Schrammelgitarre. Wir kommen aus dem Raum Stuttgart und spielen Dark’n’Dirty Rock’n’Roll.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Ähm. Ein dunkles. Schwarze Schrift auf schwarzem Grund – dann ist auch nicht so wichtig, was draufsteht. Nee, im Ernst: Schubladen sind immer so ne Sache. Klebt was mit Goth, Dark, Glam, Rock, Alternative drauf und vergesst das „Rock“ nicht, dann passt das schon irgendwie. Weiterlesen

26.05.13: Lacrimas Profundere, Mundtot, Concept Chaos – Backstage Club, München

Gothrock’s not dead

 

concept-chaosSeit zwanzig Jahren gibt es die Waginger Dark-Rock-Urgesteine Lacrimas Profundere schon, und gerade haben sie ihr zehntes Album Antiadore veröffentlicht – zwei gute Gründe, die Münchner Fans in den Backstage Club zu einer Release-Show zu bitten. Freunde/Bekannte/Fans leisten der Aufforderung auch zahlreich Folge und bekommen einen sehr unterhaltsamen Abend im gut gefüllten Club geboten.

Mit im Gepäck sind zwei junge Münchner Bands, die der eine oder andere sicher schon kennt. Concept Chaos machen um kurz nach acht den Anfang. Die fünfköpfige Truppe um Sängerin Maike Werner – die auch unbestreitbarer Bühnenmittelpunkt ist – hat bereits zwei EPs und das Album Sedativa herausgebracht und spielt eine energiegeladene Mischung aus Rock, (Nu-)Metal und einer ordentlichen Prise Rotz ’n’ Roll. Nicht ganz leicht zu beschreiben – leider insgesamt auch wenig greifbar, mir erscheinen die Lieder alle etwas austauschbar, was aber durch die wirklich gute und druckvolle Show der Band wiedergutgemacht wird. Die Sängerin ist ein Energiebündel mit hüftlangen, knallrot gefärbten Dreadlocks, die wirklich keine Sekunde stillsteht und über ein beeindruckend kräftiges Organ verfügt. Mit Songs wie „Die For Celebration“, „Calling“, „Final Breakout“, „Asking For The Moon“ oder „Wrong Medication“ geben sie einen repräsentativen Querschnitt durch ihre bisherigen Veröffentlichungen und heizen den Anwesenden exzellent ein, auch wenn ihr Musikstil vielleicht nicht ganz perfekt zu den zwei nachfolgenden, etwas „schwärzer“ und gothrockiger orientierten Bands passt. Weiterlesen

Lacrimas Profundere veröffentlichen neues Album „Antiadore“ (Release: 24.05.2013)

Um die Dark-Rock Band Lacrimas Profundere war es in den letzten Jahren recht ruhig geworden. Die dreijährige, künstlerische Schaffenspause haben sie ausgiebig genutzt und melden sich jetzt mit ihrem neuen Album „Antiadore“ zurück. Sie sind ihren düsteren Wurzeln treu geblieben und entführen den Hörer mit schwermütigen Balladen oder harten, metalischen Stücken in die Tiefe der Seele.
Die neue Platte wird am 24.05.2013 erscheinen. Wichtig für diejenigen, die bereits bei Amazon oder EMP vorbestellt haben und noch ein Highlight abstauben möchten: Einfach eine Mail mit der Bestellbestätigung an mail@lacrimas.com schicken und eine Akustik-Version eines brandneuen Songs als mp3 bekommen. Dieser Titel wurde extra eingespielt und wird auf keiner Edition zu finden sein. Weiterlesen