The sore in my soul, the mark in my heart
Die Electro Götter von Front 242 laden zum Tanz und haben darüberhinaus mit der Black Out Tour ihren Abschied von der Live-Bühne angekündigt. Sie sind die Gründungsväter der Electronic Body Music und nicht nur das: Ohne den Einfluss von Front 242 als Wegbereiter ist die komplette spätere Tekkno-Szene und Rave-Bewegung undenkbar. Was für uns jedoch wichtiger ist, quasi seit Anbeginn der Zeit (1981) sind Front 242 ein wichtiger und elementarer Bestandteil der schwarzen Szene, und trotz aller musikalischen Zersplitterung derselben immer ein bedeutender Fixpunkt gewesen. Insofern geht hier wirklich eine Ära zuende. Ein letztes Mal die Hits live hören, einfach dabei sein, das wollen sich viele nicht nehmen lassen, und so vermeldet das Backstage völlig zu Recht „ausverkauft“.
Im Vorprogramm stellen sie Rein vor, eine junge und talentierte Elektro-Künstlerin aus Schweden mit bürgerlichem Namen Joanna Reinikainen, deren Vater Paul Reinikainen als Produzent und Songwriter ebenfalls kein Unbekannter ist. Das wird also ein spannender Abend. Weiterlesen

Die New Yorker Band Bootblacks hat sich 2010 gegründet, wobei der Name nicht von schwarzen Stiefeln her stammt, sondern auf eine Beschreibung des New Yorker Untergrunds von William S. Burroughs zurückgeht. Eine Zusammenarbeit mit Jim Sclavunos von Nick Cave and The Bad Seeds wirkt als kreative Initialzündung, infolgedessen 2012 die EP Narrowed veröffentlicht wird, gefolgt vom Debütalbum Veins 2016. Sie entwickeln ihren Sound konsequent weiter, und nun liegt das zweite Album Fragments vor. Panther MacDonald übernimmt den Gesang und teilt sich Synthies und Programming mit Barrett Hiatt. Alli Gorman spielt die Gitarre, und Roger Humanbeing vervollständigt das Line-Up an den Drums.