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Explosionen der Herzen

Die wenigsten Bands haben im Moment die Möglichkeit, auf Tour zu gehen und das zu tun, was alle Beteiligten dringend brauchen: live zu spielen. Wir alle müssen seit Monaten auf so vieles verzichten, ganz zu schweigen von all den Menschen, die mit Veranstaltungen ihr Geld verdienen. Es ist eine Scheißzeit, und dass kein richtiges Ende absehbar ist, lastet auf uns allen schwer. Umso wichtiger sind da kleine Lichtblicke, wie sie zum Beispiel im Backstage im Moment möglich sind – entweder die Abstandskonzerte im Werk oder die Outdoorauftritte in der Arena Süd mit genügend Platz und viel frischer Luft. Manchmal sogar sehr frischer, wenn die Temperaturen in den einstelligen Bereich fallen, wie am heutigen Samstag – aber das spielt überhaupt keine Rolle, wenn sich die immerwährende Lieblingsband angekündigt hat. Covenant rufen die Schiffe in den Hafen, und diesem Ruf wird natürlich gefolgt! Weiterlesen

Eine eindeutige Erklärung

Dass Corona Stillstand für Musiker und andere Künstler zur Folge hat, ist bekannt. Viele nutzten den kompletten Lockdown, um sich ins Studio zu verziehen, um an neuen Werken zu tüfteln – so auch die Schweden von Amaranthe, deren neues Album Manifest seit dem 02.10.2020 in den Läden zu haben ist. Wir haben mal reingehört.

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Neues aus Schweden! Kalt, roh, melodisch – so beschreiben Hexate ihre Debüt-Single „Sisters“, die wir euch kürzlich bei unseren Musik-Tipps (hier) vorgestellt haben. Das Duo aus Stockholm hat uns mit diesem Song einen wunderbaren Darkwave-Ohrwurm beschert, der Lust darauf macht, mehr von Hexate zu hören – neues Material ist bereits in Arbeit! In unserem Band der Woche – Interview sprechen Nadia & Jimmy über Hexate, die Resonanz auf ihre erste Single, den Klang ihrer Musik und über die Herangehensweise und Hintergründe ihres musikalischen Schaffens.

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Johan Sjöblom ist Sänger und Gitarrist der Stockholmer Post Punk Band The Exploding Boy, die bereits mehrfach beim WGT und auch in München zu Gast war (Link zum Bericht). Aber er ist unter SJÖBLOM auch als Solokünstler aktiv, hier hat er sich mehr dem Dark Wave verschrieben. Nach dem tollen Debütalbum 6 (Link zur Review) machte er letztes Jahr mit dem Alphaville-Cover „A victory of love“ auf sich aufmerksam.

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Lost in aviation oder Alles wird ASG

Das Jahr ist zwar noch jung, aber ganz bestimmt nicht arm an Highlights. Ein ganz besonderes ist wie immer der Katzenclub, dessen hervorragender Ruf sich mittlerweile schon international herumgesprochen hat. Die Party- und Konzertreihe holt zuverlässig die Acts nach München, die man hier unbedingt sehen möchte und für die man ansonsten meistens quer durch die Republik auf einschlägige Festivals reisen müsste. Zusammen mit den abwechslungsreichen Partys, die bis in die frühen Morgenstunden dauern und die man entweder mit exzessivem Quatschen oder genauso exzessivem Tanzen verbringen kann, freut man sich gern ein paar Wochen oder Monate im Voraus auf die Termine. Heute Abend ist es nach dem rauschenden Festival im November endlich wieder soweit, und mit The Devil & The Universe, Agent Side Grinder und Clan of Xymox hat man ein so internationales wie gothisch epochen- und stilübergreifendes Paket geschnürt. Extra früh soll es losgehen, damit die Party nach den Konzerten dann auch einigermaßen pünktlich anfangen kann. Weiterlesen

Diesen Januar sind Brothers of Metal mit ihrer „The Pagan Thor“-Tour unterwegs und machen auch in Bayern Halt.
Unterstützung erhalten sie von den Folkmetallern von Elvenking, die auch bei uns schon Band der Woche waren. Weiterlesen

Foghorn_Lonesome_logoFoghorn Lonesome ist das Solo-Projekt von Eric Sparkwood. Seit 2011 kreiert der in Stockholm lebende Künstler melodische und emotionale Darkwave- / Gothic-Songs, die berühren. Im Frühjahr hat Eric seine neueste Single „Hopeless in Stockholm“ veröffentlicht – ein melancholischer Track, der von Erics samtigen Düsterstimme getragen wird. Im Moment arbeitet Foghorn Lonesome an einer neuen Single, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Seine bisherigen Veröffentlichungen haben uns neugierig gemacht!
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Der beste Kaffee von Seattle

lineup-1Kaum ist die Wäsche trocken, geht’s auch schon wieder los … Grade war noch WGT, aber nach einem kurzen, aufgrund der schlechten Reiseverbindungen unvermeidlichen Zwischenstopp in Stockholm (bei dem dann auch zumindest ein Teil der Wäsche noch schnell gewaschen werden kann) sitzen wir (eure Skandinavien-Korrespondentin ankalætha mit Begleitung) am Donnerstag nach Pfingsten schon wieder im Zug zum nächsten Festival: das Subkultfestivalen im schönen Trollhättan ruft. Das Subkult ist ein unglaublich gemütliches, familiäres Festival im Westen von Schweden, das sich – ganz genau – den Subkulturen verschrieben hat. Dementsprechend gemischt ist auch das Line-up, etwas Goth, etwas Metal, Hauptsache subkultig. Dieses Jahr bin ich zum dritten Mal dort, und die Vorfreude ist entsprechend groß.
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Sterben könnt ihr zu Hause!

Dafür, dass in München nie was los ist (angeblich), geben sich die namhaften Bands derzeit ganz schön die Klinke in die Hand. Vor ein paar Wochen erst war das Hybridize-Festival, im April werden noch Peter Heppner, Lacrimosa und Aesthetic Perfection nach München kommen, und ein paar andere habe ich jetzt bestimmt vergessen. Jedenfalls ist es gar nicht so leicht, einen freien Platz im Terminkalender zu finden für Vanguard und Solitary Experiments, aber wer hochklassigen Synthiepop hören will, muss da einfach hin. Zumal SE sowieso nicht oft in unseren Breitengraden aufschlagen. Ein bisschen verwunderlich ist nur, dass dieses Package im winzigen Backstage Club spielen soll – wie eng wird das wohl alles? Weiterlesen

Scandinavian Punk ’n‘ Roll

P1140751_SWWar ich früher regelmäßig auf ihren Shows zu Gast, ist es nun doch eine ganz schön lange Weile her, dass ich die beiden schwedischen Hauptbands das letzte Mal gesehen habe. Die Glam-Punkrocker Backyard Babies im Vorprogramm von Mötley Crüe 2009, wobei damals ihre Wirkung im großen Zenith etwas verpuffte, sie sind für kleine Clubbühnen geschaffen. Bei den Schweine-Punkrockern The Bones war es tatsächlich auch im Backstage und wahrscheinlich zehn Jahre her. Für mich ist das also ein kleines Revival und eine Double-Headliner-Show, ich hoffe, dass es eine kleine, feine, schmutzige und schweißtreibende Clubshow wird, wie ich sie von beiden Bands in Erinnerung habe. Die Vorband Audrey Horne kenne ich dagegen bislang nur vom Hörensagen, aber gut sollen sie sein. Weiterlesen