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CD: Idle Hands – Mana

Zwischen allen Stühlen

IdleHands_CoverDie EP Don’t waste your time von den jungen Idle Hands aus Portland, Oregon, hervorgegangen aus der traditionellen Heavy Metal Band Spellcaster, hatte ich bereits im Webzine vorgestellt (Link zur Review). Außerdem ließen sie als Vorband von Gaahls Wyrd (Link zum Bericht) die Münchener aufhorchen. Am 10.05.2019 ist nun bei Eisenwald das erste Full-Length-Album Mana erschienen. Hauptsongwriter und Rhythmus-Gitarrist Gabriel Franco wird vom zweiten Gitarristen Sebastian Silva, Bassist Brandon Hill und Colin Vranizan am Schlagzeug unterstützt. Die EP offenbarte einen starken Einfluss von The Cure, eine ungewöhnliche Zutat im klassischen Heavy Metal, die mir persönlich sehr gefallen hat. Daher bin ich gespannt, in welche Richtung sich Idle Hands mit Mana entwickelt haben. Weiterlesen

EP: Idle Hands – Don’t waste your time

The Cure und Heavy Metal?

Idle_Hands_Cover[1]Nach dem Ende der traditionellen Heavy-Metal-Band Spellcaster hat deren Gitarrist Gabriel Franco nach einer neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeit gesucht, und das 2017 gegründete Projekt Idle Hands ist das Resultat davon. Er als Sänger schreibt die Songs und spielt Rhythmusgitarre und wird vom zweiten Gitarristen Sebastian Silva unterstützt. David Kimbro bedient den Bass, und Colin Vranizan an den Drums sorgt für die nötigen Rhythmen. Auf Youtube ist mir deren Song „Can you hear the rain“ aufgefallen, bei dem den Kommentaren nach nicht nur ich The Cure heraushöre. Und das in der Kombination mit Heavy Metal? Weiterlesen

CD: Skull Fist – Way of the road

Ride the Mustang, not the lightning

page1 album cover 3000x3000Wenn eine Band sich Skull Fist nennt, ist sie entweder komplett bescheuert oder sie meint es ernst und schreckt dabei nicht vor Klischees zurück. Für die aus Toronto stammenden Kanadier gilt zum Glück letzteres. Seit 2006 haben sie sich dem klassischen Speed und Heavy Metal der achtziger Jahre verschrieben und verfolgen kontinuierlich ihren Weg. Nicht umsonst heißt ihr zweites Album von 2014 Chasing the dream. Aber dann hat sich Mastermind Zach Slaughter nicht nur das Genick gebrochen, er musste sich auch noch einer komplizierten Stimmbandoperation unterziehen. Nach dem langen Genesungsprozeß paßt der Titel des neuen Albums Way of the road bestens ins Bild. Der Ausfall sorgte zwangsweise für die lange Verzögerung, aber hat sie sich nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch ausgewirkt? Nicht umsonst gilt das dritte Album oft als entscheidend für die Zukunft. Weiterlesen

CD: SLÆGT – The wheel

Schwungrad

Slaegt_The_WheelDie Band mit dem ungewöhnlich klingenden Namen SLÆGT (dänisch für Gattung) wurde 2011 von Oskar J. Frederiksen in Kopenhagen gegründet und kann bereits eine EP und zwei Longplayer vorweisen, von denen man vor allem das letztjährige Werk Domus Mysterium hervorheben muss. Nun erscheint der neue Output namens The Wheel. Frederiksen singt und spielt Rhythmusgitarre, die weiteren Mitglieder sind Anders M. Jørgensen an der Leadgitarre, Bassist Olle Bergholz und Adam ‚CC‘ Nielsen am Schlagzeug. Die Wurzeln der Band liegen im Black Metal, und damit bin ich im Normalfall schon raus. SLÆGT halten sich jedoch nicht mit Klischees auf, sondern erweitern kontinuierlich ihren Sound, vor allem der klassische Heavy Metal hat es ihnen angetan, und durch diese Vorgehensweise werden sie für mich interessant. Weiterlesen

CD: King Dude – Music to make war to

Spiegelbild einer dunklen Seele

King_Dude_CoverMusic to make war to steht auf dem Cover des neuen Albums von T.J. Cowgill alias King Dude, und das in einem Schriftzug, der an alte Freak-Show-Plakate erinnert. Doch statt fröhlich bunt ist hier alles tiefgründig schwarz. Es ist nur der Kopf von King Dude zu sehen, mit einem riesigen Loch im Gesicht, als wurde ihm das Gesicht von einer Granate weggerissen. Das lässt einen nun in den Abgrund seiner Seele blicken. Insgesamt ein schlichtes, aber auch beunruhigendes und verstörendes Bild. Spiegelt das damit auch den Inhalt von Music to make war to wider? Weiterlesen

CD: King Heavy – Guardian Demons

Doom shall rise

King_Heavy-CoverKing Heavy, ein plakativer Name, der von Selbstvertrauen zeugt und programmatisch für die musikalische Ausrichtung der Band ist: Doom. Dark, heavy Doom. Nach der EP Horror Absoluto und dem selbstbetitelten Debütalbum von 2014 folgt nun mit Guardian demons der zweite Longplayer der Band mit Mitgliedern aus Chile und Belgien. Der Aufnahmeprozeß mußte daher getrennt erfolgen und die Dateien dazu digital quer über den Atlantik gejagt werden. Luce Vee ist ebenfalls Sänger bei Hooded Priest, und Bassist Daniel Pérez Saa war Gründungsmitglied bei der Epic Doom Band Procession. Gitarrist Matias Aguirre und Miguel Canessa an den Drums vervollständigen das Line-Up. Weiterlesen

CD: Lord Vigo – Six must die

Nebel des Grauens

Lord_Vigo_CoverMit ihrem dritten Longplayer Six must die melden sich Lord Vigo zurück. Bei der Namensfindung hat sich die Truppe um Sänger Vinz Clortho bekanntermaßen beim Ghostbusters Film-Kosmos bedient. Beim neuen Machwerk entstammt die Inspiration aus dem John Carpenter Film The Fog, der im deutschen den Untertitel Nebel des Grauens trägt. Sechs Seelen holen sich die untoten Seeleute zur Rache, und mit sechs Songs (plus In- und Outro) werden sie von Lord Vigo beschwört. Weiterlesen

CD: Armory – The search

Hisingen warriors

Armory_The_SearchDer Metal-Underground ist nicht tot, vor allem in Schweden nicht. Immer wieder schießen neue Bands hervor, und das stets auf einem hohen Niveau. Made in Sweden ist schon fast ein Gütesiegel geworden, egal in welcher Musikrichtung. Aus Göteborg stammt das klassische Quintett Armory mit den Gitarristen G.Sundin und Ingelman, Bassist Anglegrinder, Drummer Ace und Sänger Konstapel P, die sich dem Speed Metal der 80er-Jahre verschrieben haben. Weiterlesen

Buch: Bruce Dickinson – What does this button do? Die Autobiografie

Weit mehr als nur ein Sänger

Dickinson_BWhat_Does_This_Button_Do__185729Der Name Bruce Dickinson ist auf ewig mit der Heavy-Metal-Legende Iron Maiden verbunden, deren unverkennbare Stimme er ist. Aber der Mann ist weit mehr als „nur“ der Sänger einer berühmten Rockband. Seine erste große Leidenschaft neben der Musik ist der Fechtsport, in dem er sich bis auf Weltklasseniveau hochkämpft. Die Fliegerei wird die zweite große Leidenschaft, die ihn schließlich bis auf den Kapitänssitz der legendären bandeigenenen Ed Force One bringt, der mit dem Bandmaskottchen Eddie verzierten Boeing 747, die auf dem Flughafen von Zürich die daneben parkenden Staatsmaschinen von Merkel und Hollande locker in den Schatten stellte. Nun hat er seine Autobiografie What does this button do? geschrieben. Weiterlesen

CD: Air Raid – Across the line

Trve fuckin‘ Heavy Metal!

AirRaid-CoverWenn bei einer Band der Sänger ersetzt werden muss, der ja immer irgendwie ein besonderes Aushängeschild darstellt, bedeutet das oft das Ende Band. Die Göteborger Air Raid schreckt das jedoch nicht ab. Die 2009 von den beiden Gitarristen Andreas Johansson und Johan Karlsson gegründete Band veröffentlichte 2012 die EP Danger ahead und das Debütalbum Night of the axe mit Michalis Rinakakisals Sänger, bevor man sich wegen musikalischer Differenzen trennte. Auf dem zweiten Album Point of impact von 2014 ist daher Arthur W. Andersson zu hören, doch mit dem wachsenden Erfolg bekam dieser Bandaktivitäten und Familie zeitlich nicht mehr unter einen Hut. Somit zogen drei weitere Jahre ins Land, bevor das wichtige, dritte Album Across the line mit dem nun dritten Sänger Fredrik Werner erschien. Außer dem letzten verbliebenen Gründungsmitglied Andreas Johansson sind der zweite Gitarrist Magnus Mild, Robin Utbult am Bass und Drummer David Hermansson dabei. Weiterlesen