Mein erstes Mal

Lange habe ich drauf warten müssen, bis es endlich geklappt hat mit dem Urlaub zum WGT. Pfingsten ist immer eine schwere Zeit für kinderlose Angestellte im Schichtdienst.
Doch 2013 war es endlich soweit und wir machten uns Donnerstagvormittag auf den Weg Richtung Leipzig. Erst im Hotel einchecken, dann ab zur Agra, Bändchen holen. Anschließend haben wir noch ein wenig das Flair vor der Agra genossen, eine Kleinigkeit gegessen (die Nudeln mit Schinken-Sahne-Soße werden wir nächstes Jahr meiden) und sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt.

Freitag

Der Freitag begann mit einem Kaffee im Securitycenter, vielen Dank noch mal an dieser Stelle für die wirklich tollen Mitarbeiter der Security, bevor wir unsere Fotopässe holen konnten. Ausgerüstet mit selbigen ging es in das Heidnische Dorf, wo wir zu den Klängen von Vroudenspil, welche das WGT eröffneten, das Gelände in Augenschein nahmen. Unglaublich, wie groß allein das Areal hier ist, da kann sich so mancher Mittelaltermarkt doppelt drin verstecken. Wenn das so weitergeht, dann wird sich der zuhause aufgestellte Zeitplan deutlich als zu knapp kalkuliert herausstellen. So war es dann auch, aber später mehr. Jetzt war es langsam an der Zeit, um zum Viktorianischen Picknick aufzubrechen.

Hier hatten wir gut zwei Stunden einkalkuliert, um das alles abzulichten. Zwei Stunden? Weit gefehlt, hier hätte man locker das Doppelte an Zeit gebraucht und hätte noch lange nicht alle Teilnehmer in das rechte Licht gesetzt. Zu viele liebevoll gemachte Kostüme und Gewänder, geschminkte Teilnehmer, ja ganze Gesellschaften boten sich uns dar. Es waren aber nicht nur viktorianisch gekleidete Schönheiten, sondern auch Steampunker, Uniformfreunde, Vampire, Elfen, Feen, Cosplayer und so weiter vorhanden. Man wusste gar nicht, wo man zuerst anfangen sollte, und bereits als wir gehen mussten, kamen uns immer neue Teilnehmer entgegen. Merke für nächstes Jahr: Freitag gehört dem Picknick und vor 20 Uhr nimmt man sich am besten kein Konzert vor, will man das Flair voll auskosten.

Aber wir hatten ein Date mit der Letzten Instanz, also mussten wir, gefühlt viel zu früh, los, zurück zur Agra-Halle.
Diese war auch schon ganz gut gefühlt, wenn man die Uhrzeit beachte, es waren bereits vor dem Konzert schon ~1.500 Zuhörer da.

Während der Show füllte sich die Halle noch beträchtlich, ich denke so an die 3.500 werden es schon gewesen sein. Kein Wunder, das Septett auf der Bühne war ein erstklassiger Opener für die Agra. Da hat alles gepasst: Licht, Sound, Show und man hat gemerkt, ja, sie haben voll Bock drauf! Ebenso wie das Publikum. Auch hier kein gelangweiltes Gesicht, alle sind mitgegangen.

Der nächste Punkt auf der Liste war Das Ich. Bis dahin hatte ich diese noch nie live gesehen und war gespannt, wie sich Frontmann Stefan Ackermann nach seiner schweren Krankheit auf der Bühne machen würde. Der Empfang des Frontmannes nach dem langen Intro dürfte wohl nicht nur bei ihm für eine Gänsehaut gesorgt haben. Selten hat man einen Sänger so frenetisch empfangen. Seinen Auftritt hat er prima hingelegt, wüsste man nichts von seiner überwundenen Krankheit, man würde es nicht merken. Allerdings hat Keyboarder Bruno Kramm öfter die Ansagen übernommen, vielleicht ist das aber auch schon immer so bei Das Ich, mir fehlt da leider ein wenig der Vergleich.

Was mir am WGT auch ganz gut gefällt und wohl auch ein Alleinstellungsmerkmal ist: Wenn man gerade genug von lauter Musik hat oder das Gehörte einem nicht so zusagt, so geht man einfach aus der Halle raus, setzt sich vor die Agra und genießt den Strom der Flanierenden. So wie wir das in den Umbaupausen machen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einem nicht kleinen Teil des Publikums nur um das Sehen und Gesehen werden geht. Da wird auf- und abgelaufen und fleißig für die noch so kleine Kamera posiert, grad schön ist es. Ich denke, man kann, gerade als Fotograf, das Wochenende auch nur hier sitzen und einfach fotografieren. Genug Motive gibt es sicherlich, und so gehen viele leider komplett unter, schließlich müssen wir wieder rein.

Die finnischen Sleaze-Dark-Rocker von The 69 Eyes sind der nächste Punkt unserer Freitagsliste. Das Publikum hat sich ein wenig durchgewechselt, ist das musikalisch doch ein wenig anders als Das Ich. Hier geht es deutlich gitarrenlastiger zur Sache, weniger elektronisch. Gewohnt gut ziehen sie ihre Show durch und Sänger Jirky 69 ist fleißig am Flirten mit den weiblichen Fans, die spätestens bei Gothic Girl (darf natürlich auf dem WGT nicht in der Setlist fehlen) endgültig gefangen sind.

Der Abschluß unseres Tages bilden die Steampunker von Abney Park. Bisher war die Band noch nicht auf meinem Schirm, aber schon beim YouTuben zu Hause war schnell klar, die muss ich sehen. Mir als Fotografen haben gleich die Bühnenoutfits gefallen, und ich war schon gespannt und voller Vorfreude auf die Show. Leider war das Licht nicht so der Brüller, und die Outfits kamen nicht so richtig zu Geltung. Trotzdem konnten die Damen und Herren um Frontmann Capt. Brown mit ihrer Mischung aus Dark Wave, Alternative Rock, Film- und Weltmusik das anwesende Publikum überzeugen. Man darf gespannt sein, ob sich ihre Auftritte in Europa nach dem WGT häufen. Jedem, der ein wenig für die Steampunk-Ästhetik übrig hat, empfehle ich einen Besuch bei den Luftschiffpiraten von Abney Park.

Samstag

Der Samstag beginnt mit einer gemütlichen Autogrammstunde der Letzten Instanz. Im schönen Treppenhaus des städtischen Kaufhauses gaben die sichtlich gut gelaunten Musiker den ca. 200 Fans ihre Unterschriften auf allerlei Gegenstände. Von schnöden Autogrammkarten, über das klassische Shirt bis hin zu selbsgebastelten Steampunk-Taschenbüchern war alles vertreten. Die Frage des Tages an das anwesende Publikum lautete: Wer ist der Kerl auf dem WGT-Programmbuch und was für Opern hat denn der geschrieben? Zwar haben auch die Fans ein Autogramm bekommen, die es nicht wussten, aber es konnte keiner sagen, er hätte hier nichts dazu gelernt.

Wie wir LI-Frontmann Holly Loose schon im Vorfeld versprochen hatten, ging es im Anschluß gleich ins Centraltheater zur Lesung der „Weißen Geschichten II“. In dieser Geschichtensammlung haben sich Fans von den Texten der Band inspirieren lassen und dazu Geschichten geschrieben. Holly hat aus dem bald erscheinenden Werk vier Geschichten zum Besten gegeben: eine schöne Mischung die für jeden etwas bot. So war für Gänseheut bei Horror, Herzklopfen bei einer unglücklichen Liebesgeschichte oder Trauer bei einer Familientragödie. Unnötig war seine Nervosität vor der Lesung, hat er die Aufgabe doch mit Witz und toller Lesestimme prima gemeistert.

Weiter ging es zum Heidnischen Dorf, wo die Piraten von Vroudenspil ihr zweites Konzert auf dem WGT geben sollten. Da mir die Band mittlerweile ans Herz gewachsen ist und wir uns recht gut verstehen, muss ich da hin. Ehrensache. Das Heidnische Dorf war bereits gut gefüllt, und so kämpften wir uns durch die Massen zur Bühne, gerade noch rechtzeitig, um der Band noch schnell Hallo zu sagen, bevor sie auch schon auf die Bühne mussten. Mussten? Falsch, durften. Denn dass es für die Meute keine Pflichtübung war, wurde recht schnell klar. Hier wird noch Musik mit Herzblut gemacht, und das sprach sich wohl auch auf dem WGT herum, musste das Heidnische Dorf doch kurzzeitig gesperrt werden, viele Gäste wollten sich das nicht entgehen lassen. Einzig die arme Vierfinger-Jane hat im Line-Up gefehlt und wurde durch den Austauschbassisten Alex von Zwielicht ersetzt. Und weil den Piraten auch eine Klarinette ganz gut steht, gab es auch beim „Plankentango“ Unterstützung von Comte Caspar, seines Zeichens Sänger und Klarinettist bei Coppelius.

Selbiger war auch gleich als nächster Programmpunkt mit seinen Kollegen der Kapelle Coppelius auf der Bühne im Dorf.
Coppelius steht nicht nur für Rock meets Klarinetten und Contrabass, Coppelius steht auch für eine ausgefeilte Bühnenshow, bei der nicht einfach nur Musik gemacht wird. Coppelius sind ein Gesamtkonzept. Das beginnt mit der Vorbereitung der Bühne durch den Butler Bastille, bevor die Bandmitglieder aus der vermeintlich viel zu kleinen Litfaßsäule (ähnlich dem klassischen Clownsauto) auf ihre Plätze gehen. Auch dort wird nicht einfach musiziert, besonders Butler Bastille wirbelt immer wieder zwischen den Musikern hin und her und versorgt selbige mit Getränken, räumt Mäntel und Zylinder beiseite. Natürlich wird auch das Publikum nicht vergessen, und so gibt es ein Tablett Prickelwasser, welches Butler Bastille mittels Crowdsurfing im selbigen verteilt.

Für mich war jetzt erst mal Pause und Zeit, die zahlreichen Futterstände im Heidnischen Dorf näher zu begutachten. Ich empfehle jedem hungrigen Magen: Wenn ihr was Leckeres essen wollt, vergesst die Agra, ab ins Heidnische Dorf. Der kurze Fußweg lohnt sich definitiv. Hier noch eine kleine Bitte an die Orga: Vielleicht wäre es im nächsten Jahr machbar, dass man den Leuten den Wechsel zwischen Agra-Gelände und Heidnischem Dorf über den Zeltplatz ermöglicht, das spart ordentlich Weg.

Nachdem der Magen voll war, ging es zum letzten Punkt am Samstag: das Konzert von Paradies Lost, einer der Auftritte, auf die ich mich mit am meisten gefreut habe. Der Weg zum Kohlrabizirkus war mit dem Auto schnell erledigt, Parkplätze zum Glück mehr als ausreichend vorhanden, so dass man direkt bis vor den Eingang fahren konnte. Anfangs war es noch recht überschaulich, füllte sich die Kuppel doch während der Umbaupause zusehends und dürfte bei Beginn dann ordentlich gefüllt gewesen sein. Der Graben vor der Bühne war dem Ansturm an Fotografen nicht wirklich gewachsen, und so waren wir zum Teil gezwungen in die Hocke zu gehen, damit alle eine Chance auf ein gutes Bild hatten. Doch nicht nur die Platzverhältnisse im Graben waren hier hinderlich, auch hatte der Lichtmischer wohl die Sache mit der „düsteren Lichtstimmung“ zu wörtlich genommen, war es doch schlicht dunkel auf der Bühne. Umso besser hat der Soundmann seinen Job gemacht und trotz der Kuppelform des Kohlrabizirkus einen anständigen Sound hinbekommen. Definitiv ein würdiger Abschluß des Samstags!

Sonntag

Leider fiel fast der komplette Sonntag aufgrund von Familienbesuch aus, und so schafften wir es gerade noch rechtzeitig zum Auftritt der Grausamen Töchter in die Moritzbastei.

Stimmt nicht ganz, wir kamen auch noch in den Genuß der letzten Lieder von Digitalis Purpurea, einem Industrial Ein-Mann-Projekt aus Turin/Italien. Während Hauptakteur Christian am Mikro seine Show recht ordentlich abzog, stand die wohl angeheuerte Keyboarderin recht unmotiviert hinter ihrem Instrument und fiel nicht weiter auf. Schade, denn sogar mir, der es nicht so mit den elektronischen Klängen hat, hat der Auftritt ganz gut gefallen und erneut kam der Gedanke auf, ob ich mir nicht denen einen oder anderen Silberling aus der Richtung holen soll.

Nach einer recht kurzen Umbaupause wurde es richtig kuschlig im Gewölbe der Bastei, so viele Leute strömten herein, um die Grausamen Töchter zu sehen. Wer nicht schon recht zeitig nach vorn strebte, der hatte jetzt keine Chance mehr, in die vorderen Reihen zu kommen. Gut, dass wir schon so zeitig da waren und uns bereits seit der Vorband nicht mehr vom Platz bewegt hatten, so konnten wir die Show direkt von der ersten Reihe aus genießen.

Erst betraten die Schlagwerker die Bühne, links das eher kleine Schlagzeug samt Trommler Gregor Hennig, rechts ein Tisch mit allerlei diversen Gerätschaften, darunter eine alte Alufelge und weiteres, was man eher nicht in den Bereich der Musikinstrumente sucht. Dann ein Musiker, welcher die verschiedenen Gegenstände mit Eisenrohren bearbeitete; da dies aber nicht groß verstärkt wurde, also kaum wahrnehmbar war, durfte man das wohl eher der optischen Show zuordnen. Mittig links und rechts fanden sich die beiden ganz in Latex eingehüllten Backgroundsängerinnen Johanna van Eismeer und Miss Antlantik Titti ein, Frontfrau Aranea Peel hatte ihren barbusigen Platz standesgemäß mittig auf der Bühne. Hinter ihr eine Plattform, auf der die beiden „Opfer“ knieten und nur gelegentlich in die Show einbezogen wurden, sind die Grausamen Töchter doch für ihre BDSM-Einlagen bekannt. Da wir in Leipzig wohl nur einer FSK-16-Show beiwohnen durften, hielt sich die Vorstellung in Grenzen, und so wurden die Opfer etwa genötigt, eine Rose zu verspeisen, es wurden ihnen die Leibchen Marke Schiesser Feinripp vom Körper geschnitten und ein wenig mit Kunstblut geschmiert. Musikalisch war die Show so gar nicht meins, und böse Zungen behaupten, dass die Musik sowieso nur Mittel zum Zweck ist, wie man es ja auch von anderen „Schockbands“ kennt. Wirklich zur Musik mitgehendes Publikum wäre mir nicht aufgefallen, dafür aber genügend Publikum, welches sehr bemüht war, den besten Schnappschuß mit möglichst viel nackter Haut zu erwischen. Fazit: Kann man sich mal ankucken, aber ansonsten eher was für eingefleischte Fans.

Montag

Wie auch den Samstag gingen wir den Montag mit einem ruhigeren, wenn auch ungleich nachdenklicherem Programm an.

Wir besuchten die Ausstellung „Kinder der Nacht – unangepasst und überwacht“ in der „Runden Ecke“, dem ehemaligen Stasi-Hauptquartier Leipzigs. Hier erhielten wir einen Einblick in die Arbeitsweise der Staatsschützer der Deutschen Demokratischen Republik. Heute kann man über die teils skurrilen Ergebnisse lachen, am Ende bleibt aber doch das Erstaunen, vielleicht sogar Entsetzen, wie gut der Überwachungsstaat funktioniert und welche Auswüchse er angenommen hat.

Nach diesem zeitgeschichtlichen Auftakt ging es gleich wieder zurück in das fröhliche Mittelalter vom Heidnischen Dorf, wo wir die Spielleute von Nachtgeschrei mit ihrem neuen Frontmann Martin Lemar begutachten und sehen wollten, ob der Neue seine Sache auch so gut macht wie Hotti.

Da auch Nachtgeschrei eine recht ordentliche Fangemeinde haben, war auch hier der Platz vor der Bühne recht schnell gut gefüllt, und der Neue stellte sich der Aufgabe. Kurz, er hat seine Sache ganz ordentlich gemacht, geben wir ihm noch ein wenig Routine mit, dann wird er sich als ein würdiger Nachfolger erweisen. Das Publikum sah es wohl ähnlich, es wurde schon fleißig mitgefeiert, und die Stimmung war spitze. Genau so will man das Heidnische Dorf bis zum nächsten Jahr in Erinnerung behalten.

Zurück zum Agragelände, denn wie schon am Freitag zum Einstieg ist es auch hier wieder die schöne Mischung aus Konzert, der Flanierstrecke vor der Halle und die riesige Einkaufsmeile, die einem den perfekten Abschluss des WGT bietet.

Orange Sector sind die erste Band in der Agra. Ein wenig lustlos scheint das Duo zu sein, ob da schon zu viel WGT in den Knochen steckt? Das Publikum, das vielleicht ein Drittel des Platzes vor der Bühne füllt, ist trotzdem gut drauf und feiert mit den EBMlern.

Schon vor dem Auftritt fallen die Plakate der Patenbrigade Wolff auf, auf denen vor Gefahrstoffen gewarnt wird, die während der Show austreten können. Man möge sich aber trotzdem nicht scheuen, in die vorderen Reihen zu kommen, eventuell gäbe es da auch ein Freibier, so konnte man lesen.

Die Halle war trotz oder vielleicht wegen der Hinweise gut gefüllt, als die Brigadiere die Bühne betraten und mit viel Elan und deutlich sichtbarem Vergnügen ihre Show begannen. Zu lustigen Texten und Coverversionen von sozialistischem DDR-Liedgut gingen die Zuschauer gut ab, und kaum einer stand still, während die Show immer mehr in eine Baustelle verwandelt wurde. Und spätestens bei „Der Brigadier trinkt Bier“ wurde klar, die Patenbrigade Wolff ist die Spaßband der EBM-Szene.

KMFDM sind für uns der Abschluss des WGT, ist der Heimweg doch noch lang.
Die Industrial-Rocker um Frontmann und Gründungsmitglied Sascha Konietzko hatte ich auf dem Münchner DMF leider verpasst, war aber aufgrund der Berichte schon sehr gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Hier wurde eine Show geliefert, die wohl nicht besser zum Ende des WGT hätte passen können, heißt es doch, wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. Sängerin Lucia wirbelte über die Bühne, als gäbe es kein Morgen mehr, und der Rest der multinationalen Gruppe stand ihr da kaum nach. Kein Wunder, dass auch in der gefüllten Halle nun keiner mehr still stand. Oder zumindest haben wir keinen gesehen. Aufgeputscht von dieser tollen Show war der Heimweg kein Problem.

Fazit des WGT:

Wie anfangs schon bemerkt, war dies mein erstes WGT. Im Vorfeld war mir nicht klar, was den Leuten hier alles geboten wird und wie unglaublich groß das Angebot für die schwarze Szene hier ist. Ob man nun von Konzert zu Konzert pilgern, eine Party nach der anderen feiern, etwas Kultur in Form von klassischen Konzerten, Lesungen, Vorträgen genießen oder einfach nur unter seinesgleichen sein will, Leipzig zu Pfingsten ist dafür genau der richtige Ort.
Überall wurden wir freundlich empfangen, nirgends haben wir Reibereien oder gar ernsthafte Streitereien bemerkt. Ganz im Gegenteil, gerade den Besuchern des WGT wurde der ein oder andere Rabatt eingeräumt oder sonst ein Bonus mitgegeben. Es ist wirklich fantastisch, was die Organisatoren hier über die letzten Jahre auf die Beine gestellt haben, und mein Bericht kann nur einen ganz kleinen Bruchteil abdecken und ist nur mein Ausblick durch das kleine persönliche Kuckloch auf das WGT 2013, denn eigentlich braucht es eine komplette Mannschaft, will man das WGT in all seinen Facetten beschreiben. Natürlich versuche ich auch 2014 wieder dabei zu sein, wenn es heißt, Leipzig wird schwarz!

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Mehr Bilder vom tollen Festival findet ihr beim Metalspotter

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