Unser WGT 2017 – 03.06.2017

Tius: WGT-Ansager Oliver Klein lässt es sich nicht nehmen, Soviet Soviet aus Pesaro (Italien) zu ihrem WGT-Debüt selbst anzukündigen. Das fantastische neue Album Endless wird so gut wie ganz gespielt. Ich bin überrascht, welchen brachialen Sound dieses Trio ohne Rhythmusgitarre zusammenkriegt: Der Bass wird einfach Peter-Hooke-mäßig gespielt und in den Vordergrund gemischt. Irgendwie passt Postpunk nicht ganz zu dem Batcave/Horrorpunk-Abend im Täubchenthal, wird aber sehr gut aufgenommen.
Doommetal im Schauspielhaus mit Hamferð? Was haben sich die Organisatoren dabei nur gedacht? Anscheinend nicht viel. Bratgitarren und Geklampfe wechseln sich mit klarem Gesang und Wortgekotze ab. Mal langweiliger, mal weniger langweilig, wäre im Tittendom besser aufgehoben.
Spiritual Front spielen ein akustisches Best-of-Programm. Im Hintergrund gibt‘s einen Fassbinder-Film zu sehen. Bei den Schlachthausszenen mussten viele Leute wegschauen …

Bildquelle: Metal Music Archives

Annwn bieten Songs aus dem (späten) Mittelalter, vor allem aus der sephardischen Phase. Manche Adaptionen wie „Quen a omagen“ oder „El Rey Nimrod“, mit dem das Konzert beginnt, kenne ich schon von Estampie oder Almara. Oft mit Harfe begleitet, aber immer gut gemacht, vor allem vor dem Hintergrund, wenn man so wie ich gerade vorher auf dem Moritzbastei-Mittelaltermarkt unterwegs war und unfreiwilligerweise dem unkoordinierten „Musizieren“ von „Wyrdamur“ lauschen „durfte“. „Vänner och fränder“ wird auch gespielt, kommt aber leider nicht ganz an die Versionen von Folk & Rackare oder Garmarna heran.
Im alten Landratsamt höre ich mir das Deutschlanddebüt von Nicole Sabouné an. Sehr abwechslungsreiche Songs von ihrem zweiten Album, das erst dieses Jahr außerhalb Schwedens veröffentlich wurde, eine schöne Stimme und über das Madonna-Cover „Frozen“ regt sich keiner künstlich auf.

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Bildquelle: Masquerade-bandcamp

Bildquelle: Masquerade-bandcamp

Mrs.Hyde: Die erste Band des Samstags sind die finnischen Batcaver Masquerade im Täubchenthal, die eine coole Show vor entsprechendem Publikum spielen. Trotz Geheimtipp-Status ist es rappelvoll, leider haben sie keinerlei Merch dabei. Der Bass beim folgenden Soundcheck von Soviet Soviet klingt göttlich, und die ersten beiden Songs bieten tollen Post-Punk, auch wenn die Musiker aussehen wie Hipster-Studenten, die schlechten Indie machen. Doch wie immer gilt: Don’t judge a book by its cover. In Erinnerung an die letztjährige Japan-Reise fahren wir aber dann zum nahegelegenen Felsenkeller zu Lolita Komplex. Sie haben schöne Kostüme und eine bildhübsche Lolita-Sängerin, spielen aber leider eher schlechten Metal. Tja, wie schrieb ich noch eben? Don’t judge a book by its cover. Fairerweise muss man aber dazu sagen, wenn man sich an japanischen Anime-Lolita-Bands orientiert, ist es konsequent, dann schlechten Metal zu spielen. Der Felsenkeller ist nicht einmal zu einem Viertel gefüllt, aber die Anwesenden haben ihren Spaß. Es fliegen Lollies ins Publikum, um eine Art Wall-of-Lolita-Death auszulösen, und zum Abschluss darf sogar auf der Bühne mitgerockt werden. Trotzdem bin ich froh, wieder im überfüllten Täubchenthal zu sein, wo die liebenswert verrückten alten Damen von Scary Bitches allen zeigen, wie man eine geile Show spielt und die Bude rockt. Macht einfach immer wieder Spaß. Bloody dead and sexy lassen wir aus und verbringen die Zeit im gemütlichen Hof. Dann steht die Batcave-Legende und Szeneurgestein Sex Gang Children auf der Bühne. Sänger Andi Sex Gang ist alt geworden, und statt Iro und zerissenen Strumpfhosen gibt es einen Stoppelhaarschnitt und schlichten schwarzen Anzug. Trotzdem werden sie von den Fans gefeiert, und ich bin froh, sie noch einmal live erleben zu dürfen. Zur Aftershowparty fahren wir zur Cure-Party im Noels Ballroom. Der Laden ist klein und gemütlich, und es läuft quasi ausschließlich The Cure, nur jedes zehnte Lied oder so stammt mal von einer anderen Band. Irgendwie ist das fast ein bischen eintönig, und Robert-Smith-Doppelgänger fehlen völlig, trotzdem ist die Stimmung gut. Kurz vor zwei entert plötzlich noch einmal ein ganzer Schwung Leute den kleinen Saal, damit wird es uns zu voll und zu heiß, zumal das Raumklima ohnehin schon stickig-schwül-feucht ist.

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saigon-blue-rainprager.student: Samstag geht‘s zunächst zum Shoppen ins Heidische Dorf und auf die agra, ich mache mich aber bald auf ins Alte Landratsamt zu Saigon Blue Rain. Der angenehme Wave-Pop mit attraktiver Sängerin weiß zu gefallen, schön zum Anhören und Anschauen.
Das Konzept von Klimt 1918 verstehe ich nicht. Den Tarkowski-Film „Nostalghia“ abzuspielen und dazu Britpop zu schrammeln, passt überhaupt nicht zusammen und wirkt auf mich sehr gewollt, ohne dabei irgendeinen künstlerischen Anspruch rüberzubringen. Deshalb geht es schon bald ins Schauspielhaus, wo wir gerade noch vor dem sintflutartigen Regenfall ankommen. Peter Bjärgö spielt ein sehr Arcana-lastiges Set aus Neoklassik und Weltmusik, das teilweise an Dead can Dance erinnert, schöne Musik zum Schwelgen und Träumen.

peterbjargö

hamferdDanach spielen Hamferð, auf die ich schon sehr gespannt bin, und das Schauspielhaus füllt sich. Sechs bieder aussehende Herren in Anzügen spielen färöischen Doom Metal. Druckvolle Growls wechseln ab mit schwermütigen Balladen, die Stimme Jón Aldarás in der exotischen nordischen Sprache erzeugt eine entspannend-düstere Atmosphäre. Einige Hochgoten verlassen während der härteren Stücke den Saal, aber der Großteil des Publikums ist begeistert. Bestes Konzert dieses WGTs!
spritual-frontBei Spiritual Front sieht man, dass das Konzept „Musik zum Film“ sehr wohl klappen kann. Eigentlich mag ich ihren vom Neofolk zum ItaloPop gewandelten Stil nicht, aber den Film „In einem Jahr mit 13 Monden“ (Fassbinders persönlichster Film über Transvestitismus, Schwulenhass und unerfüllte Liebe) mit den pathetisch verzweifelten  Liebesliedern von Spiritual Front zu unterlegen, funktioniert erstaunlich gut und schafft eine eindringliche Atmosphäre. Danach geht‘s mit den dort getroffenen Kölnern noch zum Ausklang in die Moritzbastei.

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Yggdrasil: Das Wetter ist uns auch am Samstag gnädig, sodass ich mit grellem Sonnenschein wach werde. Nach einem gediegenen Frühstück mit meinem Schatz beginne ich die Planung des Tages. Die eigentliche Veranstaltung, auf die ich will, beginnt erst um 17:20 Uhr im Alten Landratsamt. Mir steht der Sinn nach Shoppen, und so fahre ich mit der Linie 31 zur agra raus. Am vorigen Tag habe ich ein paar schöne Stiefel gesehen, aber leider nicht mitgenommen. In der Agra angekommen beschließe ich die Stände der Reihe nach abzuklappern und die Halle geordnet zu besichtigen. Die Besucher sind recht gut gelaunt, und man hat das Gefühl, fast alle zu kennen. Die Zeit verstreicht, ohne dass ich auch nur einmal auf die Idee gekommen wäre, auf die Uhr zu schauen. Im Bewusstsein, dass ein Konzertbeginn bald ansteht, verläuft der restliche Einkauf im Zeitraffer. Schnell in die Tram Richtung Innenstadt einsteigen und los geht‘s.
Ich hatte mit meiner besseren Hälfte einen Treffpunkt ausgemacht, da wir gemeinsam ins Alte Landratsamt wollten. Sie wartet schon ganz ladylike beim Italiener auf mich mit einem schönen Glas Wein, das sie vor sich stehen hat. Nach einer kurzen Raucherpause beschließen wir auch gleich loszugehen. Die Schlange am Landratsamt hielt sich sehr in Grenzen (wie eigentlich bei allen Veranstaltungen), und so werden wir nach kurzer Zeit hineingelassen. Die Halle ist bekannt für ihre gute Akustik, und sie ist auch schon recht ansehnlich gefüllt. Am linken Außenflügel zwar ziemlich licht, aber in der Mitte vor der Bühne und am rechten Flügel proppenvoll. Klimt 1918 aus Italien sind der Opener des jungen Nachmittags. Ihr Cascadian Shoegaze Rock ist genau die richtige Musik zu meinem Mood. Sie spielen Songs aus all ihren erschienen Alben. Was mich besonders freut, ist der Track „Once we were“ von ihrem aktuellen Release Sentimentale Jugend. Die ersten Reihen shoegazen vor sich hin, und die Riff-Lawinen und Ausbrüche überrollen gnadenlos alles. Ein Wahnsinnskonzert!
Aufgrund des Umbaus der Bühne vor Nicole Sabouné gehe ich ein wenig vor die Tür. Ich unterhalte mich mit zwei Pärchen aus Italien, die wohl ein wenig enttäuscht sind. Ich muss allerdings zeitig wieder hinein zu Nicole Sabouné. Die kleine zierliche Frau auf der Bühne entpuppt sich kurz darauf als Stimmwunder. Ich kenne eine CD-Review und einige Songs von ihr, dachte aber, dass ihr Sound aufgrund ihrer recht erfolgreichen Teilnahme an einer schwedischen Talentshow wohl eher poppig und Mainstream ist. Ich hätte nicht falscher liegen können. Beindruckend scharf, klar und vor allem dunkel vorgetragenes Material mit Inbrunst und Charme, ein Track ist besser als der andere. Ich werde diese Frau im Auge behalten!
Richtig schade ist es, dass sich das Alte Landratsamt auf einmal leert, noch bevor Sylvaine die Bühne betreten, ich vermute mal aufgrund der doch recht häufigen Überschneidungen mit anderen Konzerten. Meine bessere Hälfte verabschiedet sich Richtung Agra, in der zweiten Reihe stehend genieße ich die Bühnenpräsenz der Band aus Norwegen. Bekannt sind sie mir von ihrem Album Wistful, aber meine Erwartungen sind vielleicht etwas zu hochgeschraubt. Der Shoegaze Black Metal ist gut gespielt, die Atmosphäre perfekt, aber mir fehlt das Misanthropische in ihrem Sound. Alles in allem trotzdem ein recht gutes Konzert. Mittlerweile hat draußen der Regen eingesetzt. Ich lasse den Abend in der Agra ausklingen. Esben and the Witch lasse ich aufgrund mangelnden Interesses sausen. Ein schöner WGT-Tag geht zu Ende.

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Phoebe: Klimt 1918 im Alten Landratsamt höre ich nur. Ich bin müde, kaputt, verschwitzt und will gemütlich am Boden sitzen.
Auf Nicole Sabouné freue ich mich richtig, und die Vorfreude ist nicht umsonst. Die 26-jährige Goth-Elfe legte ein sensationelles kleines Konzert hin. Gegen Ende spielt sie ihre alternative Version von Madonnas „Frozen“, dass es einem wohlige Schauer über den Rücken jagt. „Bleeding faster“ erschüttert einen schier. Wie sie „What the fuck!“ mehrmals herausschreit, das hat einen tragischen Sog. Der Song danach, „Giving hold“, ist der letzte, und nach „Bleeding faster“ weit ruhiger und geerdeter. Aber ich denke, nach „Bleeding faster“ wäre man zu erschüttert zurückgeblieben. Es ist eine gute Wahl, die Leute wieder ins Hier und Jetzt vor Ende des Konzerts zu bringen.

Danach fahre ich wie eine Furie zu Klangstabil in die agra. Keine Ahnung wie, aber ich bin von Anfang an dabei: „Math and emotion“! Keine Ahnung, wie diese unspektakulären zwei Männer in ihren hellen Jeans und den dunklen T-Shirts immer diese Stimmung hervorbringen! Gänsehaut von Anfang an! Die Halle ist recht gut gefüllt, weit mehr als am Tag davor bei Frau Palmer, mit ganz verschiedenen Leuten, fast alle wippen oder tanzen, keiner geht vorzeitig. Zwischendrin Maurizios italienisch vorgetragenes Stück – nach einem herzlichen „Buona sera Leipzig!“ Es ist ein ganz tolles, kleines, typisches Klangstabil-Konzert mit ein paar ganz großen Hits („You may start“, „Push yourself“), aber auch ohne Klassiker wie das Anke-Lied („Vertraut“), leider. Nun, es ist kein eigenständiges Konzert, die Zeit fehlt. Eines habe ich gelernt: Klangstabil sind immer ein Höhepunkt für mich, ich werde jede Gelegenheit nutzen, sie immer wieder zu sehen.
Pay with friendship!

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Saigon Blue Raintorshammare: Auch heute ist es immer noch heiß und infernalisch schwül, was sich vor allem in den Locations bemerkbar macht – wo es sonst erst ab Sonntag oder Montag unerträglich ist, wenn sich alles aufgeheizt hat, japst man jetzt schon. Nach ausgedehntem Frühstück sowie einer Shoppingrunde über den agra-Markt inklusive traditionellem Abstecher zum Hands-Stand fängt mein Konzerttag im Alten Landratsamt bei den Franzosen von Saigon Blue Rain an. Der Raum ist (für die Band erfreulich) gut gefüllt, was das Konzert leider etwas zäh macht, weil eben warm und stickig. Musikalisch passt da aber alles, Saigon Blue Rain überzeugen vor allem durch die samtig-dunkle Stimme von Sängerin Ophelia und die schönen Melodien der langsamen Songs. Wie schon als Vorband von The Beauty of Gemina letzten Oktober in München gefällt mir das Trio wieder sehr gut und erntet auch den verdienten Applaus.
Die Italiener von Klimt 1918Klimt 1918 muss ich mir danach allerdings aus dem langen Eingangsflur des Alten Landratsamtes anhören – Luft und ein Sitzplatz sind schlagende Argumente, zumal der ausufernde und wenig düstere Postrock des Fünfers zwar handwerklich und kompositorisch über jeden Zweifel erhaben ist, aber mich leider so gar nicht erwischt. Dem Publikum vor der Bühne gefällt’s, der Auftritt scheint sehr gut gewesen zu sein. Ich hatte ein wenig Verschnaufpause, in der ich dem Gewitter vor der Tür zugesehen habe – alles gut also.
Nicole SabounéDann eile ich aber natürlich zurück in die Halle, denn die junge Schwedin Nicole Sabouné steht auf dem Plan. Zwei Alben hat sie bereits veröffentlicht, Miman (Review bei SB) und Must exist, ersteres ist auch in Deutschland auf Tonträger erhältlich. Bisher war Nicole Sabouné nur Insidern bekannt, und ich dachte schon, ich müsste nach Schweden fahren, um sie mal live zu sehen (was völlig verschmerzbar gewesen wäre). Nach diesem Auftritt dürfte sich das allerdings schnell ändern. Ein wenig schüchtern, ein wenig nervös wirkt sie, doch wenn sie singt, beherrscht sie die Bühne und den Raum. Ihre kräftige, dunkle Stimme hüllt einen ein, die mal wavigen, mal rockigen, mal ruhigen Songs überzeugen auf ganzer Linie, und dass Nicklas Stenemo hier Gitarre spielt, stört auch überhaupt nicht. Nicole freut sich riesig über den Publikumszuspruch und zeigt sich ganz begeistert vom WGT. Vielleicht ist das ja ein Anreiz, mal über ein paar weitere Deutschlandauftritte nachzudenken … und dann bitte auch Merch mitzubringen!
HamferðEin bisschen hektisch geht es danach weiter ins Schauspielhaus, wo die Färöer Hamferð auf dem Programm stehen. Ich kenne sie als Doom-Metal-Band – doch ob sie das ehrwürdige Schauspielhaus mit tiefergestimmten Riffs erzittern lassen? Just genau das passiert: Sechs akkurat in Anzug und Krawatte gekleidete Musiker lassen die Mauern erbeben, zahlreiche Anwesende zeigen, dass man auch im Sitzen hervorragend Headbangen kann, und Sänger Jón Aldará trifft jeden beeindruckenden Ton. Doom der Extraklasse, noch dazu auf Färöisch, in stilvollem Ambiente – was will man mehr.
Stilvoll geht es danach weiter, nämlich mit dem stets perfekt gekleideten Simone Salvatori und Spiritual Front, die heute als „Black hearts in black suits“ auf der Bühne stehen, also Songs im klassischen Gewand präsentieren. Unterstützt wird Simone von Klavier, Geige und Cello sowie von Rainer Werner Fassbinder, dessen verstörender Film In einem Jahr mit dreizehn Monden auf einer Leinwand im Hintergrund läuft. Simone ist anfangs merklich nervös, seine Ansagen nicht immer zu verstehen, doch nach ein paar Songs ist alles im Lot. Neben Stücken von Black hearts in black suits gibt es natürlich auch ein paar Klassiker zu hören, „Jesus died in Las Vegas“ (oder in Leipzig, wie rasch umgetextet wird), „I walk the (dead) line“ oder das unvergleichliche „Bastard angel“. Das voll besetzte Schauspielhaus tobt, gibt Standing Ovations und bekommt von den gerührten Musikern noch eine Zugabe.
Danach geht’s selig nach Hause, für die Industrial-Noise-Party in der Moritzbastei bin ich zu müde. Lieber den ereignisreichen Tag in Ruhe sacken lassen.

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littlenightbird: An Konzerten begeistern mich eindeutig VNV Nation, obwohl ich es eher das „irische Dampfbad“ nenne  und danach keinen einzigen trockenen Faden mehr am Leib habe. In der Halle ist es so schwül, innen an den Glastüren der agra läuft dermaßen das Wasser runter, dass man nicht mehr reinsehen kann. Wichtigstes Accessoire dieses Jahr ist definitiv mein Taschenventilator, ein Fächer oder der Spielplan (ich bin ja der Meinung, den verteilen die nur, damit man sich in den Konzerten damit Luft zufächern kann). Aber Ronan macht einfach tolle Party, reißt mich immer wieder mit und verbreitet immer positive Vibes. 

Zum Heidnischen Dorf wollte ich auch, aber sowas habe ich noch nie gesehen: Die Leute stehen fast bis vor zur Bornaischen Straße! Deshalb ziehe ich es vor, mit meinen Einkäufen heimzufahren – keine Sekunde zu früh! Kaum dass ich in der Wohnung bin, geht das Unwetter mit Platzregen los. (Deswegen verzichtete ich auch auf Patenbrigade:Wolff, weil es gerade erst aufhört zu regnen, und ich da draußen im Matsch pur, verkabelt mit Leucht-Elektrik und LED-Puschelstulpen … da will ich keine Outfit-Schäden riskieren).

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