Start the Machine!
Then Comes Silence hatten mich nicht nur mit dem 2017er-Album Blood begeistert (Link zur Rezension), sondern anschließend auch mit ihrem Auftritt beim Wave Gotik Treffen. Mit Blood hatte Bandleader Alex Svenson vor allen Dingen den Tod seines Vaters verarbeitet, und entsprechend düster war es ausgefallen. Was hat sich seitdem verändert? Sie sind vom Branchenriesen Nuclear Blast zum kleineren Spv-Sublabel Oblivion gewechselt, und Alex hat zwischendurch sogar ein komplettes Album wieder verworfen. Außerdem haben die Gitarristen Jens Karnstedt und Seth Kapadia die Band verlassen. Dafür sind Mattias Ruejas Jonson, zuvor bei den Stockholmer Kollegen A Projection, und Hugo Zombie von den spanischen Deathrockern Los Carniceros Del Norte neu im Boot, der außerdem als Live-Musiker für die Gothic-Rock-Götter Fields of the Nephilim gespielt hat. Jonas Fransson sitzt natürlich nach wie vor an den Drums. Ob und wie sich das alles ausgewirkt hat, hören wir uns jetzt auf dem neuen Album an. Start the Machine! Weiterlesen

The Monotrones stammen aus Dresden und setzen Dub- und Reggae-Sound mit minimalster Elektronik um und erschaffen so etwas für uns völlig Neues, weil man auch Einflüsse aus Punk und New Wave ausmachen kann. Die Musik von Stephan Rendke und Hans Kirschner klingt, als hätten Sigue Sigue Sputnik und Devo zusammen heftig gekifft. Man könnte das auch Kraftwerk-Reggae nennen.
Sinnigerweise aus Paris, der Stadt der Liebe, stammt die französische Band JE T’AIME, was ja bekanntermaßen übersetzt „ich liebe dich“ heißt. Die drei Mitglieder sind Dany Boy (Gesang und Synthies), Tall BastArd (Bass und Gitarre) und Crazy Z (Bass und Synthies), die fleißig am selbstbetitelten Debütalbum Je t’aime gearbeitet haben, seit die überaus positiven Reaktionen auf den zuerst veröffentlichten Song „The sound“ sie beflügelt haben. So wurde auch Manic Depression Records auf das Trio aufmerksam. Widmen wir uns also der Liebesbotschaft.
gelegt wurde, man hat DJ Alley Cat King zur Unterhaltung engagiert. Er spielt eine abwechslungsreiche Mischung aus Psychobilly und Rockabilly und streut dabei auch gelungene Coversongs ein, so dass für jeden etwas dabei ist. Nach und nach trudeln mehr Besucher ein, und gegen neun füllt sich der Saal schlagartig. Kurz darauf wird es dunkel, und die Mannen um Mark „Sparky“ Phillips betreten unter Jubel die Bühne.