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Unterwegs: Münchner Gschichten: Skurrile Klohäuschen

Wenn Bedürfnisanstalten plötzlich ganz andere Bedürfnisse befriedigen

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„W und C – diese beiden Buchstaben sind in Bayern omnipräsent. Ob am Bahnhof, in Lokalen oder an der Tankstelle. Als ich „WC“ zum ersten Mal an einer Tür gelesen habe, dachte ich an das Wort Welcome. Es dauerte aber nicht lange, ehe ich begriff, wofür „WC“ eigentlich steht.“ Diese Zeilen schrieb Olaleye Akintola in einer Kolumne* in der SZ. Bis zu seiner Flucht 2014 schrieb er in Nigeria für eine überregionale Tageszeitung. Akintola kennt also den Unterschied von nigerianischen und deutschen Toiletten. So richtig einladend sind aber auch deutsche öffentliche Toiletten nicht. Es sei denn, diese:

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„Der ewige Stenz“: Helmut Dietl und sein München. Ausstellung im Literaturhaus München

Spatzl, schau wia i schau!

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Es wird wohl kaum einen Münchner geben, der Helmut Dietl, 2015 an Lungenkrebs gestorben, nicht kennt. 70 Jahre ist er alt geworden, und er hat uns so großartige Kultfilme und -serien hinterlassen wie Münchner Gschichten, Monaco Franze, Kir Royal, Rossini, Sprüche wie „A bissel was geht immer“, „Des musst scho meng, sonst mogst as ned“, „Logisch!“ – man kennt sie oder hat zumindest schon davon gehört. Das Literaturhaus hat Dietl eine Ausstellung gewidmet. Weiterlesen