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Film: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Fluchtdrama aus Kinderaugen

Als Hitler das rosa Kaninchen stahlDie neunjährige Anna und Max, ihr großer Bruder, haben es schön. Sie leben behütet und geliebt in Berlin in einem liebevollen Elternhaus, der Vater ist Journalist, die Mutter Pianistin. Sie haben eine Haushälterin, die sie über alles lieben. Doch von einem Tag auf den anderen ist alles vorbei. 1933 kommt Hitler an die Macht, und sie sind Juden, der Vater ein bekannter Journalist, der sich von jeher öffentlich gegen die Nazis ausgesprochen hat. Es geht das Gerücht um, dass man ihnen die Pässe nehmen könnte, aber sie entkommen, indem sie alles aufgeben und in der Schweiz erst einmal abwarten wollen. Einen kleinen Koffer mit persönlichen Habseligkeiten darf jeder mitnehmen, Anna entscheidet sich für den neuen Stoffhund und gegen ihr geliebtes, altes, rosa Kaninchen.

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Film: Willkommen bei den Hartmanns

willkommen bei den hartmannsRefugees welcome!

Angelika Hartmann (Senta Berger) ist im Ruhestand, ihr Arzt-Gatte Richard (HeinerLauterbach) noch nicht. Er operiert noch zu gerne und fühlt sich wichtig, weswegen Angelika sich eine andere Aufgabe sucht. Sie ist ein guter Mensch und fühlt im Flüchtlingslager vor. Letztendlich führt das dazu, dass die Familie den Nigerianer Diallo für einige Zeit, bis sein Asylverfahren durch ist, bei sich aufnimmt. Er wohnt im Keller und macht sich tagsüber nützlich. Ganz schnell ist er die Hauptperson im ganzen Umkreis. Für Angelika, die leicht unausgelastet ist und tagsüber schon gerne das eine oder andere Gläschen Wein trinkt, ist er ein wichtiger Gesprächspartner, wie auch für Tochter Sophie, die ewige Studentin, und erst recht für Angelikas Enkel, der recht alleingelassen wird von seinem Vater Philip, weil dieser ein Workaholic ist. Doch was hier noch vernünftig, ruhig und übersichtlich klingt ist in Wirklichkeit ein Tohuwabohu von Missverständnissen, nicht erfüllten Ansprüchen, Irrungen und Wirrungen.

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