No Sanctuary
Nachdem Staffel 4 der bekannten Serie mit einem Cliffhanger endete, beginnt die fünfte Staffel nicht minder spannend. Die Gruppe um Rick Grimes ist in Terminus, einer ehemaligen Bahnhofsanlage, angekommen und stellt nach und nach fest, dass der Schein trügt und die Einwohner ein blutiges Geheimnis haben. Am Ende landen sie in einem Container-Gefängnis, und man fragt sich, ob die Vermutung, die man zum Finale der vierten Staffel anstellen kann, wirklich zutrifft. Ja, sie trifft zu! Die Abgründe menschlichen Handelns während der Zombie-Apokalypse treten erneut auf brutale Art und Weise ans Licht. Doch ist einem eigentlich von Beginn an klar, dass die Helden der Serie, insbesondere Leitperson Rick Grimes, wohl kaum in der ersten Folge sterben werden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Gruppe ihrem Todesurteil entkommt (wie, möchte ich hier nicht vorwegnehmen) und Terminus wieder sehr schnell verlassen kann. Nachdem so lange auf das Erreichen von Terminus hingearbeitet wurde, hätte hier meiner Meinung nach noch mehr Geschichte verpackt werden können. Lediglich zwei Folgen (eine davon noch in Staffel 4) beschäftigen sich mit dem Bahnhof direkt. Später tauchen noch einige Bewohner von Terminus in der Storyline auf, aber ich denke der Bahnhof selbst hätte noch mehr Raum für Handlung geboten. Weiterlesen





Serien – früher gab es da die Klassiker wie Dallas oder Denver, die die Zuschauer auch regelmäßig vor den Fernseher zogen und so ein wöchentliches Zusammenkommen garantierten. Aber mal ehrlich – wirkliche Qualität war etwas anderes, die fand der geneigte Filmfreund zuverlässig im Kino. Das hat sich in den letzten Jahren sukzessive gewandelt, immer mehr und immer hochklassigere Serien kommen auf den Markt, immer mehr Filmschauspieler übernehmen begeistert Rollen in den früher so verpönten TV-Formaten. Man denke nur an Tim Roth in Lie To Me oder Gary Sinise in CSI:NY sowie an diverse andere eigentlich eher im Independent-Film verhaftete Stars.