Dinge, die man nicht vermisst

Der Mittfünfziger Arthur stellt sich einem gleich zu Anfang als Grantler vor. Im Flugzeug vergrault er ein anhängliches Kind, beim Autoverleih hat er nicht sehr lange Geduld mit der überfreundlichen Sachbearbeiterin, im Hotel stellt er die einstudierte Höflichkeit am Empfang bloß. Arthur hat nur ein Ziel: Er ist todkrank und kommt nach Amsterdam, um seinem Leben in einer Klinik ein Ende bereiten zu lassen. Den letzten Abend seines Lebens möchte er einfach nur im Hotel gepflegt essen und einen schönen Rotwein trinken. Leider kommt ihm aus dem Nachbarzimmer Höllenlärm – ausgerechnet Death Metal! – entgegen. Gegen die Wand schlagen hilft nicht, wütend rennt er zur Tür und begehrt Einlass. Es öffnet ihm eine verheulte junge Frau, die gerade dabei ist, ein ganzes Glas Schlaftabletten zu schlucken. Da haben sich also zwei Lebensmüde im romantischen Amsterdam getroffen! Weiterlesen



Egoprisme ist das Solo-Projekt von Jean-Marc Le Droff aus dem französischen Brest, der mit Among Noise sein Debütalbum vorlegt. Einige kennen ihn vielleicht als Mitglied von Mon Automatique, wo er hauptsächlich für den Sound verantwortlich ist. Mit Egoprisme liegt der komplette künstlerische Prozess allein in seiner Hand, inklusive Lyrics und Gesang. Die Wechselbeziehung zwischen Bühne und Heimstudio treibt ihn an, hat er in einem Interview offenbart. Schauen wir also, wie sich Le Droff auf Among Noise präsentiert.
Slow death wurde am 5. August 2016 über Nuclear Blast veröffentlicht. Dieses wurde aufgenommen und produziert von Carnifex und Mick Kenny (Anaal Nathrakh, Bleeding Through). Co-Produzent war niemand Geringeres als Jason Suecof (Death Angel, Chesea Grin, Job for a Cowboy). Gemixt wurde die CD von Mark Lewis (The Black Dahlia Murder, Whitechapel, Devildriver, Deicide) in den Audiohammer Studios in Sanford, Florida. Das Cover-Artwork des Albums wurde vom renommierten Künstler und Langzeitmitglied des Teams, Godmachine, entworfen.
Es ist ein heißer ukrainischer Sommer, Sonja ist jung und unbeschwert, als Künstlerin lebt sie in den Tag hinein. Und dann wird sie einfach so über Nacht von Ihrem Freund verlassen. Ihre Freundinnen versuchen sie abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen, aber sie hat nicht mal mehr ein Bild von ihm, das ist fast das Schlimmste. Als sie dann auch noch erfährt, dass sie schwanger ist, bricht ihre Welt komplett zusammen. Die sonst so selbstbewusste Frau wird unsicher und weiß nicht, was sie machen soll. Sonja hat ihren Vater nie kennengelernt und beschließt sich auf die Suche nach ihm zu machen.