Misantrophie in Nagelstiefeln
Das zweite Album Unsilent death der amerikanischen Band NAILS war seinerzeit das brachialste und vor allem hasserfüllteste, das ich ich je zuvor gehört hatte. Es traf mich mit weit mehr Wucht als Cannibal Corpse oder Mayhem. Das hat nachhaltig etwas in mir verändert, und ich fand einen Zugang in den Extreme-Metal-Bereich. Nach dem dritten Werk You will never be one of us von 2016 ist es ein wenig ruhig geworden um die Band, zudem stand Gitarrist und Sänger Todd Jones zunächst alleine da, nachdem John Gianelli und Taylor Young 2020 ausgestiegen sind. Neu dabei sind nun Gitarrist Shelby Lermo (Ulthar), Bassist Andrew Solis (Despise You, Apparition) und Schlagzeuger Carlos Cruz (Warbringer). Wird das den Sound verändern? Nach acht Jahren Wartezeit ist endlich das vierte Album Every bridge burning bei Nuclear Blast erschienen. Produziert wurde die Schlachtplatte wieder einmal von Kurt Ballou, der quasi so etwas wie ein weiteres Bandmitglied ist. Weiterlesen


Dabei sind die Informationen im Netz zur französischen Band Dead eher rar, was aber auch daran liegen könnte, dass die gängige Suchmaschine bei dem Namen an ihre Grenzen stößt bzw. ca. 3.400.000.000 Ergebnisse liefert, und nun muss man die richtigen herausfiltern. Mit Dead von Mayhem hat sie z.B. nichts gemeinsam. Sie besteht aus Sänger Berne Evol, Brice Delourmel an der Gitarre und Bernard Marie, der den Drumcomputer und die Keyboards bedient. Nach den beiden EPs Transmissions (2012) und Verse (2014) sowie dem Debütalbum Voices (2016) haben Dead mit Dreams ihre dritte EP herausgebracht. Trotz des überaus Gothic-kompatiblen Bandnamens sind sie aber bislang unter meinem Radar hindurchgetaucht, aber das soll sich nun ändern.
Den unheiligen Ostersonntagsreigen eröffnet um halb drei die Bonner Formation 


Mayhem feiern dieses Jahr ihren 30. Geburtstag! Einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns auf der Party erwartet, liefert die erste Auskopplung „Psywar“ aus dem kommenden Album Esoteric Warfare, das am 23. Mai bei Seasons of Mist erscheinen wird. „Esoteric Warfare“ ist das fünfte Studioalbum der berühmt-berüchtigen Black-Metal-Formation, die sich musikalisch – das zumindest lässt „Psywar“ vermuten – wieder ein bisschen mehr auf ihre Wurzeln besonnen hat.