Unsere neue Playlist 4/2026 für euch – viel Spaß beim Reinhören!
There is still time
Nachdem New Model Army letztes Jahr “nur” im Vorprogramm von Billy Idol zu sehen waren (das war natürlich trotzdem ein cooler Abend), sind sie dieses Jahr wieder regulär mit ihrer eigenen Tour in München zu Gast. Sänger Justin Sullivan hat kürzlich die 70 überschritten, und natürlich macht mensch sich da schon ein wenig Sorgen, wie lange uns diese Ausnahmeband wohl noch erhalten bleibt. Erst recht, wenn so Urgesteine wie Die Toten Hosen gerade auf Abschiedstournee sind. Das Vorprogramm bestreiten zum wiederholten Mal die Donkeyhonk Company. Weiterlesen
Ein Haus voller Geheimnisse
Schöne heile Welt?
Natalie Heller Mills wollte schon als junges Mädchen nicht so werden wie alle anderen. Eine oberflächliche, törichte Frau mit einem belanglosen Job und einem langweiligen Ehemann. Sich dann dabei zwischen Kindern, Küche und Karriere aufzureiben, und das wars. So wurde sie zu einer Vorzeigefrau, die alles stemmen kann, was sie will: die perfekte Tradwife. Noch mit weit unter 30 Jahren hat sie einen attraktiven Ehemann, fünf perfekte Kinder, eine Bilderbuchfarm. Alles gelingt ihr, ob es das Sauerteigbrot ist oder ihren Mann bei der Stange zu halten.
Doch eines Morgens erwacht sie frierend in der Dunkelheit unter einer fadenscheinigen alten Decke. Weiterlesen
Neue Hall of Fame in München
Aber das Außergewöhnlichste: Ende Juni 2026 wurde dort „The Pit“ eröffnet. Das ist eine neue „Hall of Fame“, eine Graffiti-Wand, auf der das Sprühen nicht verboten, sondern sogar erwünscht ist.
Darkness deluxe
Das Wetter war in den letzten Wochen für dunkle Seelen alles andere als ideal, und auch wenn es mittlerweile etwas abgekühlt hat, möchte man die Zeit vielleicht lieber im Freien und nicht in einer stickigen Konzerthalle verbringen. Wenn da nicht der Katzenclub auf dem Programm stünde, der ja sowieso eigentlich immer Pflicht ist – feinste Bandauswahl, tolle Menschen, rauschende Partys! -, dieses Mal aber, zumindest für mich, erst recht ein absolutes Muss. Nachdem die ursprünglich gebuchten Darkways ihren Auftritt aus gesundheitlichen Gründen verschieben mussten, konnte zum Glück schnell Ersatz gefunden werden, nämlich die fantastischen Abu Nein aus Malmö. In Kombi mit den nicht minder spannenden Yakima Jera ist das ein Package, auf das ich mich seit Bekanntgabe irrsinnig gefreut habe. Und heute ist es endlich so weit! Weiterlesen
SJÖBLOM haben mit „Time stands still“ eine neue Single veröffentlicht, die einen ersten Einblick auf das kommende Album bietet. Der Song lässt leichte Anklänge von „Wasteland“ von The Mission erkennen, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das unbewußt hier eingeflossen ist. Denn insgesamt ist die Single recht elektronisch, hypnotisch und tanzbar, und die Produktion erscheint weniger clean als beim letzten Album Dead of night (Link zur Review). Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den nächsten Output, wenn das schon so gut anfängt. Weiterlesen
Von Bob Dylan, Lou Reed und der Kraft der Liebe
Laurie Anderson kam mit ihrem aktuellen Projekt „The Republic of Love“ nach München, einer faszinierenden Mischung aus Spoken-Word-Performance und Musik gemeinsam mit der New Yorker Avant-Jazz-Formation Sex Mob. Es war ihr einziges Konzert in Deutschland. Mit München verbindet sie eine besondere Geschichte: Hier lernte sie 1992 unter ungewöhnlichen Umständen Lou Reed kennen, von dem sie bislang dachte, er wäre Brite. 1995 wurden sie ein Paar, 2008 heirateten die beiden.
Anderson, die große Avantgarde-Künstlerin zwischen Sprechgesang, Musik und Performance, führte durch einen Abend voller Geschichten, Gedanken und Musik. Sie sprach über die USA, über Politik, Ungerechtigkeit, Grenzen und Mauern. Gleichzeitig erzählte sie – teilweise auf Deutsch – von den schönen Zufällen des Lebens. Weiterlesen







