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Musik-Tipp der Woche

Amberian Dawn – „Lay all your love on me“

amberian-dawnDie Finnen von Amberian Dawn verneigen sich wieder einmal vor einem Musikgiganten: ABBA! Bereits auf ihrem 2015er Album Innuendo haben sie sich einen ABBA-Klassiker vorgenommen, dieses Mal ist es „Lay all your love on me“. Tuomas hat die meisten Keyboard-Parts direkt in Benny Anderssons legendärem Studio mit der Originalausrüstung aufgenommen, mit der ABBA ihre weltweiten Hits kreierten. Capri Virkkunen meistert ihren Part als Sängerin wieder ausgezeichnet. Wir sind gespannt auf das neue Album der Symphonic Metal Band, das am 31.01.2020 erscheinen soll. Weiterlesen

CD: Phil Campbell – Old lions still roar

Old lions still roar

PC_OLSRPhil Campbell – klingelt da was bei euch, ploppt da eine Erinnerung auf? Ja, genau, DER Phil Campbell, über 30 Jahre Gitarrist bei Motörhead. Nach der traurigen Auflösung der Band hat er sich endlich einen Herzenswunsch erfüllt: ein Soloalbum, im Alter von 58 Jahren – warum nicht! Aufgrund meiner persönlichen musikalischen Vorliebe für Hardrock und markante Köpfe (welch ein Cover!) musste ich mir das anhören. Weiterlesen

CD: Indian Nightmare – By ancient force

Set the spirit free

Indian Nightmare Bandcamp

Indian Nightmare Bandcamp

Die 2014 gegründete Band Indian Nightmare ist eine multinationale Truppe mit Musikern aus Indonesien, Italien, Mexiko und der Türkei. Neben den beiden Gitarristen Dodi Nightmare und Butch Fury steht Cedro am Bass, Lalo trommelt die Felle und Poison Snake steuert den Gesang bei. Sie haben sich einem Song nach selbst zu War-Metal-Punx ernannt und verarbeiten so auch folkloristische Einflüsse ihrer jeweiligen Heimatländer. Berlin ist jedoch die Basis, von der aus sie sich mit ihrem Debütalbum Taking back the land (2017) schnell einen Namen machten, sowohl im Underground Metal als auch in der Crust-Punk-Szene. Nun ist bei High Roller Records der Nachfolger By ancient force erschienen.
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CD: Leathürbitch – Into the night

Glam auf Speed

HRR672 Cover.inddLeathürbitch wurde von Gitarrist Patrick Sandiford und Drummer Meshach Babcock gegründet, die weiteren Mitglieder sind Bassist Andrew Sylvia, Gitarrist Sebastian Silva und Sänger Joel Stair. Nach einer selbstbetitelten EP letztes Jahr ist nun auf High Roller Records das erste Full-Length-Album Into the night erschienen.
Leathürbitch, ein sehr plakativer Bandname, der zunächst Fragen aufwirft und klingt wie eine Kreuzung aus den wenig bekannten Leather Nun und der Band Bitch um Sängerin Betsy „Bitch“ Weiss, die jeweils Leder und SM-Elemente in ihr Bühnenimage aufgenommen haben. Dazu passen auch das Cover und die Bandfotos. Und weisen die ü-Tüpfelchen auf Glam-Bands wie Mötley Crüe hin? Tauchen wir in die Nacht ein und finden wir es heraus.
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CD: Armory – The search

Hisingen warriors

Armory_The_SearchDer Metal-Underground ist nicht tot, vor allem in Schweden nicht. Immer wieder schießen neue Bands hervor, und das stets auf einem hohen Niveau. Made in Sweden ist schon fast ein Gütesiegel geworden, egal in welcher Musikrichtung. Aus Göteborg stammt das klassische Quintett Armory mit den Gitarristen G.Sundin und Ingelman, Bassist Anglegrinder, Drummer Ace und Sänger Konstapel P, die sich dem Speed Metal der 80er-Jahre verschrieben haben. Weiterlesen

CD: Judas Priest – Firepower

Ein musikalisches Feuerwerk

Judas Priest hat eine neue CD rausgebracht“ – „Ist sie gut?“ – „Sie haben sich wieder auf ihre Anfänge besonnen …“ – Nach diesem Gespräch und dem Anhören sitze ich jetzt hier und möchte euch auf etwas hinweisen, das wirklich des Kaufens wert ist. Weiterlesen

CD: Evil Invaders – Feed me violence

Need for Speed

714_EvilInvaders_CMYKDie Niederlande sind ja bekanntlich die Heimat der großartigen Peter Pan Speed Rock. Aber Speed Rock und Peter Pan, das ist vier Nachbarsjungs aus Belgien viel zu harmlos, es muss schon Speed Metal sein und der Name richtig böse klingen. Und so gründen die Belgier, Gitarrist und Sänger Joe, Gitarrist Max, Drummer Senne und Bassist Joeri, 2007 die Evil Invaders.
Nach der EP Evil Invaders von 2013 und dem beeindruckenden Debüt Pulses of Pleasure von 2015, das die Metal-Welt aufhorchen ließ, konnte die EP In for the kill mich 2016 nicht so recht überzeugen (Link zur Review). Im September letzten Jahres kam allerdings das lang erwartete zweite Album Feed me violence heraus, höchste Zeit also, die Entwicklung der Evil Invaders weiterzuverfolgen. Weiterlesen