„Es sind Ap
optygma Berzerk, Jim – aber nicht so, wie wir sie kennen.“
APOP erfindet sich neu – einmal mehr – mit einem aufregenden neuen Sound, der anders ist, aber sich ergänzend einfügt in den Electro Rock / Future Pop Stil früherer Veröffentlichungen.
Auf Exit Popularity Contest, das die Trilogie der drei Vinyl-Alben Stop feeding the Beast, Videodrome und Xenogenesis nun auf einer Album-CD zusammenfasst, destilliert APOP-Gründer Stephan Groth die Essenz handverlesener Pioniere und konstruiert daraus einen klassischen, jedoch zugleich erfrischend zeitgenössischen Sound. Abwechslungsreich und lebendig gelangt die Instrumentalmusik so zurück ins Rampenlicht; und urteilt man nach der enthusiastischen Reaktion des Publikums auf die ausverkaufte Performance in Norwegen im letzten Jahr, scheint es, dass Groth auf eine Goldader aus elektronischer Glückseligkeit gestoßen ist, sowohl für eine neue Generation, als auch ältere Aficionados. Weiterlesen

2044. Die schöne, neue Welt ist wahr geworden. Unangenehme Termine und lästige Meetings sind nicht mehr nötig: Der Avatar erledigt das, ebenso Reisen in weite, fast unerreichbare Ferne. Ein schönes Leben gehabt? Man wird geliebt, ist womöglich berühmt? Dann kann man sich unsterblich machen lassen – immortal – indem nach dem Tod eine unsterbliche Kopie geschaffen wird, ein Ewiger. Es ist eine teure Angelegenheit, aber machbar. Das führt allerdings dazu, dass die Erde bevölkert ist von den Ewigen der wirklich Großen. Es gibt neue Musik der Beatles und der Stones, Helmut Schmidt regiert schon ewig in Deutschland, und große, eigentlich längst tote Filmstars spielen in neuen Filmen mit. Marlene Dietrich, eine Leinwandlegende, auch ein Ewiger, ist aber plötzlich verschwunden. Tot?
Zu den legendären The Mission braucht man wohl nicht viel zu erzählen. Nach Streitigkeiten mit Andrew Eldritch verließen Wayne Hussey und Craig Adams im Herbst 1985 The Sisters Of Mercy, um ihre eigene Band The Mission mit ihrem ureigenen Gothic-Rock-Sound zu gründen. Dreißig Jahre später erscheint nun das 12. Studioalbum Another Fall from Grace.
Die Gutter Demons sind ein klassisches Dreiergespann aus Montreal, Kanada, mit TöxiK (Gesang und Gitarre), Gutter Flipper (Bass) und R-1 (Schlagzeug). Sie haben sich 2001 gegründet und bislang vier Alben veröffentlicht. Im Rahmen einer Europatour besuchen sie auch die bayerische Landeshauptstadt.
Da kann es schon passieren, dass man die ersten Bands des Tages glatt verpasst. Elf Uhr ist auch eine denkbar undankbare Zeit, zu der die ersten Teilnehmer des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs, des Mediaval-Awards, antreten dürfen. Drei Newcomer-Bands treten in der Kategorie „Mittelalter-Rock“ um den heiß ersehnten Goldenen Zwerg an: Incantatem, Storm Seeker und Fuchsteufelswild. Der Vorjahressieger in der Kategorie „Spielleute“ hat es ein bisschen besser erwischt: Skaluna eröffnet Festivaltag zwei eine halbe Stunde später auf der Burgbühne. Spätestens jetzt sollten dann doch alle wach sein!
„Kein Platz für Weichheit“