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CD: Myrkur – Mareridt

Einzigartiger Stilmix

1Als fleißiger Verfolger sämtlicher Metal-News, war ich hoch erfreut über die Ankündigung eines neuen Albums des Ein-Frau-Projektes Myrkur zu lesen. Seit dem letzten Lebenszeichen, das 2016 veröffentlichte Live-Album namens Mausoleum, bis zu dem am 15.09.2017 erscheinenden Mareridt (deutsch: Alpträume) ist eine für Metalverhältnisse kurze Zeit vergangen. Die gebürtige Dänin Amalie Bruun (Myrkur) lebt mittlerweile in New York City, betreibt das Projekt seit 2013 im Alleingang und spielte alle Instrumente selbst ein. Selten zuvor war ich auf die Musik eines neuen Tonträgers so gespannt. Weiterlesen

CD: Alunah – Solennial

Es lebe der Doom!

alunah-solennial-cover_1Wie der ein oder andere von euch mittlerweile weiß, habe ich eine Vorliebe für Doom Metal der atmosphärischen Art. Alunah aus dem schönen England (West Midland) ist eine jener Bands, die mir vor Augen führen, warum dies so ist. Gegründet 2008 mit dem Ziel, die Mystic und Folklore mit klassischem Doom der Marke Saint Vitus, Pentagram und Count Raven zu vermengen. Ihre aktuelle Veröffentlichung Solennial liegt mir zum Review vor, und ich möchte euch einen kurzen Höreindruck vermitteln. Weiterlesen

CD: Sylvaine – Wistful

Norwegen und (zum Glück) kein Ende

thAus dem Land der Wikinger und der mächtigen Fjords kommen immer wieder spannende Formationen, die weniger dem Black Metal zuzuordnen sind. Das Projekt Sylvaine, gegründet von der Multiinstrumentalistin Sylvaine (einziges Mitglied), veröffentlichte 2014 das Debütalbum Silent chamber, noisy heart in Eigenregie. Der gespielte Sound blieb nicht lange unerhört, und so wurde die Dame prompt vom französischen Label Season of Mist unter Vertrag genommen. Konzerte als Opener für Alcest lagen nahe, da der gespielte Sound nahe an eben jenen liegt. 2016 erschien dann das zweite Album Wistful, das ich euch trotz des nicht mehr taufrischen Erscheinungsdatum näherbringen möchte. Weiterlesen

CD: Dreariness – Fragments

Zeitlose Elegie

0_2c57c1_797083fb_origZum Ausklang des Jahres 2016, ein wirklich wunderbares Jahr für Anhänger des Metals, erschien noch eine weitere Perle in Form des zweiten Albums Fragments der aus Rom (Italien) stammenden Formation Dreariness. Bereits ihr 2013 erschienenes Debütalbum My mind is too weak to forget konnte mich vollstens überzeugen, auch wenn es rein Instrumental gehalten war. Seit 2012 spielen Tenebra (Vocals), Gris (Guitar, Bass, Keyboard) und Torpor (Drums) eine mir sehr liebgewonnene Form des Depressive Black Metal mit Anleihen aus Shoegaze und Ambient Passagen. Im Folgenden könnt ihr meinen Höreindruck lesen: Weiterlesen