I like your Devil’s Blood patch
Der Tag nach der WGT-Rückreise ist ein denkbar ungünstiger Konzerttermin, denn eigentlich will man sich mal ausruhen, Wunden lecken und vielleicht noch Wäsche waschen. Andererseits kann man nun den Post-Festival-Blues abmildern und die beim WGT verpasste Gelegenheit nachholen, King Dude auf der Bühne zu erleben. Dieser spielte dort am Sonntag im NAUMANNs im Felsenkeller ein Set im Rahmen einer Neofolk-Veranstaltung. Leider sollen die Rahmenbedingungen chaotisch gewesen sein, da man auch unabhängig vom WGT dafür Tickets erwerben konnte. Die Ordner wussten wohl teils nicht Bescheid und waren überfordert, sodass das kleine NAUMANNs letzten Endes überfüllt gewesen sein muss.
Auf dem WGT selbst wurde King Dude alias T.J. Cowgill überraschenderweise am Montag von der befreundeten Band Drab Majesty im Alten Landratsamt auf die Bühne geholt, um einem Song seine Stimme zu verleihen. Ein toller Moment, der vom Publikum auch gebührend honoriert wurde. Er wirkte zwar etwas zurückhaltend und schüchtern, aber es war ja eigentlich nicht seine Bühne. Das wird heute im Club sicher anders sein. Mit im Gepäck hat King Dude sein neues Album Sex, dessen Review man im Webzine nachlesen kann (Link). Weiterlesen


r Bill Bryson vor rund zwanzig Jahren das erste Mal einen Reisebericht über das Vereinigte Königreich. In der Zwischenzeit war er für Frühstück mit Känguruhs in Australien unterwegs und wanderte für Picknick mit Bären durch die amerikanischen Appalachen, um nur einige andere Werke zu nennen. In seinen Büchern nimmt Bill Bryson die speziellen Eigenheiten von Land und Leuten auf charmante und witzige Art und Weise aufs Korn, und das ist auch im hier vorliegenden It’s teatime, my dear! nicht anders. 

Der erste Arbeitstag als offizielle Ermittlerin beim Wiener Mordkommissariat, endlich ist Carlotta Fiore da, wo sie schon seit Jahren hin wollte. Allerdings wird sie nicht mit offenen Armen empfangen, überall wird sie schief angesehen, als „würdevollen“ Empfang spielen die neuen Kollegen ihren verpatzten Part als Opernsängerin neben ihrer Mutter, der immer noch allseits bekannten und beliebten Diva Maria Fiore, ab. Es gibt noch weitere Fettnäpfchen, die dieser Tag für die einstige Kaufhausdetektivin bereithält und in denen Lotta immer wieder landet. Außerdem strandet ihr Sohn Konny im Kommissariat. Wo ist denn seine Tante Henriette, die eigentlich auf ihn aufpassen sollte? Sie ist verschwunden, einfach so, nur mit dem Hinweis an den Pförtner, dass ihre Mutter im Auto auf sie wartet. Aber … ihre Mutter ist seit Jahren tot! Genauso tot wie Anton Jäger, den man in seiner Badewanne leblos aufgefunden hat. Lottas Kollegen gehen von Selbstmord aus, allerdings wissen die noch nicht, was es für Verbindungen zwischen Herrn Jäger und Carlotta gibt, denn den Zettel mit ihrem Namen darauf, der in seinem Wohnzimmer lag, den hat sie ihnen nicht gezeigt.