Der Dösenöffner 2026
Das Projekt Dösenöffner (früher ISART) 2026 ist fertig! Es ist ein jährliches Kunstprojekt im öffentlichen Raum unter der Brudermühlbrücke in München. Die Wände und Brückenpfeiler wurden dabei für einige Wochen zur riesigen Open-Air-Galerie und von Nachwuchs- und etablierten Graffiti-Künstler*innen neu gestaltet. Die Neubemalung 2026 lief vom 19. Juni bis 8. August. Eine sechsköpfige Jury hat unter mehr als 30 Bewerbungen folgende Künstler*innen bzw. Teams ausgewählt.
Ich war Ende August vor Ort und habe mir bei bestem Wetter die Kunstwerke angesehen. Wer sind die Künstler*innen? Ich konnte bei einigen ein wenig Infos zusammentragen.
Nachdem Lebkuchen und Weihnachtsmänner in den Supermarktregalen stehen, kann das nur eines heißen: Neben Weihnachten ist auch das Dark Easter Metal Meeting nicht mehr in allzu weiter Ferne! Am 27. und 28. März 2027 findet die jährliche extremmetallische Ostereiersuche wieder im Backstage München statt, und die ersten Bandveröffentlichungen lassen – natürlich – auf eine sensationelle neue Ausgabe des DEMM hoffen. Weiterlesen

Diese Woche besuchen wir Stefan Lange in Nürnberg, der uns sein Projekt Callider vorstellen will. Sein zweites Album The Explorer wird am 23.10.2026 veröffentlicht. Er verbindet Melodic Death Metal mit literarischer Tiefe und kultureller Reflexion. Er hat sich unseren Fragen gestellt.
Klang gewordene Entfremdung
„End transmission.“ Mit diesen beiden Worten endet einer der Posts, mit denen Laura Morgan die Veröffentlichung ihres Projekts LIVMØDR, The Greatest Indifference, begleitet. Das Album klingt wie eine letzte Übertragung aus einer Welt, in der die Verbindung zwischen den Menschen verloren geht. Der Titel beschreibt einen ähnlichen Zustand, in dem Mitgefühl und Verbundenheit von Entfremdung und Gleichgültigkeit verdrängt werden. Laura nennt das „emotionale Entropie“ – einen langsamen Verlust dessen, was Menschen miteinander verbindet. Das Album macht diesen Zustand über Klang erfahrbar: Verdichtung und Unruhe treffen auf fragile Momente, in denen Nähe noch für einen Augenblick spürbar scheint.

Jeder Mord ein Kunstzitat
Japanischer Horror – ein Erfolg?
Ich liebe nicht nur das Reisen in andere
Länder, auch literarisch lasse ich mich gern auf Neues ein. Diesmal stand Japan ganz oben auf meiner Leseliste, denn der bereits 2007 im Original erschienene Roman Iwaiyama erschien erstmals unter dem Titel Der Schrein auf Deutsch. Mehrere von Nanami Kamons Büchern wurden bereits verfilmt, zuletzt Room 203 oder Onmyoji Zero. Weiterlesen
Vier Jahreszeiten, sechs Freunde
und etliche Probleme
Ich habe mir was gesucht, um wieder einmal ein paar 36-Grad-und-es-wird-immer-heißer-Tage in der Wohnung zu überstehen und bin auf diese kleine Serie gestoßen. Irgendwie kam gleich ein kleines Bridgerton-Feeling auf, nicht wegen der Kostüme, sondern wegen dieses besonderen Gefühls, in eine bereits seit Jahren bestehende Welt hineinzuschauen. Eine Freundesgruppe, die sich seit Jahrzehnten kennt und gemeinsam durchs Leben und durch ihre Urlaube geht. Acht kleine Episoden, aufgeteilt in die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, untermalt mit Vivaldis – jetzt kommt’s – „Vier Jahreszeiten“. Vielversprechend für mich! Schön! Weiterlesen

In der Schweiz gibt es nicht nur wunderschöne Berge und Seen, leckere Schokolade oder Käsefondue – sondern hier ist auch Caroline Breitler zu Hause. Ihre Band steht mit dem neuen Album Roots in den Startlöchern, das im September erscheint. Sie bewegen sich zwischen Hardrock und modernem Metal. Caroline hat sich unseren Fragen gestellt.





