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„Der ewige Stenz“: Helmut Dietl und sein München. Ausstellung im Literaturhaus München

Spatzl, schau wia i schau!

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Es wird wohl kaum einen Münchner geben, der Helmut Dietl, 2015 an Lungenkrebs gestorben, nicht kennt. 70 Jahre ist er alt geworden, und er hat uns so großartige Kultfilme und -serien hinterlassen wie Münchner Gschichten, Monaco Franze, Kir Royal, Rossini, Sprüche wie „A bissel was geht immer“, „Des musst scho meng, sonst mogst as ned“, „Logisch!“ – man kennt sie oder hat zumindest schon davon gehört. Das Literaturhaus hat Dietl eine Ausstellung gewidmet. Weiterlesen

Film: Willkommen bei den Hartmanns

willkommen bei den hartmannsRefugees welcome!

Angelika Hartmann (Senta Berger) ist im Ruhestand, ihr Arzt-Gatte Richard (HeinerLauterbach) noch nicht. Er operiert noch zu gerne und fühlt sich wichtig, weswegen Angelika sich eine andere Aufgabe sucht. Sie ist ein guter Mensch und fühlt im Flüchtlingslager vor. Letztendlich führt das dazu, dass die Familie den Nigerianer Diallo für einige Zeit, bis sein Asylverfahren durch ist, bei sich aufnimmt. Er wohnt im Keller und macht sich tagsüber nützlich. Ganz schnell ist er die Hauptperson im ganzen Umkreis. Für Angelika, die leicht unausgelastet ist und tagsüber schon gerne das eine oder andere Gläschen Wein trinkt, ist er ein wichtiger Gesprächspartner, wie auch für Tochter Sophie, die ewige Studentin, und erst recht für Angelikas Enkel, der recht alleingelassen wird von seinem Vater Philip, weil dieser ein Workaholic ist. Doch was hier noch vernünftig, ruhig und übersichtlich klingt ist in Wirklichkeit ein Tohuwabohu von Missverständnissen, nicht erfüllten Ansprüchen, Irrungen und Wirrungen.

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